Theater, Possen, Politik. Der Unterschied ist nicht mehr erkennbar.

Ich bin in Normalfall keiner, der sich politisch äußert, sich in eine Ecke drängen, oder auch nur annähernd links, mitte oder rechts einordnen lässt, aber das was gerade in Österreich, Deutschland und anderen Ländern dieses ach so tollen Europas passiert, grenzt wirklich an ein grottenschlechtes Theaterstück!

Da befetzen sich Parteien und auch noch deren Untergruppen derart auf Kosten der Steuerzahler, dass es einem die Schuhe auszieht!
Linkslinke stellen anscheinend Alles, was nicht deutlich links genug ist, als total Rechts hin, Rechte stellen Alles, was nicht rechts ist, als linkslinkslinks hin, und so weiter.
Erschreckend, wie politisch „erzogene“ Menschen werden oder sein können.

Ein Postengeschachere, ein Finanzräubertum, ein Kommen und Gehen von angeblich so tollen Ministern, Ministerinnen nicht zu vergessen, ein Geschiebe, Gedränge und Gemauschle!

Mehr ist Politik nicht (mehr)!  Langsam ist es wirklich genug!

Die eine Partei ist sich nicht mal mehr klar oder einig, wer den Kopf spielen soll, bei den anderen werden diese Köpfe schneller abgesägt, als sie nachwachsen können. Bei anderen Gruppen, Parteien oder wie man diese Steuergeldvernichter auch nennen mag, werden einfach diejenigen nach oben befördert, die noch übrig bleiben.

Es wird geSödert, geKurzt, geSeehofert, geKernt, was auch immer! Die Namen, die Peronen, all das ist radikal autauschbar. Das Wissen, das Hirn, das Gefühl, der Verstand, zählt offenbar nicht mehr.

Die Einen klatschen zu oft, zu schnell, zu laut, die Anderen brüllen zu schnell, zu laut, zu oft. Eines ist bei beiden Seiten sicher: Extrem ist falsch!

Inzwischen wäre es sinnvoller einen Beamer in die Klassenzimmer zu hängen, anstatt Bilder von diversen Präsidenten, Kanzlern und Ministern an die Wand zu nageln. Man könnte sie dann per Fernwartung innerhalb von Sekunden tauschen. Ginge schneller.

Egal ob im kleinen oder im großen Stil, es wird alles nur mehr hin- und herpolitisiert, verbrüsselt und zu Tode verkompliziert. Solche Wege können doch nur dazu führen, dem Ganzen System ein Ende zu setzen.

Die kleinste Kleinigkeit wird zum EU-Politikum, muss monatelang zwischen Ministerien und Ausschissen (ja mit i geschrieben) herumgeschoben werden, anstatt eine sinnvoll, wirtschaftliche Lösung zu nehmen und diese (rasch und sinnvoll) umzusetzen.

Und was machen die angeblichen Köpfe der Länder? Sie schieben sich hin und her, tauschen Pöstchen um Pöstchen, tauschen Amt um Amt, malen Diagramme, verarschen die zahlende Unterklasse, sprich den Steuerzahler und Wähler.

Was kommt bei so viel angeblicher „Arbeit“ raus? NICHTS

Traurig geht die Welt zugrunde

Man erwischt immer einen davon! Golden-Drivers – Die goldene Hölle auf 4 Rädern!

Egal wohin man fährt, egal wie lange man unterwegs ist, egal in welchem Land man sich gerade die Straßen unter die Räder klemmt, es gibt sie überall!

Die goldenen Chaoten!

Man erwischt ihn wirklich immer! So auch diese Woche. Den einen, besonderen….

Den älteren Herren, der sich in seinem (meistens) großen, goldenen, mit bestickten Pölsterchen auf der Hutablage dekorierten Automobil verkeilt, den restlichen Verkehr auf eine neue Stufe bremst.
Strecken, die Sie bisher in normalem Tempo, in gewohnter Weise, oder auch mal etwas zügiger gefahren sind, bekommen eine völlig neue Bedeutung! Diese Strecken werden dann schlagartig zur Ruhezone, zur Ausflugsstrecke mit Entspannungswerten, die Sie noch nicht kannten.
Sie tuckern mit Ihren Golf Plus, mit Ihren Mercedessen, Audi-Dingern und co derartig zäh durch die Gegend, dass es Ihnen den Schlaf in die Augen treibt.
Sollten Sie einen 40Tonner vor der Nase haben, können Sie sich sicher sein, dass dieser zügiger fährt, als einer dieser Golden-Drivers.

Abbiegemanöver werden zur mehrstündigen Nervenprüfung, jede Kurve mit einem deutlich erkennbaren Bremslichttest angekündigt, jeder Kreuzung mit nervösem getue begrüßt, das Gaspedal wird jedoch geschont, als wäre es zerbrechlich.
Die Gänge der Karosse, werden ebenfalls geschont. Einen eventuell sechsten Gang, könnte man ausbauen, verschenken oder klauen, Die Golden-Drivers würden es nicht bemerken.

Parken ist auch ein Thema für sich! Abstände zum nebenstehenden Fahrzeug oder Gebäude, müssen anscheinend mindestens so groß sein, dass gegebenenfalls noch die persönliche Krankenschwester einen Spagat hinlegen kann.

Sollte ich irgendwann auch mal einen Fahrstil dieser Art entwickeln, bitte ich um die klare Ansage, mich mit Bus- und Bahntickets ausstatten zu lassen.

