10/2016

Der Oktober 2016. Ich nehme an, dieser Monat wird mir in Erinnerung bleiben.

Ob positiv oder negativ, sei mal dahingestellt. Vielleicht passt “verändernd” etwas besser.

Los gings anfangs des Monats mit einer “kleinen, aber saublöden Sache” wegen der ich den Arzt meines Vertrauens aufsuchen musste.

Nun ja, die Sache mit den Arztbesuchen, ist ja immer eine etwas eigene. Man will eigentlich nicht, hat keine Lust und auch keine Zeit, und so weiter….

Auch diesmal war es so. Den letzten Besuch, hatte ich dem netten Herrn ja eh schon vor einem ganzen Jahr abgestatten, also was solls.

Hingetrabt, sich mit gefühlt 100 anderen Patienten auf die lange Warteschleife eingestellt, gings auch schon los.

Ein kleines Wehwehchen genannt, eine flotte Überraschung als Antwort bekommen! Na Bumm! Besser gehts ja nicht…. Doch! Der nette Onkel Doc hat mir auch gleich noch einen Freifahrtschein fürs Krankenhaus mitgegeben.

Was für mich ein kleines Wehwehchen war, war für den Arzt ein kleines Alarmsignal.

Bamm: Kurz mal blöd aus der Wäsche geschaut, ab in die Apotheke, die ersten Pillen besorgt, eine Woche ausser Gefecht gesetzt. Termine abgesagt, verschoben, alles etwas unrund und ääähhh.

Bamm: Runde zwei wurde eingeleitet! Ab ins Krankenhaus! Die hatten doch anfangs etwas von 2-3 Tagen geredet? Nöööö! Nix da! Eine ganze Woche durfte ich die liebevolle Gastlichkeit der medizinischen Kernkompetenz geniessen. Stationen gibts, davon hätte ich bis dahin noch nicht mal geträumt. Alle durfte ich besuchen! Wäre ich nicht eindeutig als Mann erkennbar, hätte ich sicher auch noch die gynäkologische Abteilung besuchen dürfen. Die restlichen Fachbereiche hatten fast alle die reinste Freude mit mir.

Die Neugier diverser Ärzte scheint wirklich sehr sehr groß zu sein. Die wollten Dinge sehen, mann oh mann!!! Ich bin ja nicht gerade prüde, aber die Damen und Herren, haben es echt drauf.

Zurück zum Thema.
Die erste Woche Krankenstand, hatte schon ihre Eindrücke hinterlassen, die Woche im Krankenhaus hat dann jedoch noch einen ganzen Haufen draufgesetzt.

Veränderung, heißt das neue Zauberwort!

Verändern sie dies, verändern sie das, achten sie auf dieses, auf jenes, machen sie dieses, machen sie jenes,….. DIe Liste wurde lang, leider sehr lang.

Was mich diesbezüglich ganz besonders stolz macht, ist die Tatsache, dass ich ab sofort Träger einer Stammkundenkarte der Apotheke wurde! Jawohl, ich darf ab sofort die Stammkundenkarte des Drogendealers meines Vertrauens zücken, und mir regelmäßig meine Pillen holen! Ich muss mich nicht mal mit “normalen Kranken” streiten, NEIN, ich bin ja jetzt Stammkunde mit Ausweis und allem drum und dran.

Na ja, ok, als besonders lustig darf man die Sache jetzt nicht gerade ansehen, aber mit ein Bisschen Galgenhumor und einer flotten sarkastischen Ader, darf man dann schon mal einen Witz draus machen.

Wie bereits oben beschrieben, ist “Veränderung” das neue Zauberwort.

Gerade noch über den 44er gestolpert, darf ich mich ab sofort zu der Gruppe der Pillenschlucker zählen. Vorher war nichts, keine Pillen, keine Medikamente, nichts.

Jetzt, ja jetzt hab ich doch glatt von 0 auf … aufgestockt!

Ich wusste bis zu dem besagten Tag, an dem ich die Künste der Medizin in Anspruch nahm, nicht, dass ich dies jemals benötigen würde….

Verändern soll sich auch einiges. Nicht nur die Pillendosis. Nein auch sonst heisst es umstellen und und und.

Die ersten Schritte sind getan, der Oktober ist vorbeigegangen, die ersten Veränderungen passiert, das Wort Vollgas klingt auf einmal auch etwas anders.

Jetzt bin ich nur mehr gespannt, was sich noch verändert………..

Der November läuft ja noch ….

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