Schöner wirds nicht! Kopfkino reloaded.

Angesprochen auf den Beitrag mit dem Kopfkino, hab ich mir mal Gedanken für Ablenkungsmanöver gemacht. Da gehts dann erst recht rund.

Geistiges Sheng-Fui:
Dinge, die einen belasten, unnötig sind und eigentlich weg könnten, in die Ecke donnern. Da kann das Tschi dann gleich den Müll rausbringen.

Tantra für den Kopf:
Da sind schon genug Knoten im Gebälk, mit Selbsthypnose und anderen Dingen, komm ich da sicher nicht so einfach wieder auf die Gerade.

Malen:
Als maltechnischer Steinzeitmensch, wäre es eine Verschwendung an Malstiften, Farbe und Pinselmaterial, wenn ich einen Staffelei samt Papier oder andere Oberflächen verzieren würde. Oder es versuchen würde.

Schreiben:
Das aneinanderreihen von Wörtern in schriftlicher Form, kann teilweise sehr entpannend sein. Die Gefahr dabei besteht nur, dass niemand den Zusammenhang zum aktuell gedachten Thema sieht und sich gelangweilt verzieht.

Sport:
Es soll Meschen geben, die sich mit Sport den Kopf freipusten. Kann ich auch. Bin allerdings schon nach 50 Metern Dauerlauf so ausgepustet, dass jeder Notarzt verzweifeln würde. Motorsport ist mein Gemüse. Aber da ists nicht sinnvoll, abzuschalten und das Hirn auf Leerlauf zu schicken.

Saufen:
Ist eine Möglichkeit, sich abzuschiessen, den Gedankengang in Watte zu packen und mit Alk abzutöten. Will ich aber definitiv nicht! Ist nicht gut, nicht vernünftig und hemmt einen genau dann, wenn man gebraucht wird, gefragt ist und Herr der Lage sein soll.

Religöser Kram:
Das liebe Leute, liegt mir ferner, als der Mond. Das Thema lassen wir mal lieber.

Drogen:
Nö du! Is nicht so mein Ding.

Psychologische Beratung:
Nicht Beratung, eher Betreuung wäre angesagt. Betreutes Leben? Gemanagt von Leuten, die nicht in der Haut desjenigen stecken, der gerade daliegt, sich versucht zu sammeln und dessen Kopfkino den ärgsten Horrorfilm in die Popcorntüte kotzt. Nö, danke fürs Angebot, ich bleib da mal lieber bei Menschen, die aus Erfahrung wissen, was los ist. Klingt vielleicht frech, schlimm, überheblich oder brutal, ist aber so. (Siehe „geistiges Sheng-Fui“)

Arbeiten:
Das lenkt ab! Zumindest so lange, bis der Feierabend schreit. Gute Lösung, aber bei 24/7/365 ist da auch nichts drin.

Was bleibt über?:
Damit umzugehen, sich der Realität zu stellen, den ganzen Scheiss, das Leben samt allen schwer verdaulichen Dingen abzuarbeiten.

Schöner wirds nicht!

Das leben scheint wirklich ein beschissenes Spiel mit einer geilen Grafik zu sein.

Gerade heute ists nicht so witzig. Die Blutwerte spielen wieder etwas verrückt. Die heutige Kontrolle hat Alarm geschlagen. Spritzen, Medikamente, alles wird mehr statt weniger.

4 Kommentare zu „Schöner wirds nicht! Kopfkino reloaded.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s