Zeit……

Diesmal ist es nur ein Link, den ich anbieten kann.
Aber diesen Text sollten Sie lesen!
Nehmen Sie sich die Zeit!

ZEIT???

Lampe leutet lange! Die Warnleuchte des Misstrauens

Montag Morgen!
Die Welt liegt an sich noch etwas unrund in der Kurve.
Ab ins Auto. In 300km Entfernung wartet ein Termin. Alles OK.
Es ist Ferkelkalt – man startet den Wagen…

Alles wie immer! Fast!

Diese eine, blöde, häßlich Orange Warnleuchte, die sich sonst immer mit den anderen ca 10 Sekunden nach dem Starten verabschiedet hat, will sich protzig machen!
Beharrlich leuchtet das Ding einfach weiter…..

Also: Motor aus. Raus mit dem Erste-Hilfe-Buch des Fahrzeuges. Nachsehen.
Irgendwas passt der Karre mit den Abgaswerten nicht. Es sei kein Problem, aber man solle sich an die Werkstatt wenden.
OK, die nervige Leuchte, die lange leuchtet, immer im Augenwinkel, ab in die Werkstatt, den Termin noch irgendwie unter den Hut bringen… Wird schon klappen!

Die Hiobsbotschaft der Werkstatt: Wie lange können sie das Auto denn stehen lassen? Antwort meinerseits: 1 Stunde! 😉  Der Lacher am Montag war eindeutig auf meiner Seite!

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich derartige Montage nich mag?

Ach ja, mein KFZ wohnt mindestens bis Dienstag Nachmittag auf der Hebebühne des Automechanikus Professionalis!

Grummel Grummel…..

Der App-Depp

Der inzwischen wohl bekannteste Typ Mensch, meist jüngeren Baujahres, scheint der App-Depp zu sein.
Nicht eine Lebenslage, nicht ein Hindernis, nicht eine einzige Geschichte, für die er nicht die passende App parat hat. Egal obs der rechte Winkel,  der stinknormale Einkauf oder die fruchtbaren Tage der per App vernetzten und überwachten Freundin sind.

Wie lange dauerts noch bis zum Urlaub?: Die Countdown-App
Wie siehts mit der Tankfüllung im Auto aus?: Die App vom Autobauer
Wie ist der Lagerstand des Früchtejoghurt im Kühlschrank?: Die App vom vernetzten Kühlschrank
Wie ist der Stand der Erregung in des eigenen Pen….?: OK, lassen wir das.

Leute, die es nicht mehr ohne App durchs leben schaffen, werden offenbar immer mehr.
Anfangs kam es mir ja noch so vor, als gäbe es nur Sinnvolles. Je mehr man sich allerdings mit solchen Themen beschäftigt, umso mehr muss man sich jedoch fragen, mit welchem vorprogrammierten Helferlein man sich, seine Umwelt und vor allem seinen geistigen Zustand ins Nirvana schießt.

Wozu sollte man eine App benötigen, die einem den perfekten Bauchumfang berechnet?
Warum eine Freie-Parkplatz-Hilf-mir-suchen-App, wenns nix bringt, weils eh nicht stimmt?

Bei vielen, besser gesagt den meisten dieser Apps, frage ich mich wirklich, welch wundersamer Geist da wen geritten hat!
Wer bitte setzt sich warum irgendwo hin, verwendet oder verschwendet seine Zeit dazu, sich solch Gerammel auszudenken.
Die erhofften „Startup-Millionen“ und Co. kann man sich ja bei der Flut der Sinnlosigkeit so und so aus dem Hirn appen.

Sollten Sie mal einen dieser „Power-App-User“ treffen – die Chancen stehen sehr gut – helfen Sie diesem App-Deppen wieder zurück ins normale Leben.

Pause beendet!

Stimmt, es war sehr ruhig auf diesen Seiten! Eine „kleine“ Zwangspause hatte sich eingeschlichen.
Nicht dass Sie meinen, der Blog sei eingeschlafen oder gar zur Leiche mutiert! Nö, nö!!!

Es hat sich in den letzten Monaten nur einiges getan, verändert, verabschiedet, einiges ist neu dazugekommen, einiges gestorben,
einiges wurde renoviert, über den Haufen geworfen, wie auch immer. Es ging richtig rund! Der Blog litt etwas darunter, das muss ich zugeben.

In den nächsten Tagen und Wochen werden daher einige neue Posts, Einträge und Co auf den Markt geschmissen, die sich eventuell auf Dinge berufen, die in der letzten Zeit passiert sind. Sie werden es merken. Bei Interesse darf das dann gerne gelesen, kommentiert und bewertet werden.

Warum stehen hier Berge rum????


