Realisieren und verdrängen. Zwei Wörter, die unterschiedlicher nicht sein können.

Realisieren und verdrängen.
Zwei Wörter, die unterschiedlicher nicht sein können.

Könnten! Weiterlesen „Realisieren und verdrängen. Zwei Wörter, die unterschiedlicher nicht sein können.“

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Kommentare oder Blödfug?

Kommtentare zu schreiben ist nicht leicht.
Zumindest nicht für Leute, die lesen, denken und verstehen als normale Funktion des Gehirns ansehen.

Andere, die, die Texte lesen, bei Zeile 2 oder 3 bereits auf Nebel im Gehirn umschalten, habens da offenbar einfacher.
Sie drängen sich nicht in Bücher, Magazine oder andere anstrengende Texte, lassen alles auf sich wirken und merken sich offenbar nur die beiden Zeilen, die sie gerade mit den Augen streicheln.

Sich hänegmattenartig von Wörtern, Sätzen und ganzen Texten in eine Art Trance versetzen zu lassen, muss schön sein.
Nichts bleibt hängen, nichts beschäftigt sie länger als die beschriebenen zwei bis drei Zeilen.
Die Absicht, mit Texten etwas Gesamtes, etwas Zusammenhängendes formulieren zu wollen oder können, scheint bei einigen Zeitgenossen, völlig unbekannt oder gar befremdlich zu sein.
Dies merkt man spätestens bei Antworten, Reaktionen oder eben Kommentaren, die einem entgegenfliegen.

Um die Wörter, Dummheit, Frechheit oder gar Blödheit nicht verwenden zu müssen, nenne ich das Ganze einfach mal Schreibblähungen!

Offenbar kann das menschliche Gehirn so etwas wie Gas produzieren, es mit Unsinn anreichern, zu den Fingern senden und einigen Schreibern dann über die Tasten springen lassen.
Anders kann es einfach nicht möglich sein, solch heiße Luft zu produzieren.
Unsinnigkeiten wie die, die einem als Kommentar teilweise vorgesetzt werden, sind wirklich grenzwertig.

Es beschäftigt mich, es muss mich beschäftigen, es ist mein Blog.
Mein kleiner, mickriger Blog, meine unwichtigen Einträge, allein das reicht einigen offenbar schon aus, Sinnlosikgeiten, Frechheiten und Dummheiten absondern zu müssen.
Ich möchte nicht wissen, welch Absonderlichkeiten sich andere Blogbetreiber antun müssen.

Ist es wirklich so schwer, zu lesen, zu erfassen, zu denken und dann erst zu schreiben?
Fast alle derjeniger, die hier Antworten, nette Worte oder einfach nur freundliche Kommentare verfassen, können das perfekt! Danke Ihnen!
Einige wenige treiben das allerdings negativ auf die Spitze! Da hilft nur mehr löschen, löschen, löschen!

Es ist teilweise schockieren, was einem da vorgesetzt wird! …und ich bin nicht empfindlich!

Für alle, die über das Stadium „RTL II, Big Brother oder Frauentausch“ nicht hinausgekommen sind, eine Zusammenfassung:

He! Alles lesen! Checken? Ja? Gut! Schreibste ganze Satz! Nett!
Nix gecheckt? Schreibste nix Scheiss! Gehste woanders!

Allen anderen Kommentaristinnen und Kommentaristen gilt mein herzlicher Dank!

Von Brüll-Radlern, Rotz-Rennradlern und Einheitsbauten.

In einer touristisch stark geprägten oder gar schon versauten Region zu leben, kann zu gewissen Jahreszeiten schon zur Geduldsprobe werden.
Unmengen von Tages- oder im Winter eben Skitouristen, wälzen sich vormittags in die eine, abends wieder in die andere Richtung durch die gebirgige, mit vielen Seen
angereicherte Landschaft. Weiterlesen „Von Brüll-Radlern, Rotz-Rennradlern und Einheitsbauten.“

Spürt man es? Eigenartige Fragen…

Ich frage mich seit geraumer Zeit sehr, wirklich sehr eigenartige Fragen. Sie tauchen immer wieder auf, machen sich breit, drängen sich geradezu in meine verschrobenen Gehirnwindungen und fressen, vermutlich sinnlos, Denkleistung von mir.

