Heute ist es nicht anders, als es gestern war.

Heute ist es nicht anders, als es gestern war.

Jetzt, einige Tage nach meinem jährlich wiederkehrenden Schlüpftag, habe ich die Zeit gefunden, mich etwas damit auseinander zu setzen.

Was ist anders, was hat sich verändert?

Ich darf Ihnen verraten, Nichts! Nada, Null!

Es scheint, als hätte man in einem gewissen Altersbereich nicht viel zu erwarten.

Als Kind gibt es Ziele, die man erreichen und abarbeiten möchte oder will. Die Lehre anfangen, beenden, den Führerschein, Volljährigkeit, das erste Mal dies, das erste mal das. Irgendwann hat man viele Dinge erreicht, gemacht getan, schaltet auf “Leben im Erwachsenenmodus” um und lebt. Besondere Dinge tauchen nicht mehr wirklich auf. Ausser natürlich, Vater, Onkel, Opa etc zu werden, und andere derartige Dinge.

Aber im Persönlichen, hält sich die Sache in Grenzen. (Bei mir zumindest!)

Der 40er kratzt bei Vielen offenbar stark an der Fassade, der 50er dann anscheinend auch. Da hab ichs jetzt schwer. Den 45er hab ich schon hinter mir. den 46 und den jetzt gerade beschrittenen 47er auch. Aufrunden kann man da natürlich, rein mathematisch gesehen, auch schon dezent.

Der 50er scharrt in den Startlöchern.

Macht aber nichts. Noch nicht! Wenns so abläuft wie vor einigen Tagen, wirds harmlos und ruhig.  Für die Midlifecrisis muss ich mir noch etwas einfallen lassen! Die 18jährige blonde Wuchtbrumme will und kann ich mir nicht antun, den Oben-Ohne-Sportwagen mit 300PS ebenso wenig.

Ich lass mir einfach noch Zeit, nehme meine mir Anvertraute in den Arm, träume vom Häuschen in der Karibik, spiele weiterhin Lotto und träume von den Haaren, die mir vor vielen Jahren noch  dicht bis auf den Rücken hingen.

Was die Zukunft bringen wird, wird mir die Zukunft zeigen.

Möge es kein Drama werden.

 

6 Kommentare zu „Heute ist es nicht anders, als es gestern war.“

  1. Lieber Peter, ich wünsche Dir nachträglich noch alles Gute zu Deinem Geburtstag!! Auf dass es ein gutes Jahr wird!!
    Was die Ziele und Träume betrifft… Ja, als Kind hat man da so seine Vorstellungen und überlegt (vielleicht), wie man seine Ziele erreicht. Ich war da eher immer der Träumer und gehe meinen Weg, ohne jetzt einen festen Plan zu haben. Das mag Nachteile haben, hinsichtlich des Engagements oder Ehrgeizes, aber es hat auch – so finde ich – den entscheidenden Vorteil, dass ich immer flexibel bin und agiere, weil ich nicht an einem starren Plan festhalte. (Das unterscheidet beispielsweise den Mann und mich :))
    Heute, irgendwo in der vermeintlichen Mitte meines Lebens, träume ich nicht von großen Zielen. Ich bewege mich eher im Heute, Jetzt und Hier und schaue, was kommt und ob es das ist, was ich mir vorstellte. Dann passe ich an. Oder warte ab. Oder verwerfe und gehe neu.
    Vermutlich klingt das jetzt so, als würde ich plan- und ziellos durchs Leben dümpeln. Tatsächlich ist es aber so, dass ich von dem, was ich mir einst vorstellte, das meiste erreicht habe 🙂 Vielleicht ist es diese Tatsache, die mich entspannt. Während der Mann sich hin und wieder das Haar rauft und klagt: „Aber wir hatten doch diesen und jenen Traum.“ Davon weiche ich ja auch nicht unbedingt ab. Manchmal ändere ich nur die Herangehensweise und das eine oder andere Detail 😉

    Midlifecrisis… Hatte ich eine? Hab ich eine? Ich könnte das nicht mal beantworten. Zumindest nicht sicher. Um sowas mache ich mir – ehrlich gesagt – auch nie Gedanken. Sein Leben komplett zu ändern – so wie ich vor nunmehr 16 Jahren – hat ja nicht immer was mit einer Midlifecrisis zu tun, sondern manchmal auch mit einem bis dahin beschissenen Leben 😉

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    1. Danke für diese nette Antwort und natürlich für die Glückwünsche! 🙂
      Es hat offenbar jeder seinen eigenen Weg, an sein eigenes Ziel zu kommen. Es muss jeder seine Möglichkeiten ausloten. Einem Anderen mag es oft „eigen“ vorkommen, aber so ist es eben. Fixe Ziele, die setzt man sich, oder wie du schreibst, eben nicht (mehr) so ganz. Ich habe auch auf „flexibel“ umgestellt, als ich merken durfte, dass es sinnlos ist, etwas z erzwingen. In den Tag hineinzuleben ist auch nicht das Wahre, aber so ganz straff darf man nichts nehmen. Es kommt immer anders als man denkt! Auch durch beschissene Dinge, kann sich ein schöner Weg ergeben. 🙂

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