Der App-Depp 2.0

Angesprochen auf meinen Blogeintrag mit dem Titel „Der App-Depp“, wurde ich noch tiefer in diese Materie eingeführt, als es mir lieb war oder wichtig ist.

Die Geschichte dürfte sich inzwischen so weit verändert haben, als dass es durchaus usus ist, sich seinen Lebenabschnittspartner per App an den heimischen Tisch und ins gemachte Bett zu holen.

Spezielle Datingplattformen, die dem speziellen, meist erotischen Wunsch dienen, sind ja nichts Neues.
Die Offenbarung, dass man sich inzwischen auch als junger, halbwegs herzeigbarer Mensch, den Partner für mehr oder weniger Zeit über Datingapps holt, hat mich irgendwie schon erstaunt!

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?  Offenbar schon!

Meine aktuell 45 Jahre scheinen in dieser Hinsicht bereits dem zwischenmenschlichen Off nahezukommen!
Ich bin derart alt und verstaubt, als dass ich noch aus der Zeit stamme, in der man sich in Kaffeehäusern, Bars, Discos, Kinos und anderen gastronomisch angehauchten Betrieben traf, um Beziehungen oder auch die Anbahnhng von erotisch intimen Handlungen  zu praktizieren.

Eine  App wäre zu unserer,  damaligen Zeit eine Sache für völlig realtitätsfremde Nerds gewesen, die sich lieber mit Joysticks und Disketten intim vergnügten.

Wir hormongestresste Jungbullen und gestylte Jungrehe trafen uns einfach live, geschniegelt, gestriegelt, völlig überparfümiert und überschminkt zur Ahnbahnung weiterer Möglichkeiten. 

Eine App? Nein Danke!

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2 Kommentare zu „Der App-Depp 2.0“

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