Tag 139 – Sonntag, Entspannung, Erholung, Angst…

Sonntag.
Gestern der Brief vom Amt. Die Stimmung ist entspannt und aufgeregt zugleich.
Passt das alles, stimmt das wirklich? Wie geht das weiter? Klappt alles? Weiterlesen „Tag 139 – Sonntag, Entspannung, Erholung, Angst…“

Tag 134 – 137 Eine weitere lange Woche geht zu Ende

Dienstag bis Freitag gings zäh dahin. Die tägliche Dosis an Cobalt-Strahlen. Täglich greift das Zeug wieder mehr und mehr den Körper an.

Schritt für Schritt, Tag für Tag wird es wieder schlimmer, die Schmerzen werden wieder stärker, der Körper wieder schwächer,…

Der Kopf bekommt auch seine Dosis ab. Aber an Unmut, an Verzweiflung, an Unwillen, an „Das ist so anstrengend, etc“.

Die blöde Frage „Wie gehts dir heute?“ darf und kann ich nicht mehr stellen. Es ist eine Frage, die einfach zu erklären ist: Beschissen, aber ich lebe.

Die Reaktion auf diese Frage, ist (verständlich) nicht gerade eine friedliche. Ich muss auch das lernen, akzeptieren und verstehen. Auch wenns weh tut.

Diese Krankheit tut weh! Nicht nur dem Betroffenen!

Aber, wie schon so oft, halte ich mich an dem folgenden Satz fest:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tag 133 – es geht weiter: Bestrahlungen

Heute, Montag, gings wieder los. Bestrahlung.

Der erste Tag dieser Woche ist überstanden. Die Nebenwirkungen halten sich (noch) in Grenzen.
Heutiges Zusatzprogramm:

Arztbesuch: Der Hausarzt darf einige Rezepte schreiben. Diverse Dinge anklären.
Apotheke: Medikamente nachfassen, Grüntee besorgen (ist angeblich magenschonend)
Drogeriemarkt: Babydrinks nachfassen.
…. dann rasten! Ganz wichtig! rasten….

Bei mir gehts morgen dann wieder zu einem Kunden. 3 Tage lang. Aber diese Woche hab ich mal den seltenen, riesigen Vorteil! Ich komme jeden Abend heim! Das ist etwas sehr Seltenes bei mir!

Dann lassen wir mal kommen, was kommt!

Denn:
Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tag 131 – 132 Mit Babynahrung gings bergauf!

Am Tag 130 – der Freitag – sah es wieder mal erschreckend schlecht aus. (Siehe Beitrag).

Himmel und Hölle waren es nicht gerade, sonst haben wir alles Mögliche versucht, um die Lage meiner Frau zu verbessern. Irgendwann kam dann am Freitag die Idee, die helfen sollte!

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Tag 130 – die zweite Woche 2 der Strahlentherapie geht zu ende.

2 Tage Pause von den Strahlen.
2 Tage Pause bevor es weitergeht.
2 Tage Pause an denen sich der Körper erholen soll.
2 Tage Pause für sie bzw sich selbst.
2 Tage Pause und dann????

Dann wird entschieden, ob meine mir Anvertraute stationär im Kranenhaus aufgenommen werden muss. Als Nicht-Mediziner kann ich mir kaum vorstellen, dass sich die Blutwerte bis Montag verbessern. Ich möchte es glauben, kann es aber nur schwer.
Das Blut, die Abwerstoffe, etc. Alles ist angegriffen, teilweise zerstört. Blutmangel….
Worte und Sätze, die man eigentlich nicht hören oder lesen mag, aber sie sind leider Realität.

Und was macht meine Frau?
Sie sitzt mit müden Augen vor mir, erklärt mir, dass ich mir keine Sorgen machen muss….

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tag 127 – 129 Mir fehlen die Worte

Dienstag bis Donnerstag… 3 Tage an denen die Bestrahlung die Chance hatte, weitere negative Auswirkungen zu produzieren.

Essen, trinken, schlucken, alles wurde zum Thema. Nur mehr ganz kleine Schlückchen lauwarmes Wasser, gelegentlich ein klein wenig Tee oder etwas von diesen Proteindrinks, die wenigstens Energie liefern.

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