Vom Erstellen einer Liste. Abarbeiten, Schritte machen, erledigen

Eigentlich bin ich ja so eher der Typ „ist zu erledigen, ist wichtig, wird gemacht. ist nicht so wichtig, wird später erledigt“ Da sich aber einiges „etwas verschoben“ hat, musste ich einsehen, dass dieser Weg nicht mehr so ganz funktioniert!

Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung…

Eine Liste muss her!

Die berühmt-berüchtigte ToDo-Liste!

Also gings los! Nach Priorität getacktete Aufstellung an Dingen, Schritte und Anderem. Mal wichtig, mal na ja, mal völlig unwichtig. Mit Spielräumen dazwischen. Es ist ja bekannt, dass immer was dazwischen kommen kann. Zeitlich wie auch organisatorisch.

Auch wichtig, ist die Tatsache, dass ich mir nach dem Tag X schon mehrfach „etwas zu viel“ auf die Schaufel genommen habe, Dinge notwendig sind, haben mir da mehrfach eins reigewürgt und etwas Streß ausgelöst.

Also gings los.
Zeitlich etwas einsortiert, nach angesprochener Priorität gereiht, steht eine Vorab-Liste mit Dingen, die ich zu erledigen habe. Nett. Idee gut. Umsetzung na ja.
Kaum war die Liste erstellt, handschriftlich wohlgemerkt, konnte ich diese nicht mehr lesen. Lesen schon, aber durch die auf-ab-Pfleile, mit denen ich gemalter Weise, die Reihenfolge verschoben habe, wars vorbei mit der Lesbarkeit.
Inzwischen wurde auf Excel umgestellt. Sieht doch gleich besser aus. Hightech lässt grüßen, wurde diese Liste gleich so gelegt, dass ich von allen Gerätschaften aus darauf zugreifen kann bzw könnte.

Ca 30 Minuten nach dem ich dieses Datengewusel erstellt habe, gings mit dem Ändern los. Dieses noch, jenes noch, das auch noch, dort noch was, das hab ich schon, dies kommt noch, und so weiter.

Bis ich zur Erkenntnis kam, dass in meiner Liste derart viele Variablen sind, die ich absolut nicht steuern oder beeinflussen kann, dass es fast sinnlos ist, eine solche Liste zu erstellen.

Ergebnis: Es gibt eine grobe Liste mit vielen Löchern dazwischen.
Diese Löcher bleiben für die variablen Anteile, die dauernd dazwischenfunken.

Endergebnis: Eine halbherzige Liste auf einem Blatt Papier, das (wie immer) einfach am Schreibtisch liegt, den Küchentisch belagert, oder an der Wohnungstür klebt.

Die altbekannte Variante „Pen and Paper“ hat alle anderen Versuche, Ordnung und Struktur in meinen zurkünftigen Weg zu bringen, endeutig übersteuert.

Aber die Liste steht!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s