 

Tag 109: Der Tag danach.

Donnerstag, der Tag 109 nach X.

Gestern die große Untersuchung, heute rattern die Gedanken. Denken, denken, denken….

Am Montag soll ja die nächste Entscheidung fallen. Weiter Bestrahlungen oder nicht.
Pause oder nicht.

Denken…..

Aber auch hier gilt!:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tag 108: Die wichtige Untersuchung! Wie gehts weiter? Was kommt?

Mittwoch, 7:30 im Krankenhaus,….
DIE Untersuchung ist angesetzt! „Restaging“ nennt sich das.

Eine Untersuchung darüber, was der Krebs so treibt, wie groß er ist, ob er geschrumpft ist, wie die Werte sind, und noch so einige Dinge!

Ein Marathon an Scans, Spritzen, Ampullen und Co wird gestartet und abgeschlossen.

Ergebnis?

Ja, wenn man das wüsste!
Einerseits ein sehr gutes Ergebnis! Der Krebs in der Lunge ist geschrumpft, hat sich aus Feigheit vor der Chemo zusammengezogen.
Andererseits ist es jedoch so, dass ein weiterer Chemo-Therapieblock aktuell nicht empfehlenswert ist, da es nach diesen 4 bisherigen Blöcken, ein Wunder zu sein scheint, dass es meiner Frau „so gut geht“! (wundere mich fast schon nicht mehr über diverse Formulierungen). Die Blutwerte sind nicht gut. Der Körper muss sich mal einige Zeit erholen!

Nächste Schritte?

Weiterhin jedes Wochenende 2 Spritzen um das Blutbild zu retten…

UND!
Kommende Woche ab zum Nuklearmedizin-Oberarzt. Der soll abklären, ob er mit den Ergebnissen der CT-Untersuchung zufrieden ist. Eine der Metastasen reagiert anders!!!
Nochmals Strahlentherapie oder nicht? Er muss es entscheiden.

Einerseits sieht es gut aus, andererseits macht mich das nervös!
Ich liebe meine Frau und möchte ………….
Was ich möchte ist nicht relevant! Sie ist wichtig!

Die Hoffnung, die ist es, die zuletzt stirbt!

Chemische Systemgastronomie mit goldenem M

Dienstag Morgens. Früh raus aus den Federn. Ab geht’s auf die Straße. Diverse Termine rufen.

Kein Frühstück, nur ein Kaffee.

2 Stunden später: ich bin völlig unterkoffeiniert, habe Hunger.

Da kommt mir ein großes, goldgelbes M vor die Nase. „Hm, die haben doch auch Frühstück “ so mein Gedanke. Vollbremsung, runter von der Autobahn, rein in die gute Stube des amerikanischen Traumes aller Dickarsch-Börger-Fresser.

Bestellung laut Bild: Frühstück total mit 2 Kornspitt und einem 0,3er Kübel Kaffee.

Bestellung sitzt! Hab’s System durchblickt!

Lieferung an den Tisch! Nicht schlecht, wusste ich noch nicht, dass diese M-Jünger auch hinter dem Tresen hervorkriechen.

Ich habe das Zeug innerhalb weniger Minuten am Tisch.

Die Optik erinnert eher an eine Fastenspeise aus Guantanamo! Wenn das Auge wirklich mitessen sollte, wären mir augenblicklich die Tränen gekommen.

Eine Schachtel verbirgt die Klebefleisch-Schinkenwurst, weitere auch eine gelbe Masse, die stark an altes Silikon erinnert, jedoch als Käse bezeichnet wird. Die beiden Kornspitze schämen sich auf dem Tablet ebenso wie der Butter, der zumindest von einer bekannten Molkerei verbrochen wurde.

Das braune Gesoff, das in eben genannter 0,3 Liter Version in einem Pappeimer serviert wurde, schmeckte, als hätte man dem Nachbarhund den Hinter gewaschen. Braun, aber bäääh.

Resümee: Das war mein erstes und letztes Frühstück bei Mäc Kotz.

Ich glaub, ich versteh die Idee hinter dem produzieren derartiger chemischer Abfälle einfach nicht….

Tag 107: Die Bürokratie und Medizin

Dienstag, an diesem Tag hatte sich eine Sachverständige angesagt, die für die Feststellung der Pflegegeldeinstufung zuständig ist.

Ich selbst, konnte nicht dabei sein, musste ja arbeiten. Aber! Die Familie hilft ja gerne aus, wenn ich mal nicht für meine Frau da sein kann..  (Danke auch hier nochmals!)

Der Besuch der Sachverständigen ging anscheinend sehr kurz, knapp, höflich aber auch förmlich über die Bühne. Ein Bisschen die Gegebenheiten abklären, den Bedarf ermitteln, den Versuch einer Untersuchung starten (hierbei nicht wundern, aber das muss anscheinend so sein), die Befunde lesen,….
Bei den Befunden, kam dann offenbar zu Tage, dass die bisher noch von keinem einzigen Zuständigen des Amtes auch nur annähernd gelesen hat… Auch nett (sarkastisch gemeint). Ist ja auch nicht wichtig (sarkastisch gemeint)….

Ergebnis?
Keine Ahnung! Darauf darf meine Frau jetzt 6-8 Wochen warten!
Ämter und Behörden brauchen ja auch Zeit, um über Pflegegeldansprüche zu beraten und zu entscheiden…..

Aber, auch hier gilt!

Die Hoffnung stirbt zuletzt!