Was wäre wenn? Was wäre wenn ich es spüren würde, dass etwas nicht stimmt mit meinem Körper? Hätte ich die Angst, dass es Krebs sein könnte? Was würde ich machen, wenn sich diese Angst bestätigen würde? Würde ich es verdrängen? Würde ich es überhaupt merken? Kann man es überhaupt spüren? Kann man es erahnen?

Ich rede nicht davon, einen Knoten im Körper zu ertasten, ich rede davon, dass einen das Gefühl verfolgt, es könnte dort oder da etwas sein…

Hypochondrisch angehaucht bin ich sicher nicht! Eine Phobie vor Ärzten hab ich (bis auf den Zahnarzt) auch nicht. Ich möchte das nur mal so betont haben! Hier und Jetzt!

Es geht mir nur um diese blöden Fragen! Warum ich mir diese stelle?
Gute Frage, nächste Frage!

Ein guter Freund, der sich inzwischen leider auch schon länger dem Krebs ergeben musste, hatte es gespürt. Irgendwie, auf seine eigene Art und Weise, hatte er es gespürt.

Er hat es verdrängt. Nur wenige Freunde wussten, dass er etwas spürte. Er verdrängte es. Lange. Sehr lange. So lange, bis eine Behandlung zwar noch versucht, aber leider erfolglos war.

Angst? Gewissheit, so und so zu verlieren? Feigheit? Oder ist es Mut, der diesen Schritt ausgelöst hat? Ich habe keine Ahnung.

Ich werde – ich hoffe zumindest inständig – diese Fragen nicht beantworten müssen.

Zusatz:
Als Angehöriger beschäftigt man sich im Normalfall sehr viel mit dem Thema Krebs und seinen Auswirkungen. Auch solche Gedanken treten hierbei zu tage. Nicht wundern…..

Die nächsten Schritte

Die nächsten Schritte sind geplant. Soweit möglich.

Der 16.August ist wieder einer dieser Punkte.
Große Kontrolle.
Blutwerte, Röntgen, Computertomographie, das volle Programm.
Wenn das alles passt, geht die Immuntherapie weiter.
Sollte alles ganz ganz gut laufen, möchten die Ärzte auch mit der Chemotherapie weitermachen.
Sie möchten….

Bis dahin?
Warten, hoffen, erholen, leben,…

Was möchte bzw will man machen? Was ist/wird wichtig?

Irgendwann fragt man sich nach den eigenen Zielen, die man erreichen will. Nein, ich meine nicht die Karriere, sondern die Ziele, die irgendwann übrig bleiben.
Was möchte, was soll, was will man unbedingt noch machen?

Das Sollen fällt schnell mal aus! Kein Mensch kann einem ab einem gewissen Zeitpunkt mehr Dinge vorschreiben!
Es wird einfach zu unwichtig! Vieles wird unwichtig!
Das Wollen und das Möchten rutscht in den Vordergrund! Weiterlesen „Was möchte bzw will man machen? Was ist/wird wichtig?“

Tag 400 Müde

Müde.
Müde vom körperlichen her. Nicht vom Leben. Nicht vom Geist.
Der Körper holt sich seine Erholung, seine Pausen, all das, was er braucht.
Er legt sich hin, lässt einen schlafen. Ruhen, Pause machen.
Er lässt nicht mehr so viel zu, wie es noch vor x Tagen, Wochen oder Monaten war.
Er holt sich, was er braucht, kann nicht mehr so, wie er oder man selbst möchte. Weiterlesen „Tag 400 Müde“