Tag 637: Vom Denken ans Leben. Gespräche. Corona, Bruder, Schwester.

So Vieles hätte, wollte, könnte und sollte man. Noch.
Vieles wäre noch offen, noch zu tun, noch zu erleben, noch zu leben. Gewesen.

Der Mensch, der sich der Krankheit geschlagen geben muss, liegt im Bett, wird vom Pflegepersonal bestens versorgt und betreut. Wird ernst und wahrgenommen. Als Mensch.

Der Mensch, der sich der Krankheit geschlagen geben muss, liegt im Bett, dreht alle unnötigen Einflüsse, die so im Alltag einen meist unwichtige Rolle spielen, völlig ab.

Der Mensch, der sich der Krankheit geschlagen geben muss, dreht alles ab, blendet aus, reduziert vieles runter auf das Notwendige. Reduziert aufs Leben.

Es ist nicht leicht es zu akzeptieren, zu verstehen und damit umzugehen. Es ist nicht leicht, das zu sehen und zu fühlen.

Wir beide, meine mir Anvertraute und auch ich, sind in den letzten Monaten irgendwie da so ganz saublöd reingeschlittert. Ich hab keine anderen Worte dafür.

Man wächst da in die Situation hinein, wird gefressen von Tatsachen, Fakten und einer Erkrankung. Man geht in den Umständen irgendwie auf, man arrangiert sich, man lernt, man verändert das Leben, man verändert sich selbst.
Man wächst aber auch zusammen. Noch enger, als man so und so schon war.

Es verändert sich. Es verändert sich Alles. Das Leben, das Denken ans Leben, das Denken ans Überleben.

Gespräche.
Wir haben viele davon geführt. Lange und Viele. Mit Tränen in den Augen, mit einem Lachen auf den Lippen, alle war dabei.

Gespräche.
Sie verändern sich. Je enger es wird, je eigenartiger, intensiver und gerade werden die Gespräche.

Gespräche.
Sie drehen sich ums Sterben, sie drehen sich um Kleinigkeiten, die plötzlich ganz groß werden.

Es geht ums Leben.

„So ganz nebenbei“ ruft mich dann am Vormittag auch noch der Oberarzt der Palliativstation an…. Herzinfarkt! Fast!
Corona ist das Stichwort:
Meine mir Anvertraute hat der Krankenschwester erzählt, dass ihr Bruder dagewesen wäre, ihre Schwester auf Verdacht in selbstbestimmter Quarantäne sei und so weiter.
Da das Krankenhauspersonal momentan etwas hellhörig reagiert bei solchen Themen, wurde bei mir etwas intensiver nachgefragt…….
Es konnte Entwarnung gegeben werden. Die Stimmung hat sich diesbezüglich wieder entspannt!

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

3 Kommentare zu „Tag 637: Vom Denken ans Leben. Gespräche. Corona, Bruder, Schwester.“

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