Vom gleich sein, dem Tolerieren und dem Rest! Von schwul, lesbisch, hetero, kariert und dem holy Water!

Es war einmal ein kleines gallisches Dorf,….. Ach ne, das ar was Anderes!
Nochmal von Vorne: Es handelt sich um ein Thema einer anerkannten Glaubensgemeinschaft, die in einem eigenen, sehr kleinen Land lebt, und sich auf eine ganz besondere Schrift beruft. Die angeblich heilige Bibel.

Irgendwann haben sich mal einige Jungs hingesetzt, eine Urfassung, eine Art Manuskript dieses Buches geschrieben. Damals allerdings in Latein.
Es wurde angeblich so eine Art Richtlinienkatalog daraus. Schön ausformuliert, teilweise direkt geschrieben, teilweise etwas schräg um die Sachen rumgemalt.

Aber nu ja, so waren die Typen eben damals!

Dann, viele Jahre später, gings den Leuten angeblich voll auf den Senkel, dass die herumvagabundierenden Storyteller der Szene, immer auf Latein herumlaberten. Latein war damals nicht gerade die beste Language für die Message, die man dem Volk so reindonnern wollte.

Also? Was tat man?

Man begann, diesen Katalog, dieses Storyboard dieser Gemeinschaft, auf alle möglichen Sprachen zu übersetzen. Alles, um auch den letzten Honk auf dieser Erdkugel, von der angepriesenen Story zu überzeugen, und mit ins Boot zu holen. Die Mitgliedschaft ist und war natürlich kostenpflichtig! Upgrades sind und waren auch immer möglich. Früher nannte man das irgendwie so wie „Ablasszahlungen“ oder so. Ist nicht genau richtig, aber so ähnlich. Macht nix!

Na ja, beim Übersetzen dieser, angeblich so tollen und heiligen Schrift, waren natürlich viele, sehr viele Kopierer am Werk. Nicht solche Kopierer wie heute, nein, es waren meist eigene Monks, also Mönche der eigenen Gang, die herumschrieben, herumübersetzten und auch herumformulierten.

Da man ja das altmodische Latein nicht so ganz einfach in alle anderen Sprachen übersetzen kann und konnte, kamen einige sehr strange Sachen dabei raus. Einige Wörter, Dinge oder Begriffe, gab es beim Schreiben der Urfassung dieser Texte noch garnicht.
Also, was machte man? Man übersetze einfach so, wie man es sich dachte, wie es am besten ging, wie es sich am dramatischsten las. Voll die Story sollte es werden. Und das eben für jede Sprache, für jeden Kulturkreis.

Die eine Truppe, die Fundies, blieben beim Ursprung, also der Lateinfassung hängen. Sie blieben dort, weil das neue Zeugs anscheinend nicht so cool rüber kam. Andere konnten sich mit dem elektrischen Licht, den modernen Wörtern, dem modernen, sich ändernden Leben, einfach nicht anfreunden. Sie schmissen sich in Gangs zusammen, die sich wiederum eigene Headquaters bauten. Die Big-City, also ihre Oberzetrale, bauten sie sich irgendwann einfach so mitten in Rom auf. Dann kam ein Zaun rundherum, noch zwei drei Megahütten mit cooler Deko dazu, und fertig wars.

Irgendwann,als die Sache dann so passte, lies man sich noch von befreundeten Clans aus der Schweiz beschützen, und nannte die Big-City dann einfach Vatikan.

Seit dem, hingen dort die Ober-Mega-Überdrüber-Bosse der Truppe rum!

Teilweiese ließen sie es sich auf Kosten der eigenen Members so richtig gut gehen, vögelten alles, jeden, jede, die nicht rechtzeitig bei 3 auf nem Baum hingen, soffen sich die Birne weich, verzockten ganze Länder, ließen Leute killen, die ihnen beim „Game of the World“ ans bein pinkeln wollten.
Voll die Negativ-Typen eben.

Wenns einer übertrieb, sich nicht genug Rückendeckung besorgt hatte, zu viel Mist baute, wurde er einfach weggemacht, das „System of the holy Thing“ einfach resettet und ein neuer Boss hingestellt.

Aber natürlich ein Boss, den man sich so hingedengelt hat, wie es die eingeschworene Truppe haben will.

Mal klappte das besser, mal schlechter. Wenn schlechter, dann wurde der Oberguru einfach schneller tot als andere. Game Over, Neustart.

Da sich aber die Welt rund um diese Truppe weiterdrehte, sich die Normalos nicht mehr alles auf Latein reinömmeln lassen wollten, ging das Business der Truppe etwas den Bach runter.
Marketingtechnisch habens also irgendwie völlig verkackt. Das Branding ist uralt, das CI ebenfalls. Das Headquater setzt immer noch auf eine reine Männertruppe, lässt gerade mal Frauen als Hauspersonal zu.

Aber nun ja, sie wollen irgendwie nicht raus an die Sonne. Neue Dinge, sind nicht so deren Fall.

Neues ist nicht so deren Fall. Das Normale, das Natürliche, das Offene leider auch nicht.

