Von Veterinärmedizin, Kuhbusen, Hightech-Höschen, Slipeinlagen, breitem Sattel und Radfahren Teil 3

Leute! Jetzt gehts rund! Aber wirklich rund und gleitfähig!
Mir wurde doch  tatsächlich – angesprochen auf das inzwischen intensiv debattierte Thema „Kooperation von Hintern und Sattel beim Radfahren“ – eine ganz besondere Empfehlung gegeben.

Ein, in der Veterinärmedizin dazu verwendetes Produkt, die Euter von Kühen beim Melken zu schonen und zu pflegen, soll Abhilfe schaffen…..

Liebe Mitmenschen! Liebe Leute!
Ich wollte doch nur vom verzweifelten Versuch berichten, mich, meinen Hintern, das Fahrrad und den Rest des Luxuskörpers in Bewegung zu setzen. Und das möglichst schmerz- und unfallfrei. Nicht mehr und nicht weniger.

Jetzt kommt mir einer mit Ich-mach-dir-die-Euter-geschmeidig?

Erstens bin ich männlich! Die „Euter“ sind daher hormonbedingt klein und nutzlos. Zweitens habe ich nicht vor, das Rad mit dem Oberkörper voran zu besteigen, darauf einen „Bruststand“ oder eine ähnliche Verrenkung hinzulegen, noch mir irgendwas „massieren“ zu lassen. Radfahren war das Thema!

Nach einer Aufklärungsrunde, war ich schlauer! Diese Creme wird angeblich bei/gegen/für alles Mögliche verwendet. Auch für Menschen. Rauhe Haut, wunde Stellen, reibende Stellen (lassen wir das jetzt mal so stehen..)

Ich habe dann das Gespräch dankend, höflich und/aber bestimmt beendet. Wollte ich doch nicht weiter auf die Massage meines Schrittes bzw meines Intimbereiches mit Euter-Pflegemitteln eingehen.

Noch mal für Nicht-Kuhbusenmasseure.

Ich schmier mir doch vorab keinen Kübel Irgendwas hinter die Glocken, nur um dann am Sattel des Fahrrades geschmeidig durch die Lande zu gleiten wie ein geölter Blitz. Reibendes oder Massierendes hin oder her. Der geölte Blitz hat nichts in meiner Hose zu suchen.
Sollte sich irgendwann der Backenwolf, sprich eine wunde Stelle am Hinterteil einstellen, werde ich meine Haus und Hof Humanmedizinerin zu Rate ziehen. Die Hausärztin der Haustiere ist zwar jung und nett, ich möchte sie jedoch nicht dabei erwischen, mir die Pflegecreme für Kühe zwischen Ding und Dong einzumassieren.

Projekt geht weiter. Tipps (ernstgemeinte) werden gerne angenommen. Aber wenn mir jetzt dann vielleicht noch jemand damit kommt, ich solle mir Tigerbalsam an den Auspuff schmieren um die Geschwindigkeit beim Radfahren zu steigern, hakts aus!
Echt jetzt!

10 Kommentare zu „Von Veterinärmedizin, Kuhbusen, Hightech-Höschen, Slipeinlagen, breitem Sattel und Radfahren Teil 3“

    1. Na ja, Schaden, Spott. So schlimm ist’s nicht. Nur etwas übers Ziel hinausgeschossen, würde ich sagen. Ich wollte ja keine Profikarriere als Rennradfahrer starten. 😉

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  1. Ich gebe es nur ungern zu, abe ich sehe da durchaus Zusammenhänge: Wenn man eine Kuh … fliegen läßt, also richtig schnell – wie einen geölten Blitz – fliegen läßt, dann kann sie, gut massiert wie sie ist, vor lauter Euphorie nicht Milch nicht mehr halten. Zu erkennen ist dieses Spektakel an den Kondens(milch)streifen vor dem himmlichen Azur. 😀

    Gefällt 2 Personen

    1. Ach hören Sie doch auf! Aufgrund der überragenden Leistung meines Kopfkinos, bringe ich das jetzt wieder ewig nicht mehr aus dem Kopf! Kondens(milch)streifen, fliegende, euphorische Kühe….. der geölte Blitz!
      Danke für den Brüller! Made my day! 🙂 😉

      Gefällt 1 Person

  2. Die Eutercreme kenne ich nicht, hab ich auch noch nie gehört. Allerdings kenne ich Personen, die Rosssalbe quasi gegen sämtliche Beschwerden empfehlen. Vom schmerzenden Kreuz bis zum eingewachsenen Zehennagel.
    Ich halte es da eher so wie Sie. Das Ross soll seine Salbe haben. Ich will meine eigene.

    Meine Empfehlung bezüglich des Radelns lautet: der Hintern gewöhnt sich an die ungewohnte Belastung je öfter man fährt. Beginnen Sie moderat im Tempo und der Distanz, dafür regelmäßig. Und gönnen Sie dem Hintern ein Polster. Er wird es Ihnen danken.

    Gefällt 1 Person

    1. Eben! Bin ja nur ein Hobbyradler (zumindest versuch ichs wieder) Weder Melkfett, Rosssalbe noch sonstwas 🙂 wirds werden. Einfach wieder dran gewöhnen 🙂 An den Bürostuhl hat sich meine Kehrseite ja auch erfolgreich gewöhnt 🙂

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