Tag 66 – Kopfsachen und andere Exkremente

Der Aussendiensteinsatz ist für diese Woche beendet! Bin in den eigenen 4 Wänden angelangt. Sitze alleine da. Meine mir Anvertraute ist im Krankenhaus. Habe zwar mit ihr telefoniert, ein Besuch ging sich aber nicht mehr aus….

Vom Gespräch her, hab ich zwar das Gefühl, dass sie gut versorgt an der Chemo hängt, der Kopf produziert aber (wie in den letzten Wochen leider sehr oft) so seine Gedankenparaden – um nicht zu sagen, Schei…e!

Wie gehts ihr nach dieser Chemo? Gehts bergauf, gehts bergab, wie bekommen wir die Versorgung hin, klappts auch kommende Woche, wie wird dies, wie wird jenes???

Auf jedem einzelnen verblödeten Kilometer, den ich mit dem Auto von oder zu einem Kunden unterwegs bin, jede Stunde, die ich zum Denken habe, kommt mir diese Schei…e unter.

Warum kann ich nicht einfach – wie viele Andere – einfach nur das Gute und Einfache im Leben sehen? Warum mache ich mir ständig Sorgen um „unser“ Leben, um ihr Leben, um Alles.

Bin ich nicht der Mensch, der einfach auf alles schei…t und sich nicht denkt, oder ist es doch die Tatsache, dass ich diese Frau liebe?

Ich glaube inzwischen, daß beide Antworten richtig sind!

Mir ist es nicht egal was ist und was kommt UND ich liebe diese Frau!

Sollten Sie diesen Text bis hierher gelesen haben, danke ich für Ihre Mühe und Ihr Interesse an meinen Gefühlslagen….

Mein Motto bleibt übrigens:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

5 Kommentare zu „Tag 66 – Kopfsachen und andere Exkremente“

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