Sterben auf der Autobahn / Verwesung auf der Überholspur

Viel auf den Straßen unterwegs zu sein, kann manchmal wirklich lustig sein….
Aber eben nur manchmal!

Heute, ja heute zum Beispiel, habe ich einen der Menschen (oder Menschinnen) vor mir gehabt, der offenbar sein Pensionsantrittsalter auf der Autobahn erreichen wollte. (Stellen Sie sich bitte Verwesungsgeruch vor)

Mit satten 90 – 110 Km/h auf der Autobahn die linke Spur zu benutzen, ist schon eine Sache für sich. Davon, dass die beiden anderen Spuren der dreispurigen Ich-dürfte-hier-130-fahren-Straße leer waren, hat er/sie natürlich dezent nichts mitbekommen.

Nicht dass ich es eilig gehabt hätte, Nein, ich wollte nur zu einem Termin. Bald genug dran wäre ich ja gewesen, wären nicht Menschen oder Menschinnen dieses Schlages unterwegs.

Entweder wollen Typen dieser Art die Maximalgeschwindigkeit austesten, die man auf Standgas im 6ten Gang erreichen kann, oder versuchen die wirklich, die Restlebenszeit auf möglichst wenig Kilometern verbringen. Ein weiteres Ziel könnte aber wirklich sein, die restliche noch abzuarbeitende Zeit bis zur Rente möglichst entspannt zu verbraten.

Die Effizienz des fahrbaren Untersatzes anhand des aktuellen Spritverbrauches herauszubekommen, kann es natürlich auch sein.

Eine auch sehr interessante Aussage habe ich bei einem kleinen Gespräch mit einem Leidensgenossen vor einigen Tagen gehört:

„Vielleicht beginnen diese Volldeppen beim Autofahren schon zu sterben?“

„Irgendwas ist immer“, aber manchmal hat man das Gefühl, „es wird immer schlimmer“

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