Warum das Alles? Der Versuch, etwas zu verarbeiten.

Warum setzt man sich hin, schreibt das Alles.
Warum diese ganzen Dinge, Details (auch wenns nie wirklich ins Detail geht), Schritte und Angaben? Für wen schreibt man das Alles? Wieso tut man das? Weiterlesen „Warum das Alles? Der Versuch, etwas zu verarbeiten.“

Bombenalarm mit Balla balla, bumm bumm, tuzzi tuzzi und bla bla

Die menschliche Sprache bringt viele Dialekte, Sprachen und Laute hervor. Is ja bekannt!

Sollten Sie mal das Vergnügen haben, jemandem zuhören zu dürfen, der der lokal üblichen Sprache, also der urspünglichen Landessprache sowie dem lokal verwendeten Dialekt, nicht so ganz mächtig ist, nehmen Sie sich Zeit. Viel Zeit, wenn Sie diese haben.
Vielleicht müssen Sie aber auch? Weiterlesen „Bombenalarm mit Balla balla, bumm bumm, tuzzi tuzzi und bla bla“

Tag 510 STOP or GO? Weiter mit Chemie oder nicht? PING!

Entscheidungen treffen zu müssen, bzw Entscheidungen treffen zu können, ist ein Recht, das einem keiner nehmen soll, kann oder darf. Weiterlesen „Tag 510 STOP or GO? Weiter mit Chemie oder nicht? PING!“

Tag 509 Lichtblicke? Ja oder Nein?

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns.
Untersuchung und Arztgespräch am Freitag Vormittag, Besuch aus der Familie am Nachmittag, am Abend das erste Mal essen gehen seit Monaten, Samstags dann nochmals Besuch von der Familie…. Weiterlesen „Tag 509 Lichtblicke? Ja oder Nein?“

Die Aufstehhilfe aus dem Land der Amazonen leistet gute Dienste!

Die Sache mit dem „schwach auf den Beinen sein“, hat bereits dazu geführt, dass wir in Bad und Toilette diverse Griffe zur Unterstützung angebracht haben.

Für diverse andere Sitzgelegenheiten in der Wohnung haben wir im „Land der Amazonen“ etwas ganz Spezielles gefunden: Weiterlesen „Die Aufstehhilfe aus dem Land der Amazonen leistet gute Dienste!“

Nicht vor Weihnachten! Sicher nicht!

„Nicht vor Weihnachten! Ganz sicher nicht vor Weihnachten! Garantiert nicht! April, Mai, ja. Aber nicht vor Weihnachten!“

Was so gelesen, etwas zusammenhanglos wirkt, bekommt eine sehr intensive Bedeutung, wenn man bedenkt, wann und von wem dieser Satz gesagt wurde. Weiterlesen „Nicht vor Weihnachten! Sicher nicht!“

Tag 506 Wie kann man es beschreiben?

Wie kann man es beschreiben?
Wie kann man es beschreiben, wenn man zusehen muss, wie jemand langsam aber sicher an einer Krankheit stirbt, die sich Stück für Stück im Körper ausbreitet, alles zerstört, jeden Knochen angreift, das Gehirn regelrecht mit Metastasen erdrückt, die Organe ruiniert und unerbittlich ist?

Wie kann man es beschreiben? Kann man es überhaupt beschreiben? Soll man es beschreiben? Wie? Warum? Warum ist das Alles so? Warum gerade dieser Mensch?

Ich kann all diese Fragen nur für mich beschreiben. Nur für mich alleine. Es ist unfassbar. Obwohl es eigentlich ganz etwas anderes ist. Aber es gibt kein Wort dafür!

Es gibt Umschreibungen, theoretisch passende Worte, Phrasen, wobei diese das alles nicht richtig beschreiben. Fluchen hilft, baut aber nur Streßhormone im Körper ab. Jammern, heulen, Tränen vergießen. Das ist es. Tränen sind kleine Tropfen, die mehr sagen, als Worte.

Ein Text ist etwas schönes. Worte, Buchstaben, die man irgendwie zusammenhängt.
Im Idealfall hat man sich vorher Gedanken gemacht, wie man sie zusammenfügt.
Aber lesen, ja lesen kann man sie dann so oder so.

Worte passen auch nicht immer! Was sagen Sie, wenn sie einem Menschen gegenüberstehen, der genau weiß, dass er diese Krankheit nicht überleben wird, der genau weiß. dass es schlimmer und schlimmer wird? Der nur mehr eine begrenzte Zeitspanne vor sich hat. Der an Schmerzen leidet, der für sich selbst bemerkt, dass er vergesslich wird, gelegentlich Wörter sucht, beim Gehen unsicher wird, nicht mehr Autofahren soll / kann / darf, etc.!

Was sagen Sie diesem Menschen?

Ich frage mich immer öfter, warum ich das hier alles schreibe.
Habe ich es von Anfang an gewusst, geahnt oder befürchtet? Ein Ja ist falsch, ein Nein ebenfalls.
Den Satz “ Die Hofnung stirbt zuletzt!“ habe ich inzwischen so oft geschrieben, dass ich selbst schon nicht mehr nur daran glaube, sondern er für mich zu dem Satz wurde!
Der Satz! Der eine Satz, der auch mich daran glauben lässt, es würde …

Es würde….
besser werden
Heilung geben
ein Weg nach oben führen
einen positiven Ausgang geben
weitergehen
alles wieder gut werden

Ich mache keine Fragezeichen hinter diese Dinge, da mir nicht mal mehr klar ist, ob es eigentlich Fragen sind. Vielleicht sind es nur Hoffnungen. Meine Hoffnungen. Unsere Hoffnungen.

Ich sitze da, schreibe diese blöden Zeilen und überlege, was ich meiner mir Anvertrauten sagen soll oder kann, wenn sie vor mir steht!

Leere…… Unglaubliche Leere…..

Hilflosigkeit, Sprachlosigkeit, Angst,….

Solange jedoch nicht alles dunkel, grau, leise, einsam und still wird, bleibt der Satz:

Dei Hoffnung stirbt zuletzt!