Tag 466 Wellen, es ist wie auf hoher See

Wellen, mal gehts rauf, mal gehts runter, mal oben , mal unten.
Alleine das Auf und Ab ist nicht das Gelbe vom Ei, wenn man das so einfach formulieren kann!

Gestern top, heute flopp. Formulierungen, Aussagen und Version gibts viele. Keine Passt so wirklich. Es ist einfach kein Tag wie der Andere.

An einem Tag ist Energie vorhanden, Bäume auszureißen, am nächsten Tag ist das völlige Gegenteil der Fall. Ein Auf ein Ab, es ist bedrückend.

In wenigen Tagen steht die nächste Immuntherapie an. Die Ärzte möchten auch (wenn es denn geht) mit der Chemotherapie weitermachen.

Hoffentlich klappt das alles. Die Sorgen werden nicht weniger.

Meine Wenigkeit darf beruflich die nächsten Tage in der Ferne weilen, weit weg. In der letzten Zeit sehr selten, aber gelegentlich gehts nicht anders. Ich kanns nicht ändern.

Um es mit leicht poetischen Worten zu sagen:
Es ist, als würde man auf hoher See in einer kleinen Nussschale herumdümpeln. Ständig gehts auf und ab, der Boden schwankt, die Grundlage ist alles andere als vertrauenserweckend und nochdazu sehr klein. Dazu kommt, dass man keine Ahnung hat, wo das rettende Ufer ist, wann man es erreicht, und ob man es überhaupt (noch) erreicht.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

 

…. so bleibt es!

5 Kommentare zu „Tag 466 Wellen, es ist wie auf hoher See“

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