Rasende Rollatoren auf dem „Highway to Hell“

Diese Woche. Abends im Restaurant.
Am Nebentisch einige sehr rüstige Rentner, sportlich gekleidet, junggeblieben, top drauf.

Einer aus der Truppe erzählt von einem Freund, der aktuell ziemlich schlecht auf den Beinen sei, da er ein neues Hüftgelenkt bekommen hätte. Das mit den Krücken würde nicht so klappen, also hätte er als Gehhilfe einen Rollator bekommen.

Im Gespräch, hat sich in dieser Rentnerbande die Sache zum humoristischen Salto hochgehschaukelt. einen dummen Spruch nach dem anderen, eine Spitzfindigkeit folgte der nächsten. Bis es zu folgender Idee kam:

Es müsste doch praktisch sein – gerade hier in einer gebirgigen Gegend – die Rollatoren mit Akkuantrieb auszurüsten. Das würde doch helfen und etwas mehr Antrieb verleihen.
Der Nächste sprang ein, verkündete lautstark seine Befürchtung:
Ja genau, dann zieht es die Rillatorraser zum Schluss noch hinter den Dingern her, die Schuhspitzen abgewetzt, da die nachschleifen, die Tränen vom Fahrtwind in den Augen und das Lied „Highway to Hell“ auf den Lippen!

Mein Kopfkino – ohnehin schon sehr schnell bereit, blöde Ideen umzusetzen – kommt seit dem nicht mehr aus der Sache raus! 🙂

Sobald ich jetzt so einen Rollator-User sehe, warte ich immer auf ein dröhnend gespieltes Angus-Young-Gitarrensolo und darauf, dass der Rentner locker am Gasgriff dreht und abzischt wie eine Rakete.

Schei… KoPFKinoooooooooooo…….

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2 Kommentare zu „Rasende Rollatoren auf dem „Highway to Hell““

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