Die schwedische Jungfrau mit dem Geschmack der Südost-tangentialen-West-Riede!

Flaschen-entkorkende Oberdekantierer faszinieren mich schon langen Zeit.
Sie erkennen die Wuchsgeschwindigkeit, den Ort, die Riede, die Lage, den Boden, den Geschmack,
den wasweißichnochwas-Gehalt von Wein alleine vom Ansehen des Weinglases aus 13,7 Kilometer Entfernung schon.
Können das Alter des Rebstockes anhand der Urinfarbe des Nachbarhundes erkennen, und unterhalten sich in unglaublichen Höhen des LeckmichamAuspuff-Gehlates von Wein mit Ihren traubenklaubenden Nachbarn.
Produzieren Wein in Orange-Rosa-Blassblau-Tönen, der dem Abendrot einer schwedischen Nacht
bei Gebrauch einer norostfriesischen Jungfrau im Mai um 3 gleicht.

Schmeckt dat Zeuch oda nich!
Die Fasstaugliche Bräunug der Winzerin im Morgendrot um 3 Uhr früh,
samt Mischung des Taningehaltes des Schafbockes des Nachbarn kann doch wirklich nicht dazu führen, dass man erkennt, dass die rote Gefahr, die ihr in Flaschen abfüllt, als „Nord-Süd-West-Tangente“ aus Riede Nummer 5 vom Westhang der Ostkarpaten kommt. Lasst doch mal die Kirche im Dorf und sagt, ob die Suppe süß oder herb die Tasse verätzt!

Ich behaupte als gelegentlicher Bierverkoster doch auch nicht, dass ich anhand der Farbe meiner flüssigen Hinterlassenschaften die Wandstärke des Bierfasses oder des Braucontainers erraten kann. Geschmackstechnisch kann ich euch doch auch nicht vorheulen, ob ihr die Plörre aus einem 11er, 16er Blech oder doch aus der Flasche gejodelt habt!

Einzig und allein der Geschmack, das Endergebis und die Folgeerscheinugen am nächsten Tag sagen etwas über das Produkt des schwarzbezahlten Hauschemikers etwa aus.
Den Gewinn, den Deckungsbeitrag und den Schwarzmarktwert wollen wir dabei natürlich nicht vergessen! Der sollte für alle ausreichend sein!

Den Rest, liebe Winzer, nehme ich euch nur bedingt ab!

Prost, Mahlzeit und hoch die Tassen!

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"Samm tadichnall Miiiil peaseee"


Da sind sie wieder! Die Momente im Leben eines Menschen,  der die meiste Zeit unterwegs ist und in Hotels übernachten darf/muss.
Spezielle Erlebnisse versüßen einem da oft den Alltag….

Info:
Ein Hotel in der Steiermark, ein kleiner Ort, einige offenbar wichtige Betriebe mit Kunden aus allen Teilen der Welt.
Diese Kunden schicken Mitarbeiter in diesen Ort um technische Anlagen abzunehmen und in ihre Heimatländer zu verfrachten. Genau in dem Hotel, in dem ich mich hier meist einquartiere, werden diese Techniker, Monteure und Helfer dann auch einquartiert.

Szene 1:
Geschehen vor 2-3 Wochen:
2 offenbar chinesische Techniker, in blütenreine Arbeitsklamotten gekleidet, kommen am Abend ins Restaurant.
Der erste zückt ganz dem billigsten Klischee entsprechend,  einen Fotoapparat und legt los.
Er knippst alles, jeden und schiesst geradezu dauernd Fotos, die er mit unverständlichen Worten kommentiert. (No na, es ist ja ein Chinese)

Szene 2:
Die beiden Chinesen finden nach einer ausgiebigen  Fototour durchs Restaurant endlich einen Tisch und beginnen sich aufgeregt zu unterhalten. Die Kellnedin betritt die Bühne, bietet Speisen und Getränke an. Die asiatischen Wunderkerzen blicken verständnislos durch die Gegend…. Minuten vergehn, die Kellnerin blickt bedröppelt aus der Wäsche,…..  Dann gehts los! Die Show startet! !!!!

Szene 3:
Die nette Dame vom Service beginnt ihr Anliegen erneut vorzutragen! Diesmal jedoch auf Englisch!
Perfekt, wie man es eben in der Schule lernt….
Die beisen Herren aus dem Land der aufgehenden Sonne, sehen sich verständnislos an, versuchen ebenfalls die  englische Konversation und scheitern kĺäglich….

