Veränderung?

Mehrfach auf einen der letzten Artikel hier im Blog angesprochen, sollte ich wohl einiges klarstellen: Weiterlesen „Veränderung?“

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Veränderung? Ja oder Nein? Wenn ja wie?

Es gibt Tage, die schreien geradezu nach Veränderung! Nicht im Privaten wohlgemerkt!

Soll man? Wie macht man es? Wann macht man es? Wohin soll der Weg gehen? Welche Optionen gibt es?  Fragen über Fragen…..

Ich sollte diese mal alle genauer durchgehen….

Die wundersame Welt der Bürokratie

Ist es nicht schön, für Alles und Jeden eine eigene Abteilung, ein Amt, entsprechende Formulare, Sachbearbeiter und Sachverständige zu haben.

NIcht dass ich auf die Menschen losgehen möchte, die dort ihre Arbeit verrichten, nein, es ist diese unglaublich aufgeblasene Bürokratie, die hinter allem steckt.

Einen Antrag stellen zu müssen, ist teilweise schon so kompliziert, dass man einen Sachbearbeiter bemühen muss, um es überhaupt zu schaffen. Schlimmer geht es natürlich immer! Für gewisse Anträge muss man Beratungsstellen aufsuchen, da selbst das zuständige Amt behauptet, dass man den Antrag ohnehin nicht ausfüllen könne. Da zu umständlich.

Sollte man es dann doch geschafft haben, sich durch ein total überkanditeltes Beamtendeutsch gewuselt, den Antrag vollständig ausgefüllt und an die richtige Abteilung geschickt zu haben, kommt erst die große Welle auf einen zu.

Die Welle der Antworten….  Sollte man überhaupt welche bekommen…

Beispiel aus dem echten Leben:

  • Antrag gestellt. Mit fachlich kompetenter Hilfe natürlich.
  • Antrag an die richtige Stelle gesandt.
  • 23 Tage warten! Ja, satte dreiundzwanzig Tage warten!
  • Bestätigung des EINGANGES des Antrages als Brief erhalten (nur die BESTÄTIGUNG, das der Antrag beim Amt überhaupt angekommen ist und irgendwann bearbeitet wird)
  • Weitere 18 Tage warten…
  • Die interessant formulierte Info per Brief erhalten, dass ein Sachverständiger ins Haus kommt, der vom Amt beauftragt wurde, gewisse Dinge einzuschätzen und zu beurteilen. (Ok, beurteilen klingt ja schon mal gut)
  • Weitere 16 Tage warten….
  • Ein Schreiben trudelt per Post ins Haus, in dem man aufgefordert wird, sich mit seiner Hausbank in Verbindung zu setzen, um ein ganz spezielles Konto einrichten zu lassen. Mehr nicht! Keine Info, worauf sich das Schreiben bezieht, keine Formulierung, anhand derer man erkennen könnte, dass ein positiver Bescheid vorliegt, jemand sich wohlwollen zu einem Antrag geäußert hätte, keine Infos zu Detail, keine Belehrungen, NICHTS.
    (Auf telefonische Rückfrage bei einem sehr unentspannten Sachbearbeiter gabs dann die Antwort, dass das Schreiben ja „selbsterklärend“ sei.) Danke, nö!
  • Auf zur Bank. Das Formular anfertigen, ausfüllen, unterschreiben und bestätigen lassen.
  • Das Formular zum Antrag nachreichen….
  • Warten ………

Sollten Sie hierbei keinen technisch versierten, halbwegs mobilen und kommunikativen Menschen an Ihrer Seite haben, verkacken Sie alleine schon bei den ersten beiden Punkten schon derart, dass Sie im Falle des Falles, blöd dastehen.

Sollten Sie weiters erwarten, dass diese Formulare „selbsterklärend“ sind, haben Sie noch nie versucht, das Telefonbuch von Timbuktu rückwärts zu lesen und auf Suaheli zu übersetzen.

Sollten Sie weiters darauf angewiesen sein, durch die Antragstellung zu dringend benötigter finanzieller Unterstützung (nein keine Almosen, sondern Dinge, die einem normalen Steuerzahler ganz offiziell zustehen) zu kommen, lassen Sie sich folgendes sagen: Sie haben sich geschnitten! Es wird nicht ab dem Datum der Antragsstellung bezahlt, sondern erst ab dem folgenden Monat nachdem alle Ämter, Behörden und zuständigen Sachbearbeiter einmal auf ein lustiges Formular gestempelt haben.

