651+ / Vom Ausräumen und Weggeben. Es geht in die nächste, eigentlich letzte Runde

Wie bereits letzte Woche hier berichtet, ist es kein leichter Weg, aber irgendwann muss ich bzw musste ich ihn gehen.
Aufheben, im Schrank lassen, liegen lassen, für ewig bewahren, all das sind Dinge, die man mit gewissen Sachen machen sollte! Meine Meinung!

Aber bei der normalen Kleidung? Da ists etwas anders.

Ausräumen, weggeben, jemanden suchen und finden, der alles brauchen kann.
Bereits meine mir Anvertraute hatte begonnen, Kleidung, die ihr schon lange nicht mehr passte (extremer Gewichtsverlust), einer guten Freundin zu geben.

Alles, was jetzt noch da ist, alles was „übrig“ blieb, soll auch die beste Freundin bekommen. Dies entschied sie noch vor ihrem ableben.

Letztes Wochenende schaffte ich es dann. Ich packte die Sachen in Kisten, Taschen und Schachteln.

Traurige, bedrückende und schwere Sache…. Erinnerungen… Tränen…

Jetzt, besser gesagt heute, gehts los.
Das Auto ist mit eben diesen Dingen, den alltäglichen Klamotten, befüllt, ab gehts.

Es ist ein eigenartiges Gefühl. Es war schon letztes Wochenende eigenartig, bedrückend, schwer. Es bleibt ein eigenartiges Gefühl.

Es kommt mir vor, als würde ich meine mir Anvertraute aus der Wohnung, aus dem Haus befördern. Rausschmeissen sozusagen.

Aber das ist eigentlich ein dummer Gedanke!

Es sind nur Kleidungsstücke, die sie mal öfter, mal seltener trug, die sie mochte, manchmal tragen musste, Alltägliches eben.

Einige besondere Stücke bleiben hier. Bei mir. In meiner Nähe! Bei uns zuhause!

Viele leere Fächer, Schrankabteile, Laden etc. sind ungenützt. Verwaist.

Ein trauriger Anblick…..

Tränen, Gedanken, Erinnerungen…..

3 Kommentare zu „651+ / Vom Ausräumen und Weggeben. Es geht in die nächste, eigentlich letzte Runde“

  1. Ich weiß du bist noch nicht so weit, aber der Platz schafft Raum für Neues. Man sagt, lassen die Angehörigen nicht los, kann die Seele nicht in den Himmel gehen, lasse sie gehen, sie wird trotzdem immer bei dir sein.

    Gefällt 1 Person

    1. Sie bleibt (bei) mir! An der Kleidung kann und darf es nicht hängen. Es sind nur Stoffteile, nicht der Mensch.
      Die Klamotten sind weg, die Schränke fast leer. Einige wenige Stücke sind und bleiben da. Einige wenige, aber besondere.
      Ich lasse meine mir Anvertraute gehen, lasse sie los, behalte Sie aber auch bei mir, behalte sie für mich…..
      Man kann es eigentlich nur mit einem einzigen Wort so richtig erklären: Liebe

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