Szene 4:
„Samm tadichnall Miiiil peaseee“ tönt es vom Ersten über den Tisch! Keiner hats verstanden, aber nu ja. „Tlink tadichnall Win“ kommrs vom Zweiten….
Alles schaut, keiner verstehts…..
Irgendwann gehen irgdndwem mal die Licht  an und beginnt, den Kauderwelsch zusammen zu stoppeln.
Die guten Leute hatten versucht, „Some traditional meal please.“ Und „traditional Wine“ zu bestellen. …
Na gut, die Kellnerin hats kappiert, versuchte dann die Karte zu übersetzen.
Kam gut rüber, die beiden Asiaten habens mit Kopfnicken und einigen Fotos bestätigt.

Szene 5:
Was würden sie bestellen? Sie sind in Österreich, in der Steiermark?
Lassen sie sich die Speisekarten durch den  Kopf gehen!
Die Beiden haben sich nach langem Hin und Her doch glatt für je ein Paar Würstl (in Österreih Frankfurter genannt) und je ein Glas Schilcher Wein entschieden….
Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass man das in China als typisch österreichisch ansieht….
Aber: man lernt ja nie aus……

Szene 6:
Die Speisen und Getränke werden serviert.

Szene 7:
Die Jungs aus dem fernen Osten machens uns allen lustig….
Sie greifen zu Messer und Gabel! Na ja, ich wüsste bei einigen Dingen im fernen Ausland auch nicht, wie man sie isst, aber nu ja!
Ein Paar Würstchen mit Messer und Gabel zu essen, ist die eine Sache, aber auch das Semmerl mit Messer und Gabel zu vernichten, ist eine Sache, mit der niemand rechnen würde. Begleitet von vielen Fotos, die die Herrschaften während des Essens geschossen haben, wurde ein Würstchen nach dem anderen seziert, feinsäuberlich seines Lebens beraubt und genüsslich verspeist.
Ein Bild für Götter! Nicht DIE beiden, sondern die anderen Gäste!
Szene 8:
Der erste der beiden Chinawunder greift zum Weinglas! Schilcherwein ist ja nicht jedermanns Sache, aber was den beiden durch den Körper gefahren ist, muss ein Wahnsinn gewesen sein! Beide haben sich schon nach dem ersten Schluck geschüttelt wie es der nasseste Hund nicht hinbekommen würde.
Angeblich „verrry gut“ wie sie bestätigten, kam es aber eher wie eine schmerztechnische Grenzerfahrung für Gaumen und Restkörper rüber. Da sie bereits über mandelförmige Augen vefügten, kam es nicht so gut zur Geltung, dass es den beiden die Augen zu schmalen Schlitzen verzog. Ein Schilcher kann einem ja auch die Falten aus dem Gesicht schiessen!
Szene 9:
Die asiatischen Jungs haben sich nach dem Kulinarikum der speziellen Art – Ein Glas Wein samt Wurtsbegleitung reichte aus – „fleundlich abel helzlich“ vom Acker gemacht und „ihle blütenweisse Albeitskleidung“ richtung Zimmer verfrachtet….
Abschluss:
Aus fernen Ländern nach Österreich zu reisen, kann seltsame Blüten treiben!
Aber nicht vergessen!!! Umgekehrt wirds wohl ebenso sein!!!!

10/2016

Der Oktober 2016. Ich nehme an, dieser Monat wird mir in Erinnerung bleiben.

Ob positiv oder negativ, sei mal dahingestellt. Vielleicht passt “verändernd” etwas besser.

Los gings anfangs des Monats mit einer “kleinen, aber saublöden Sache” wegen der ich den Arzt meines Vertrauens aufsuchen musste.

Nun ja, die Sache mit den Arztbesuchen, ist ja immer eine etwas eigene. Man will eigentlich nicht, hat keine Lust und auch keine Zeit, und so weiter….

Auch diesmal war es so. Den letzten Besuch, hatte ich dem netten Herrn ja eh schon vor einem ganzen Jahr abgestatten, also was solls.

Hingetrabt, sich mit gefühlt 100 anderen Patienten auf die lange Warteschleife eingestellt, gings auch schon los.

Ein kleines Wehwehchen genannt, eine flotte Überraschung als Antwort bekommen! Na Bumm! Besser gehts ja nicht…. Doch! Der nette Onkel Doc hat mir auch gleich noch einen Freifahrtschein fürs Krankenhaus mitgegeben.

