Der „Mechanicus brutaliensis“ aus der Gattung der Heimwerker.

Spezielle Lebensformen dieser Gattung, scheint es vielfälltig zu geben.
Lapidar nach den verwendeten Materialien getrennt, kann man diese offenbar gut einsortieren.
Der Holzwurm, für Heimerker, die sich gerne mit Holz aller Art beschäftigen.
Der Funkenschuster, für kabeljonglierende Elektriker, und so weiter.

Sollte sich jedoch einer aus seinem branchenüblichen Bereich verirren, kann es durchaus zu lustigen, kuriosen oder auch abstrusen Szenen kommen. Weiterlesen „Der „Mechanicus brutaliensis“ aus der Gattung der Heimwerker.“

Jetzt ist es wieder soweit! Die Wickeltanten mit Eisbein kommen!

Von oben nach unten betrachtet, erinnert mich das ganze immer etwas an Eistüten,
weiche, labbrige Eistüten. Oben beginnend eine Softkrone, also Mütze oder Schal-Kopf-Gebilde-Wickel-Dings, dann etwas Gesicht mit möglichst viel Schminke, noch besser Fettcreme, dass alles nur noch so glänzt.
Dicht gefolgt von einem Zweimannzelt in form eines Schales. Weiterlesen „Jetzt ist es wieder soweit! Die Wickeltanten mit Eisbein kommen!“

Tag 452 / 2 …. es ist nicht immer alles Schwarz! Ein Nachtrag

Nachtrag zum vorigen Artikel (Siehe Link)

Sich Kopfzerbrechen zu bereiten, anzunehmen dass, zu hoffen dass nicht, zu vermuten dass,…..

All diese Dinge gehören inzwischen schon fast zum Alltag. Ist ja auch begründet.

Dem heutigen Tag haben wir ja auch entgegengezittert. Weiterlesen „Tag 452 / 2 …. es ist nicht immer alles Schwarz! Ein Nachtrag“

Tag 452 Die Pause ist vorüber. Die Immuntherapie geht weiter.

Heute ist der Freitag! Der besagte Freitag nach drei Wochen Pause. Pause von Kontrollen, Therapien, Krankenhausfahrten, etc.

Die Immuntherapie soll weitergehen. Weiterlesen „Tag 452 Die Pause ist vorüber. Die Immuntherapie geht weiter.“

Tag 450 Der Hals schmerzt.

Der Hals schmerzt.

Es geistert ein Gefühl durch die Luft.
Ein ganz eigenartiges Gefühl.
Ein Gefühl von “Es kommt noch mehr daher!”
Ein Gefühl von “Der Krebs gibt keine Ruhe!”
Ein Gefühl von “Ich spüre da etwas!”
Ein Gefühl von “Scheisse, da ist etwas!”

Seit dem Sturz, den meine mir Anvertraute vor ca 2 Wochen im Wohnzimmer hingelegt hatte, hat sie ständig auf einer Seite des Halses schmerzen. So als sei etwas im oder am Hals, dass da nicht hingehört. Sie war über den Hocker des Fernsehsessels gestolpert und sich ein blaues Auge, eine Schramme am Kopf und eine leichte Abschürfung am Hals geholt. Vom blauen Knie mal nicht zu sprechen.

“Irgendwie ist das was, was da nicht hingehört!” Weiterlesen „Tag 450 Der Hals schmerzt.“

Tag 435 – 449 Denken, sprechen, leben,…

Denken, sprechen, leben,..

Eine knappe und möglicherweise eigenwillige Zusammenfassung der letzten Tage.

Meine mir Anvertraute denkt über Vieles nach. Vieles beschäftigt sie, Vieles bring t sie zum grübeln. Es sind auch Dinge dabei, die nicht gerade lustig sind. Andere Dinge sind es jedoch, die es besonders liebens- und schätzenswert sind, genau diesen Menschen an seiner Seite haben zu dürfen.

Gedankensprünge sind es, die mich gelegentlich dazu bringen, etwas geblitzdingst dazustehen, wie ein scheues Wildtier bei Gewitter. Aber es ist so, der Gedanke kommt eben dann, wann er will. Weiterlesen „Tag 435 – 449 Denken, sprechen, leben,…“

Die neue „WGMMADA“- SHOW!

Die neue „WGMMADA“- oder „Wer geht mir mehr auf den Arsch?“-Show!
Ein völlig neues, noch nie dagewesenes Format!
Not im TV, No! Im fucking Reallife! So richtig real und so!
Toll ne!

Aufgstellt haben sich die Mitstreiter um den Platz Nummer 1 in Sachen „Geht mir richtig auf die Nerven“, haben sich: Weiterlesen „Die neue „WGMMADA“- SHOW!“

Ich möchte mal nach Dingsbums an der Leckmichmal!

Irgendwann, ja irgendwann komm ich mal nach Dingsbums.
Einmal möchte ich dorthin! Dorthin wo das Dings steht, am Abend dann das Bums angetrahlt wird, der Irgendwas ist, und so weiter.

