Wie aus Wasser Bier wird!

Abends im Restaurant. Eine Lady betritt die gastronomische Spielfläche. Dezent in, aus frisch ermordeten PVC-Tierchen geschneiderter Kleidung, gehüllt,
platziert Sie sich, gut sichtbar, an einem Tisch in der Mitte. Alleine, aber an einem Tisch für 6 Personen.
Alle Anwesenden sehen sie an. Man bestaunt aus allen Richtungen die gespannte Bluse samt fürchterlichen Muster, den Rock, der sich etwas schief um die dralle Hüfte spannt,
sowie die Frisur, die einem Pornomodell aus den frühen achtzigern entsprechen könnte. Die prallen Füße stecken samt Rüschensöckchen in hellbeigen Schuhen mit abgelatschten Absätzen.
Ein Traum für alle Fans und Liebhaber günstiger Secondhandmode.
Stilsicher wie bei der Kleidung, scheint sie auch bei der Wahl der Handyhülle zu sein. Rosa, Glitter, Bänder, bling bling…. Ein Traum.

Eine flüchtige Handbewegung. Der nette Kellner wurde an den Tisch beordert. Die Dame startet den Bestellvorgang….

„Ein stilles Wasser bitte!“ Der nette Kellner erwidert mit einem „Haben wir leider nicht im Haus! Ich könnte Ihnen jedoch eine Karaffe Leitungswasser anbieten!“.
Die Dame überlegt eine gefühlte Ewigkeit, versucht nochmals das Gleiche zu bestellen, muss aber leider die gleiche Antwort hinnehmen.
Erneutes Überlegen!
Die Denkpause dauerte erneut unerwartet lange.
Das Ergebnis der Synapsenkonferenz war für den Kellner sowie die anderen Gäste sehr überraschend!
Die gute Dame schmiss den Gedanken, Kohlensäurefrei, still und auch alkoholfrei in den Abend zu starten, hin, und bestellte sich überzeugt und klar ein Bier….
Aber ein großes Bier! Das betonte sie noch ausdrücklich!

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