Was für mich ein kleines Wehwehchen war, war für den Arzt ein kleines Alarmsignal.

Bamm: Kurz mal blöd aus der Wäsche geschaut, ab in die Apotheke, die ersten Pillen besorgt, eine Woche ausser Gefecht gesetzt. Termine abgesagt, verschoben, alles etwas unrund und ääähhh.

Bamm: Runde zwei wurde eingeleitet! Ab ins Krankenhaus! Die hatten doch anfangs etwas von 2-3 Tagen geredet? Nöööö! Nix da! Eine ganze Woche durfte ich die liebevolle Gastlichkeit der medizinischen Kernkompetenz geniessen. Stationen gibts, davon hätte ich bis dahin noch nicht mal geträumt. Alle durfte ich besuchen! Wäre ich nicht eindeutig als Mann erkennbar, hätte ich sicher auch noch die gynäkologische Abteilung besuchen dürfen. Die restlichen Fachbereiche hatten fast alle die reinste Freude mit mir.

Die Neugier diverser Ärzte scheint wirklich sehr sehr groß zu sein. Die wollten Dinge sehen, mann oh mann!!! Ich bin ja nicht gerade prüde, aber die Damen und Herren, haben es echt drauf.

Zurück zum Thema.
Die erste Woche Krankenstand, hatte schon ihre Eindrücke hinterlassen, die Woche im Krankenhaus hat dann jedoch noch einen ganzen Haufen draufgesetzt.

Veränderung, heißt das neue Zauberwort!

Verändern sie dies, verändern sie das, achten sie auf dieses, auf jenes, machen sie dieses, machen sie jenes,….. DIe Liste wurde lang, leider sehr lang.

Was mich diesbezüglich ganz besonders stolz macht, ist die Tatsache, dass ich ab sofort Träger einer Stammkundenkarte der Apotheke wurde! Jawohl, ich darf ab sofort die Stammkundenkarte des Drogendealers meines Vertrauens zücken, und mir regelmäßig meine Pillen holen! Ich muss mich nicht mal mit “normalen Kranken” streiten, NEIN, ich bin ja jetzt Stammkunde mit Ausweis und allem drum und dran.

Na ja, ok, als besonders lustig darf man die Sache jetzt nicht gerade ansehen, aber mit ein Bisschen Galgenhumor und einer flotten sarkastischen Ader, darf man dann schon mal einen Witz draus machen.

Wie bereits oben beschrieben, ist “Veränderung” das neue Zauberwort.

Gerade noch über den 44er gestolpert, darf ich mich ab sofort zu der Gruppe der Pillenschlucker zählen. Vorher war nichts, keine Pillen, keine Medikamente, nichts.

Jetzt, ja jetzt hab ich doch glatt von 0 auf … aufgestockt!

Ich wusste bis zu dem besagten Tag, an dem ich die Künste der Medizin in Anspruch nahm, nicht, dass ich dies jemals benötigen würde….

Verändern soll sich auch einiges. Nicht nur die Pillendosis. Nein auch sonst heisst es umstellen und und und.

Die ersten Schritte sind getan, der Oktober ist vorbeigegangen, die ersten Veränderungen passiert, das Wort Vollgas klingt auf einmal auch etwas anders.

Jetzt bin ich nur mehr gespannt, was sich noch verändert………..

Der November läuft ja noch ….

Es soll ja Menschen geben, die auf den Strich gehen…

Sollten Sie sich jetzt in Gedanken im Rotlichtbereich befinden, wünsche ich Ihnen gute Träume, ich möchte jedoch von den Strichen auf den Straßen sprechen!

Nix schmutziges denken, es ist schon versaut genug!

Ja genau! Die Striche auf den Straßen sind schmutzig, gemein, abartig, fies oder auch einfach nur so richtig VERSAUT!!!!
Jawohl ja!!!! Sicher!!! Ja!!!

Nicht? Nein?  – Doch! Es muss so sein!!! – Warum???

Genau das hab ich mich auch gefragt! Missachten viele diese Striche aus den oben genannten Gründen? Missachten viele diese Striche wegen eines Schamgefühls, einer erotischen Abscheu, völliger Unkenntnis, misslungenere Ausbildung oder warum auch immer!
Sie tun es! Sie negieren diese Striche!