Jeder, zumindest fast jeder hat doch irgendwie den Ort, an den er mal reisen möchte.
Warum auch immer, aber er oder sie möchte dort hin. Ist so. Angeblich.

Hab mir das mal für mich so überlegt. Schön.
Ergebnis? Gibts!

Möchte auch wohin!

Will auch nach Dingsbums an der Leckmichmal, Landkreis Wums, Region Bims.

Es ist doch eigentlich egal, wo der Ort ist, was der Ort ist, was man sich dort erwartet, usw. Es ist ein Ziel. Ein wichtiges Ziel. Sein eigenes Ziel.

Erinnerungen, Erwartungen, Hoffungen, Träumerei, die Gründe nach Dingsbums fahren oder fliegen zu wollen, können unterschiedlicher nicht sein.
Das Ziel ist immer das gleiche: Dingsbums an der Leckmichmal.

Muss dort schön sein! Echt! Alle wollen dort hin! Viele schaffens, viele leider auch nicht!

Warum? Einfache Frage, einfache Antwort!: Es kommt immer mal wieder etwas dazwischen.
Geld, Zeit, Krankheit, Job, Gesundheit, Regenzeit, Hitze, Termine,…
Irgendwas ist immer.
Vom Einen zu viel, vom Anderen zu wenig, heute mal das, morgen dann das.
Irgendwas ist immer.

Endergebnis: Nix wars mit Dingsbums an der Leckmichmal.

Oder: Zeit nehmen, sich Zeit stehlen, sich irgendwo was abknipsen?

Irgendwann, irgendwann kommt der Tag, kommen die Tage, die Woche wo es dann klappt.

Vielleicht.

Der leise pfeifende, seine Runden drehende bunte Hund, den alle kannten.

Leise pfeifend, langsam und auf einen Stock gestützt, drehte er täglich seine Runden durch den Ort.
Bekannt wie ein bunter Hund, lautet eine ortsübliche Formulierung. Jeder kennt ihn, wusste wer er war, kannte ihn, schätze ihn.

Ein Leben wie aus einem Buch. Kein bedeutendes Werk, keine Großauflage, aber ein Buch, das ein Leben beschreibt.
Aus einfachen Verhältnissen stammend, gerade gestrickt, geradlienig, sein Leben lang Arbeiter, Familienvater.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Weiterlesen „Der leise pfeifende, seine Runden drehende bunte Hund, den alle kannten.“

Der fahrzeugreparierende Maurer. Nächste Episode.

Nach letztmaligem, offenbar minimal erfolgreichem Versuch, den scheppernden Wagen zu reparieren, wurde nun auf die Version „regelmässige Wartungsversuche“ umgestellt.

Nicht der einmalige, sinnvolle Versuch den Wagen zu reparieren ist das Ziel. Nö!
Offenbar wurde auf die allseits bekannte Methode namens „Ich hau jeden Tag mal drauf, gebe ca 15 Minuten Vollgas und das wars“ umgestellt.

Der tägliche Vollgaskampf mit dem scheppernden Dieselkahn, scheint zwar nicht gerade von Erfolg gekrönt zu sein, löst aber offenbar irgendwelche inneren Verspannungen beim Besitzer und der Besitzerin der Karre.

Ob es bereits zu einem autoerotischen Erlebnis wurde, ist zu bezweifeln. Es scheint den Besitzern inzwischen aber zum Ritual geworden zu sein, sich allabendlich am Fahrzeug zu versammeln um dem Gott des Selbstzünders zu fröhnen.

Rituelle Tänze werden ausgeführt. Rein ins Auto, starten, vollgas geben, raus aus dem Auto, einmal rund ums Auto herum, rein ins Auto,  starten, vollgas geben, raus aus dem Auto, einmal rund ums Auto herum, rein ins Auto, starten, vollgas geben, raus aus dem Auto,  einmal rund ums Auto herum, rein ins Auto, und so weiter.

Dies dürfte den Göttern offenbar nicht gefallen. Sie treten die Versuche, die Karre repariert zu bekommen, offenbar mit Füßen,  bestrafen alles mit heftigen Regengüssen und Gewittern. Opfergaben sind offenbar auch angedacht.
Täglich nach den Versuchen, sich als Mechanikus zu verwirklichen, werden alkoholische Getränke in 500 ccm Größe vernichtet.
Dies scheint den Göttern zwar völlig egal, dem Besitzerpaar aber offenbar die nötige Ruhe zu geben, sich dem lärmenden Wagen hinzugeben.

Irgendwie scheint es so, als hätte ich den Begriff „autoerotische Handlung“ bisher völlig falsch interpretiert zu haben.

Sollten Sie mich heute Abend vermissen, finden Sie mich in meiner Garage vor. Mit 500 ccm Bier bewaffnet, meinen Diesel streichelnd und auf die göttliche Erlösung wartend! Ich teste das jetzt auch mal durch!
Amen, und immer genug Gummi unter den Reifen.