Fazit:
Sie verlieren eine Unmenge von Zeit, die Sie selbst vielleicht gar nicht mehr haben, Sie verlieren die Zeit derer, die Ihnen bei solchen Dingen unbedingt helfen müssen, Sie verlieren den Glauben an Alles und Jeden, von dem Sie per Antrag etwas erbeten haben, Sie verlieren aber eins sicher nicht: Geld! Denn das hatten Sie bei der Antragsstellung ja nicht. Was Sie nicht haben, können Sie also nicht verlieren.
Frühestens im Folgemonat nach erfolgter Einreichung sämtlicher, nachzureichender Dokumente, von deren Notwendigkeit Sie vorher natürlich NICHT informiert wurden.
Es ist ja alles „selbsterklärend“

Im Hintergrund hören Sie gerade einen Amtsschimmel wiehern…..

Theater, Possen, Politik. Der Unterschied ist nicht mehr erkennbar.

Ich bin in Normalfall keiner, der sich politisch äußert, sich in eine Ecke drängen, oder auch nur annähernd links, mitte oder rechts einordnen lässt, aber das was gerade in Österreich, Deutschland und anderen Ländern dieses ach so tollen Europas passiert, grenzt wirklich an ein grottenschlechtes Theaterstück!

Da befetzen sich Parteien und auch noch deren Untergruppen derart auf Kosten der Steuerzahler, dass es einem die Schuhe auszieht!
Linkslinke stellen anscheinend Alles, was nicht deutlich links genug ist, als total Rechts hin, Rechte stellen Alles, was nicht rechts ist, als linkslinkslinks hin, und so weiter.
Erschreckend, wie politisch „erzogene“ Menschen werden oder sein können.

Ein Postengeschachere, ein Finanzräubertum, ein Kommen und Gehen von angeblich so tollen Ministern, Ministerinnen nicht zu vergessen, ein Geschiebe, Gedränge und Gemauschle!

Mehr ist Politik nicht (mehr)!  Langsam ist es wirklich genug!

Die eine Partei ist sich nicht mal mehr klar oder einig, wer den Kopf spielen soll, bei den anderen werden diese Köpfe schneller abgesägt, als sie nachwachsen können. Bei anderen Gruppen, Parteien oder wie man diese Steuergeldvernichter auch nennen mag, werden einfach diejenigen nach oben befördert, die noch übrig bleiben.

Es wird geSödert, geKurzt, geSeehofert, geKernt, was auch immer! Die Namen, die Peronen, all das ist radikal autauschbar. Das Wissen, das Hirn, das Gefühl, der Verstand, zählt offenbar nicht mehr.

Die Einen klatschen zu oft, zu schnell, zu laut, die Anderen brüllen zu schnell, zu laut, zu oft. Eines ist bei beiden Seiten sicher: Extrem ist falsch!

Inzwischen wäre es sinnvoller einen Beamer in die Klassenzimmer zu hängen, anstatt Bilder von diversen Präsidenten, Kanzlern und Ministern an die Wand zu nageln. Man könnte sie dann per Fernwartung innerhalb von Sekunden tauschen. Ginge schneller.

Egal ob im kleinen oder im großen Stil, es wird alles nur mehr hin- und herpolitisiert, verbrüsselt und zu Tode verkompliziert. Solche Wege können doch nur dazu führen, dem Ganzen System ein Ende zu setzen.

Die kleinste Kleinigkeit wird zum EU-Politikum, muss monatelang zwischen Ministerien und Ausschissen (ja mit i geschrieben) herumgeschoben werden, anstatt eine sinnvoll, wirtschaftliche Lösung zu nehmen und diese (rasch und sinnvoll) umzusetzen.

Und was machen die angeblichen Köpfe der Länder? Sie schieben sich hin und her, tauschen Pöstchen um Pöstchen, tauschen Amt um Amt, malen Diagramme, verarschen die zahlende Unterklasse, sprich den Steuerzahler und Wähler.

Was kommt bei so viel angeblicher „Arbeit“ raus? NICHTS

Traurig geht die Welt zugrunde

Dienstag ist der neue Montag!

Gestern hab ich mich noch über genormte Montage lustig gemacht!