Worum gehts? Ganz einfach:
Es gibt Leute, die richtig schöne, nette Striche auf die Straßen malen! Ja, die machen das meist mit Sinn, Absicht und Plan!
Gerade Bechleunigungsstreifen und auch Verzögerungsstreifen sind da immer wieder ein Thema, das viele nicht zu verstehen scheinen.

Beim Abbiegen nicht blinken!!!! –  Das tötet die Glühlampe!!!
Beim Abbiegen bitte nie vorher blinken!!! –  Es tötet nicht nur die Glühlampe, sondern zeigt auch den anderen Verkehrsteilnehmern, wohin man will!
Beim Abbiegen bitte auch nie den Verzögerungsstreifen verwenden!!! – Dieser Streifen ist nicht für Sie gemacht! Der ist nur für völlige Luschen und Weicheier, die sich sanft und sicher zur Seite bewegen, um langsam und sicher abbiegen zu können!
Beim Abbiegen bitte UNBEDINGT bis zum letzten möglichen Zeitpunkt auf der Fahrspur bleiben, knapp vor der Ausfahrt brutal auf die Bremse hüpfen, einen Haken schlagen und abbiegen!

Beim Auffahren auf eine (z.B) Autobahn bitte NICHT auf dem Beschleunigungsstreifen bescheunigen!!! Niemals! Ihr Auto säuft schlagartig den Tag leer, fällt auseinander, stirbt an einem Drehzahlorgasmus, oder verschluckt sich an den eigenen Kolben!
Beim Auffahren auf eine (z.B) Autobahn bitte UNBEDINGT gaaaaanz langsam in die Nähe der Autobahn schleichen, NICHT in den Spiegel schauen, MICHT beschleunigen, NICHT warten, bis die Fahrbahn frei ist, NICHT das Vorrang-geben-Schild beachten, sondern blind allen anderen langsam und gemächlch vor die Nase rattern!!! Die bremsen alle gerne wie die Blöden zusammen!

Sollte jemandem noch Dinge einfallen, die man UNBEDINGT tun sollte, um möglichst gefährlich und dumm auf eine Atraße auf- oder von dieser abzufahren, bitte um entsprechende Infos!

Die wunderbare Welt der motorisierten Vollpfosten


Die wunderbare Welt der motorisierten Vollpfosten scheint nicht von Aussterben betroffen zu sein.
Nein, dank erfolgreicher Nachwuchsarbeit der Fahrschulen…. (Ich hab keine Ahnung, was dort aktuell unterrichtet wird, aber „denken“ ist es eher nicht.)
und der osteuropäischen und ostösterreichischen Deppen auf Österreichs Straßen, haben wir auch in Zukunft noch viel Spaß zu erwarten.
Heute erlebt: 
A1 Fahrtrichtung Salzburg. Ein LKW hat einen Anhänger mal locker flockig auf den Fahrspuren dekorativ hingelegt. Blaulicht. Abschleppfahrzeuge. Megastau dahinter. Sonst nix!
Was machen die lieben Autofahrer auf der gegenüberliegenden Fahrbahn, die Richtung Wien führt???? SCHAUEN!!!! SCHAUEN!!!! SCHAUEN!!!!
Und damit man als Volldepp auch noch genug vom Unfall sehen kann, wird auf Schrittgeschwindigkeit heruntergebremst. Ein netter Rückstau war die Folge!
Als gelernter und braver Österreicher hält man sich natürlich daran, die Rettungsgasse einzuhalten.
Was machen die lieben Leuterinnen und Leuterer aus dem Ostblock Österreichs und der EU???????  Sie fahren locker, flockig MITTER DURCH als gäbe es kein Morgen, keine Beschränkungen, keine Regeln, kein nix, nada.
Da könnte man sich doch glatt fragen, ob es noch bei allen richtig tickt…. könnte man, wenn man sich nicht gerade ärgern würde!

Entenkacke oder doch Spinat?

Sollte sich jemand geschmackstechnisch völlig umorientieren, die Geschmacksnerven abtöten, oder auf sonstige Art und Weise vernichten wollen, kann ich ihm nur die Küche des Krankenhauses Gmunden empfehlen.

