Des Teufels Sohn, die Nachgeburt einer Höllenhündin und der Empfänger der Rechnung! Wie kommuniziert man mit Druckern?

Als Wurf der 70er des letzten Jahrtausends, hatte ich ja schon einige Tage die Möglicheit, mir diverse technische Geräte näher anzusehen.

Augerüstet mit Lehr- also Gesellenbrief und einigem Anderen, schmiss ich mich ins Berufsleben. Schwamm dort mal mit mal gegen die Ströme, wechselte das Gewässer und landete vor vielen Jahren  im Fahrwasser der IT-Branche. Verdiene also schon einige viele Jahre meine Brötchen mit den oftmals so verteufelten Computern und deren Anhängsel.

Eine besondere Form der Anhängsel, sind die Drucker!
Drucker sind, landläufig ist man der Meinung, eine tolle Sache! Sie spucken Zettel mit Buchstaben, Zahlen und manchmal auch Bildern aus.
Sie sollten es zumindest!

Drucker sind aber nicht gut! Drucker sind böse! Ganz böse! Drucker snd ein Werk des Teufels! Drucker alleine sind schon böse, noch schlimmer sind jedoch deren Treiber!
Treiber, so nennt man die Software, die man sich tief, ganz tief in den guten, schönen und noch braven Computer schiessen muss, damit dieser den Drucker überhaupt ansprechen darf!

Der böse, vom Teufel hergestellte Drucker will eigentlich nicht mit dem Computer kuscheln und mit ihm flott einen rumdrucken! Nein, diese Höllenhunde wollen eigentlich nicht kommunizieren. Sie wollen nur Papier und Toner! Davon leben sie.

Der Treiber, der sich da dazugesellt, kommt von Teufels Bruder. Er nistet sich am Computer ein, stellt hier was um und da was um, installiert Dinge, die keiner will, macht Sachen, die er nicht soll.

Aber! Der Treiber kann druckerisch! Dieses kleine, fiese Ding spricht tatsächlich beide Sprachen! Die ihres Computers und die des Druckers! Ein Übersetzer in den Höllenschlund sozusagen.

Jetzt gerät die Sache aber ins trudeln!

Um dem Drucker zu sagen, was er wie zu tun hat, müssen Sie nun dem Treiber sagen, was er dem Drucker wie übersetzen soll!
Und ich kann Ihnen eins verraten! Der Treiber hat immer einen Finger in der Nase, im Ohr oder sonst wo stecken!

Der Treiber hat seinen Namen davon, dass er Sie als Computeranwender in den Wahnsinn treiben soll! So einfach ist das!

Sie sagen dem Treiber theoretisch folgendes:
Lieber Treiber, druck doch bitte dieses Blatt Papier einfach aus. Ende

Was gibt der Treiber an den Drucker weiter:
Ende!

Den Rest hat diese Missgeburt einer Höllenhündin am Weg zum Drucker des Grauens einfach verschlampt!

Was macht der Drucker?
NICHTS!

Sie können dem Drucker jetzt in die Lade oder auch ans Schienbein pinkeln, er wird nichts machen, ausser vielleicht nach Drogen, sprich seinem Toner zu brüllen.

SIe wollen etwas so ausgedruckt haben, dass die erste Seite aus Fach eins, alle anderen Seiten aus Fach zwei kommen?
Können Sie gerne haben! Der Treiber latscht zum Drucker, lallt da rein und erzählt dem Drucker, dass sie ihn und seine Mutter beleidigt hätten!
Was macht der Drucker? Er heult irgendwas von Papierstau, Fehler im Einzug, einem Magentatoner, tackert Ihnen die Seite 10 und die Seite 2 zusammen und druckt die anderen 23 Seiten in Suaheli spiegelverkehrt auf A3.

Mehr nicht!

Sie sehen, die EDV-Branche ist des Teufels, oder sollte es sein! Wir kommunizieren nebenbei mit Ihnen als Anwender, des Teufels Sohn, dem Drucker, der Nachgeburt der Höllenhündin dem Treiber und demjenigen, der dann die Rechnung bezahlen soll.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

EDV, war früher, also vor vielen Jahren, noch die Abkürzung für „Elektronische DatenVerarbeitung“. Heute ist es eher die Kurzbezeichnung für „Elektronische DompteursVereinigung“  oder auch dem Spruch „Einer Darf Verzweifeln“

 

 

 

8 Kommentare zu „Des Teufels Sohn, die Nachgeburt einer Höllenhündin und der Empfänger der Rechnung! Wie kommuniziert man mit Druckern?“

  1. Ich habe da auch so eine Mimose zu Hause stehen. Ständig ist irgend etwas. Nach Einsetzen neuer Drucker-Patronen, druckt das Ding erst mal 3 Seiten Testbericht in Farbe. Da kann ich gleich wieder neue Kartuschen besorgen. Da hilft nur eins: Nix drucken!

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