Heute musste ich jedoch feststellen dass gewisse Dienstage auch nur gemeine Montage sind, die sich hinter den besagten Klischees eines Montages verstecken.

Kann mal jemand diesen Tag in die Tonne treten? Bitte!

Die Fehler anderer ausbaden zu müssen, ist nicht so mein Ding!

SQL-Server: Ein fast schon intimes Verhältnis

Für Viele wird es ein völlig unbekanntes Thema sein, für andere weniger.

SQL-Server.

Für alle, die keine Ahnung haben, was das ist:
Das ist ein Programm von Microsaft, in dem und mit dem teilweise riesige Datenmengen gesammelt, bearbeitet und bereitgestellt werden können. So ziemlich Alles und Jeder, der es mit Daten zu tun hat, hat ein solches oder ähnliches Programm im Einsatz.

Sollten Sie schon jemals mit einem derartigen Programm zu tun gehabt haben, verstehen Sie dessen Eigenheiten möglicherweise. Nicht dass ich jetzt der begnadete Datenbänker wäre, aber die Installation, die Verwaltung und das Managementtool können einen schon gelegentlich in den Irrsinn treiben.

Man installiert. Hat Adminrechte, darf dann trotzdem die Hälfte nicht machen. Man muss sich erst einen Benutzer anlegen, der die Rechte des anderen Benutzers anpassen darf. Sollten Sie ein Update machen wollen/müssen/dürfen, wundern Sie sich nicht darüber, dass Sie zuerst Ihren Großvater mütterlicherseits schriftlich um Erlaubnis fragen müssen. Außerdem müssen Sie zuerst ein DotNet-Frameworx installieren, dass dann weitere Updates verlangt.

Sind Sie dann soweit, funktioniert die Sache nicht, da Sie zu Testzwecken ja bereits eine andere Version installiert hatten, die ebenfalls ihr eigenes Süppchen kocht!

Sie fummeln in den Eingeweiden des Programmes herum, das auf einem Server läuft, wünschen sich einen Erfolg, bekommen aber stattdessen eine Fehlermeldung, die Ihnen und den Rest der Nicht-Microsaftlern genau NULL sagt. Und jetzt wenden Sie sich dem Ding genauer zu! Sie werden intim mit dem Ding!

Sie Fummeln in dessen intimsten Stellen, Bereichen, und Eingeweiden herum, bis Ihnen der Saft ausgeht!

So lange, bis Sie draufkommen, dass ein simpler Neustart aller einzelnen Komponenten – nacheinander wohlgemerkt – alles rettet! Fertig! Nur wegen dieser Neustartroutine aller einzelnen Teile nacheinander!

Kommentare aus der Hölle

Ich möchte mal eine Frage in die Runde schubsen:

Denken manche Leute deutlich schneller als sie schreiben können, oder schreiben sie so wie sie denken?
Bei Ersterem, würde es mich nicht wundern, daß solch Wunderwerke an Kommentarbrei verbreitet wird. Na gut, gedacht, schnell getippt, fertisch is die Show.

Bei Zweiterem, verhält sich die Sache jedoch etwas anders. Sollte jemand wirklich einen derartigen Brei denken und ihn dann auch noch schreiben, wird es schlimm!

Manch Formulierung, manch ausdruckslose Wortsammlung, manch Knoten in Sätzen und Texten, sind echt der Brüller im Negativen. Da kann man direkt Angst bekommen.

Ich bin gewiss kein Intimfreund von Duden und Co, aber kennen sollte man solche Schriftstücke schon. So mancher Deutschlehrer hängt sicher schon vertrocknet an einer „Vichte oder Tahne“. Zumindest dann, wenn er/sie sich beim Versuch, mehr als Stroh in diverse Köpfe zu pusten, mehr als nur „Schei.. drauf“ gedacht hat.

Manchem oder Mancher, sollte man ernsthaft den Rat geben, zuerst zu denken, nochmals zu denken, dann langsam zu schreiben, es zu lesen, nochmals zu denken, nochmals zu lesen, es auszubessern, es zu lesen, zu denken, zu lesen, zu……..    und dann erst abzusenden oder auf Speichern zu klicken.

Beispiele, führe ich hier und jetzt lieber nicht an! Diese wurden bereits gelöscht, oder von WordPress schon als „Häää?“ oder Spam markiert.