Trotz meiner vielen positiven sowie negativen Erfahrungen in Sachen Gastronomie,  die ich durch meine Tätigkeit im Außendienst machen durfte, blieb es mir lobenswerterweise bisher erspart, eine derart schlechte Küche wie die des Krankenhauses in Gmunden genießen zu dürfen.
Etwas lieb- und geschmackloseres, als das servierte, ist nur schwer zu finden!
Die arme Kuh, deren Fleisch dieser Tage verkocht wurde, musste offenbar kurz nach ihrem 100ten Geburtstag eines qualvollen Tod unter einem LKW gefunden haben, anders kann man sich die Konsistenz nicht erklären.
Die Künste des Kochs, scheinen eher in eine ganz eigene Richtung zu gehen, anders ist es auch hier nicht erklärbar,  wie zäh und trocken das gemeuchelte Vieh am Teller gelandet ist.
Kartoffel, die ohnehin nicht gerade voll Geschmack strotzen, auch noch durch langsames und trockenes Garen völlig zu töten, ist ein weiteres Wunder. Gesalzen, waren diese jedoch so, dass man annehmen muss, der Koch hätte diese Erdfrüchte in Salz eingelegt.
Vom Spinat, möchte ich eigentlich nur wenig berichten.
Optisch eher Richtung Schwanen- oder Entenkacke erinnernd, in grünbraungrau gehalten, verhielt sich diese Masse eher wie Spachtelmasse, die man zu stark mit Wasser oder anderen Verdünnungsmitteln angereichert hat. Vom Geschmack her, könnte man sich aber eher wieder an den Ausscheidungen von Enten oder Schwänen orientieren.

Eine Suppe ist im Allgemeinen nicht gerade schwer zu töten, aber auch das wird erfolgreich praktiziert.  Die Grundzutat ist ein eigenes Thema. Ob Kraut, Zucchini oder anders Ausgangsmaterial,  ist Geschmackssache,  aber wenns an der Umsetzung hapert,  wirds schlimm. Eine graubraune, leider mit Fasern versehene Brühe, deren Würzung aus mehreren Schäufelchen Affensalz oder Gartenabfällen besteht,  ist auch bei geringem  Budget nicht gerade die Erfüllung. Und das Geschmackserlebnis der besonderen Art, wurde sogar noch wiederholt!

In Österreich durchaus bekannte Fritatten, werden in dieser Küche offensichtlich aus alten, gelbbraunen Wettex geschnitten. Die normalerweise gute Suppeneinlage, hat die Konsistenz,  den Geschmack und auch das Aussehen wie ein alter verranzter Abwasch-Wettex. Der Nährstoffgehalt dürfte aber für Patienten ausreichen.

Lachsnudeln sind offenbar auch nicht gerade der Freund der Kochkünstler. Offenbar als Halbfertigware angekauft, musste der Fisch sicher völlig umsonst sterben. Mit einer Sauce dekoriert, die sich innerhalb weniger Minuten bereits völlig in die wenigen Nudeln gesaugt hatte, lagen die Fischstücke eigenwillig riechend am Teller herum und freuten sich, das nicht mehr mit Augen und Schuppen miterleben zu müssen. Von den 3 Stücken Karotte, die sich darunter versteckt hielten, möchte ich ebensowenig genauer berichten, als vom Salat.
Diese, in eine kleine Salatschüssel getretene Blattabfall, erfuhr weder die Liebe eines Dressings, noch die, das Schüsselchen überhaupt anfüllen zu dürfen.

Sollte es irgendwo in Österreich ein Restaurant,  einen Würstelstand oder eine andere Einrichtung geben oder gegeben haben, die etwas ähnlich grausames produziert,  wäre diese sicherlich bereits in Konkurs oder wäre von einer Dienststelle der Lebensmittelpolizei oder einer Menschenrechtsorganisation geschlossen worden.

Ein Pascha im Krankenhaus

Dieses extrem abschätzige und widerwärtige Verhalten mancher Menschen gegenüber dem weiblichen Pflegepersonal in einem Krankenhaus finde ich absolut zum kotzen!

Auch wenn das flott unterdrückte und zur Unterwürfigkeit erzogene Eheweibchen daheim, alles tut, was der nette Herr befiehlt, ist weder eine Krankenschwester, noch eine Pflegehelferin dafür da, dem Möchtegernpascha alles nachzutragen oder den Boden vor ihm zu wischen.

Offensichtlich ist diese Haltung gegenüber dem männlichen Personal jedoch ganz anders.

Auch die Sprachkenntnisse wechseln offenbar schlagartig zwischen männlichen und weiblichen Gesprächspartnern.

Schlechte Erziehung,  die alle ausbaden dürfen….
Nix gut Kollega! Garnix gut!!!

Aaaaber! Es gibt auch positive Beispiele….