Lockdown 2.0! Version Österreich, kleiner Ort. Situation: meine

Ja, jetzt schreib ich doch noch was zu diesem leidigen Thema…
Aber, ich hab mir die Version 2.0 des österreichischen Lockdowns mal aus meiner eigenen, persönlichen Sicht, etwas genauer angesehen.
Es kam folgendes dabei heraus…

Restaurants, Gasthäuser, Läden, die keine Lebensmittel verkaufen etc, alles dicht und geschlossen. Baumärkte, das Paradies der meisten Männer, ebenfalls.

Ende, aus, nichts geht mehr. Die Welt steht still! Ahhhhh, ……..

Nö!

Denn!
Den Baumarkt darf ich nicht betreten, aber er liefert mir täglich die Ware ans Haus, die ich telefonisch bis 11:00 bestelle.
Den Haushaltswarenladen darf ich nicht betreten, aber er liefert mir täglich die Ware ans Haus, die ich telefonisch bis 11:00 bestelle.
Den Fahrradladen darf ich nicht betreten, aber er liefert mir täglich die Ware ans Haus, die ich telefonisch bis 11:00 bestelle.
Das kleine Kaffee, das auch Torten und anderes Süßzeug macht, darf ich nicht betreten, aber es liefert mir täglich die Ware ans Haus, die ich telefonisch bis 11:00 bestelle.
Das Restaurant darf ich nicht betreten, aber es liefert mir das Essen, oder ich kann es in Take-Away-Manier abholen.
Die Lebensmittelläden haben „nur“ bis 19:00 statt bis 19:30 offen… Öh, ja, hm. Is das ein Drama?
Den Blumenladen darf ich nicht betreten, aber man stellt mir die bestellte Ware zur Türe. Durchs Schaufenster darf ich mir Gestecke etc aussuchen.
Werkstätten sind offen, wenns Rad oder das Auto hin ist, würde ja alles stillstehen. Handwerker müssen/sollen/dürfen arbeitem. Passt auch so.

Aber das schlimmste ist, dass ich um 20:00 zuhause sein muss, außer ich treibe Sport, gehe mit dem Hund, muss an die frische Luft, um nicht in den eigenen 4 Wänden zu ersticken, und und und.

Als Zusammenfassung kann ich für mich erkennen und auch sagen, dass sich (für mich) nichts verändert oder verändert hat. Mit den wenigen Einschränkungen, die mich im Privaten treffen, kann ich gerade um diese Jahreszeit gut umgehen.
Meine sportlichen Aktivitäten kann und darf ich weiterhin ausüben, private Treffen sind „etwas“ eingeschränkt, die Gastronomie wurde so und so in den letzten Jahren bereits durch viele sinnlose Gesetze und Auflagen drastisch einreduziert. Leisten sollte man es sich dann auch noch können, etc.

Seilbahnen etc haben aktuell so und so fast alle wegen Saisonwechsel und Revisionen geschlossen, und so weiter. Almhütten haben Saisonschluss, der Winter lässt noch auf sich warten,….

Und da gäbe es noch viele solcher Dinge.

Wirklich leid, tut mir inzwischen der Teil des Einzelhandels, der nicht bereits auf einen Onlineauftritt in welcher Form auch immer, der nicht auf Liefer- oder Abholservice gesetzt hat. Der sich nie um solche Dinge gekümmert hat. Oder der Teil des Einzelhandels, der durch die Art des Ladens „gesperrt“ ist. Diese tragen samt deren Personal teilweise einen riesen Schaden davon. Sonst?

Aber eins ist mir (persönlich, und nur für mich gesprochen) nicht ganz klar.
Warum sprechen so Viele vom eingesperrt sein?

Ich komme zu Allem, was ich will und brauche, bekomme es vors Haus geliefert, kann es mir teilweise abholen etc. Plaudern kann ich mit allen und jedem zu jederzeit. Besuchen soll ich sie nicht, ok.

Aber eingesperrt? Ich fühle mich nicht eingesperrt.

Aber vielleicht wird es das noch, wenn man sich nicht ein klein wenig an die Spielregeln hält.
Vielleicht sollten sich einige die Musikproben zu 20-25 Mann sparen. Vielleicht hätte man sich zwischen Lockdown 1 und 2 die Pensionistenausflüge im Reisebus zu 50 Personen und die Stammtischrunden mit 30 flotten Kegelbrüdern aus dem ganzen Bezirk einfach ersparen sollen.
Könnte doch sein, oder?

Aber bitte Klopapier horten! Das ist wichtig! Wenn die Welt untergeht, wir alle sterben, dann zumindest mit einem sauberen Arsch!

11 Kommentare zu „Lockdown 2.0! Version Österreich, kleiner Ort. Situation: meine“

  1. Wenn ich mir den Straßenverkehr und die Menschen auf der Straße so ansehe, und vergleiche mit den 1. Lockdown, dann ist jetzt echt viel Betrieb! Kein, überhaupt kein Vergleich zum ersten Mal. Jetzt weiß jeder wie es läuft, es ist quasi Routine geworden.
    Man was haben wir uns im März/April angeschissen …
    Jetzt?
    Jo eh, die Geschäfterln haben zu, zu Essen krieg ich und sogar das heiß begehrte Klopapier.
    Homeoffice ist wohl in dieser Lock-Phase auch kein Thema mehr. Zumindest suggeriert mir das der Betrieb auf den Straßen.
    Was aber auffällt, sind die fehlenden Schüler … aber vermissen tu ich sie nicht 😄 hat was von Ferien.
    Und eingesperrt fühle ich mich auch nicht, das sehe ich alles genau wie du.

    Gefällt 1 Person

  2. Und wenn es eine absolute Ausgangssperre zwischen 23:30 Uhr und 00:15 Uhr geben würde, wäre das der Weltuntergang für genau die, die sich jetzt auch eingesperrt fühlen, die aber zu der Zeit seit 4 Stunden schon pennen.
    Kritisches Wahrnehmen ist bei denen, die laut sind nicht vorhanden, jedenfalls nicht in meinen Augen und ich mag das Gejammer nicht mehr hören. Allein die Bilder von Berlin diese Woche und die Tatsache, dass man Kinder als Schutzschilde verwendet… nein nicht aufregen. Wobei du mich dran erinnerst ich muss Toipi kaufen gehn, hoffentlich bekomm ich ne Packung 😉
    Hab ein schönes WE

    Gefällt 3 Personen

      1. Läster du nur 😉 Ich hab keins bekommen, ab Montag tritt hier der Notstand ein und bevor ich diesen Prachtarsch mit der Blödzeitung abwische muss ich mir was überlegen. 2 Läden waren ausverkauft. Zur baldigen Weihnachtszeit kein Mehl zu bekommen ist nun auch nicht nett. Ich sehe schlimme Zeiten auf uns zukommen, wir werden uns den Hintern nicht (wie gewohnt) abwischen können und ohne eigene Kekse heulend die Weihnachtszeit verbringen #dramtikkannich

        Gefällt 1 Person

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