Sachen wie Liebe, predigen diese Herrschaften zwar gerne lautstark über die Erdkugel, meinen dabei offenbar mangels eigener Erfahrung, etwas anderes. Liebe ist laut deren Ansicht, offenbar nur dann wichtig, wenns um sie selbst und ihre Gang geht. Bei anderen Dingen, nehmen sie wieder eine der lustigen Schriften her, die sie sich selbst irgendwann hingedengelt haben.

„Wenns da nicht drinsteht, gibt es das nicht!“ Scheint die Regel zu sein. Selber aber, greifen oder vergreifen sich diverse Members dieser Gang gerne mal zu kleinen Jungs, die sich leicht mit lateinischen Verführungskünsten oder heiligen Versprechungen willig machen lassen.
Aber beim Normalo, da sieht die Sicht etwas anders!

In der Welt, die sich die holy Gang da so zusammengebetet hat, gibt es einige viele Dinge nicht. Einige viele Dinge, die den Mensch und die Natur betreffen, leider auch nicht.

Dier Erde ist immer noch das Zentrum, ne Scheibe, und so weiter. Alles würde ihren ausgedachten, virtuellen Ober-Ghost gehören. Auch beim Menschen wird leider nicht halt gemacht!
Der Sex ist so und so ganz böse! Begonnen wird da gleich mal bei der Art von Sex, die man mit sich alleine ausmachen kann. Weiter gehts mit der Art, die man mit einem anderen Menschen haben kann. Da wird gleich mal gefordert, dass der erst ab einem gewissen Fest passieren darf, das natürlich aich die Gang veranstaltet. (Das Fest mit den Ringen und so).
Ganz besonders dürfte jedoch der Holy-Gang die Form von Menschlichkeit stören, die Personen gleichen Geschlechtes miteinander praktizieren können!

In der eigenen Truppe alles was in der Hinsicht Spaß machen könnte verbieten, selbst jedoch den Lenden ihren Schwung lassen, aber den Normalos verbieten, sich zusammen zu schmeissen. Komische Ansicht.

Der Markt der treuen Anhänger, verlangt offenbar gelegentliche Befeuerung durch sogenanntes Weihwasser. Also Wasser, das chemisch-heilig behandelt, als Holy-Water auf den Markt und dann auf Menschen, Tiere, Panzer, Autos, Flugzeuge, Gebäude und andere Dinge versprüht wird. (Tut angeblich nicht weh, macht auch keine Kalkflecken).

Die Shit-Storm-Sache an dem Ganzen, ist aber jetzt die Show, dass gerade die Sache mit „Love all“, „Friede Freude Eierkuchen“ und „Liebet euch alle“ irgendwie voll am Abkacken ist, wenn man nun als Ober-Holy-Gütig-Gang, den Menschen die Glücklichmachung durch Weihwasser verweigert, die saftig Beiträge zahlen, sich voll mit der Gang identifiziert haben und es immer noch tun, und sich echt die „Power of holiness“ erwartet hätten. Und das nur, weil sie Frauen sind, die Frauen lieben, oder Männer sind, die Männer lieben.

Nicht mehr und nicht weniger!

Schwul oder lesbisch zu sein, scheint für die holy Gang das Kriterium zu sein, die Sache mit dem holy Water zu verweigern.

Bei Autos, Waffen, Panzern, Häusern, Bäumen, etc. ists holy shit egal. Nur bei Gay hauts den Jungs vom Vatikan offenbar das Kleidchen vom Kreuz.

The holy Head of the holy Gang himself, sagte vor wenigen Tagen einfach „Nö, mach ma für Schwule und Lesben nicht!“

Grundlegend is mir das persönlich ja völlig unholy egal, aber ich finds echt zum kotzen. Tschuldige die Formulierung. Ich bin weder Member of the holy Gang, noch bin ich in deren Buchclub, diese holy Words interessieren mich auch nicht. Ich bin im Bezug auf die sexual beings bei den Heteros angesiedelt, finde aber, das alle Formen „Normal“ sind.

Es müsste doch inzwischen bei allen Vereinen, Clubs und holy Dingens angekommen sein, dass mother Nature mehr als 0 und 1 gemacht hat. Auch 0 und 0 passt sehr schön zusammen. So auch wie 1 und 1 oder x zu x.

Wie man so sieht, kann man sich beim glauben auch verirren!

8 Kommentare zu „Vom gleich sein, dem Tolerieren und dem Rest! Von schwul, lesbisch, hetero, kariert und dem holy Water!“

      1. Der alte und offenbar harte Kern dieser Truppe, ist scheinbar wirklich unter ewig gestrig einzustufen! Aber wenns um Macht, Geld und Wirtschaft geht, da ist auf einmal alles möglich.
        Scheinbar ist der Teil, der an der Front zum Menschen steht, im Face-to-Face-Business sozusagen, (teilweise) moderner und offener, als die Hardliner.

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      1. Ja erschreckend und mit welcher Legitimation überhaupt? Mag man von manchen Autokraten denken was man will, aber die wurden ja meistens wenigstens noch gewählt

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