Berge, sind eine meist feste und starre Form von Gestein. Wie Gestein beschaffen ist, kann Ihnen sicherlich der Geologe Ihres Vertrauens am besten erklären.
Grundlegend ist es aber so, dass diese Dinger – also die Berge – in gewissen Regionen der Erde einfach so rumstehen. Sie stehen da so in der Gegend rum, machen nicht viel, sind durchaus dekorativ, werden für die unterschiedlichsten Dinge touristisch verwendet, haben aber sonst keine besonderen Aufgaben.
Die Landschaft – ohne Berge wäre diese eher flach – gestaltet sich durch eben diese Steingebilde in unterschiedlicher Form. Täler die sich zwischen den Erhebungen befinden (logisch oder). Pässe, teilweise auch Passstraßen, mit denen man Berge der verschiedensten Art überwinden kann, all das gehört irgendwie einfach dazu.
Dekoriert sind diese Berge, Bergketten, Hügel und Erhebungen in den unterschiedlichsten Höhen, mit Bäumen, Büschen, teilweise werden auch Kühe und Schafe dekorativ verteilt. Häuser und ganze Siedlungen wurden auch darauf platziert. Die Menschen, die die Wartung und Pflege der verschiedenen Gebirgs- oder auch Bergformen übernommen haben, müssen ja schließlich auch irgendwo wohnen und leben.
Gerade dieser Wartung und Pflege, veranlasst das Personal gelegentlich auch dazu, Löcher in diese Steinmassive zu treiben. Diese nennt man landläufig „Tunnel“. Diese sind in verschiedenen Längen und Ausführungen erhältlich. Je nach Nutzung, werden diese dunklen Löcher mit elektrischem Licht, blinkenden Leuchten, farbigen Bodenmarkierungen und anderen Dekomaterialien verziert.
Da diese Berglöcher – bitte nicht mit den Löchern im Käse verwechseln – durchaus Arbeit bedeuten, wurden die meisten von Ihnen auch mit Tafeln dekoriert, die eine Zahl zeigen. Diese Zahl ist für Autofahrer gedacht. Sie stellen eine Geschwindigkeit dar, die als Ideal für die Benutzung der Tunnel anzusehen ist. Wenn man sehr viel schneller fahren sollte, werden aus touristischen Gründen teilweise Fotos gemacht, die zu bezahlen sind. Sollte man allerdings um vieles, als die angegebene Zahl fahren, kann es passieren, dass einem einer der anderen Benutzer eine auf die Rübe knallt und dazu etwas hupt! 
Dies ist nicht als traditionelle Handlung ungebildeter Eingeborener anzusehen, sondern als kleine, meist unfreundliche Erinnerung gedacht, damit Sie, werter Berglochbefahrer, nicht einschlafen.
Als weiteres Feature wurden, bedingt durch die schlechte Bewegbarkeit der Gesteinsmassen und/oder Gebirge, diverse Straßen in Kurven zwischen den einzelnen Bergen hindurchgeführt. 
Da man sich bis zum aktuellen Tag leider noch nicht auf eine allgemeine Norm für Kurven und den Landschaftsbau einigen konnte, ist es leider so, dass diese Straßen und Wege unterschiedlich sind und sich nicht an eine korrekte Abfolge halten. Auch die Oberflächengestaltung kann variieren. Mal ist es hellgrauer Teer, mal dunkelgrauer. Auf schmalen Straßen, auch Weg (Mehrzahl „Wege“) genannt, kann es sogar vorkommen, dass der Belag aus Schotter (die stark zerkleinerte Form von Gebirge) besteht. Diese Belagsarten sind jedoch durchaus für Fahrzeuge aller Art tauglich. Auch Fahrzeugbauformen wie Mercedes, Jaguar, BMW, und andere sind seitens der Hersteller dafür ausgelegt, diese schadlos zu befahren. Die Farbe der Fahrzeuge (ja auch die goldenen) ist nicht relevant. Das Fahrzeug fällt nicht auseinander! Glauben sie den lokal ansässigen Bewohnern, sie wissen wovon sie sprechen.
Wie bereits bei den Berglöchern – liebevoll Tunnel genannt – erwähnt, sind auch Straßen (die flachen Bereiche auf denen die Autos und andere motorisierte Dinge (diese Brumm-Brumm-Dinger) unterwegs sind, lustig mit allerlei Zeugs, dass sie sicher aus Ihrem heimischen Umfeld kennen, dekoriert. 
Als Beispiel kann man die Schilder mit den lustigen Zahlen drauf nennen!
Diese Zahlen sind NICHT:
NEIN: Das Mindestalter des Fahrzeuglenkers
            NEIN: Das Tempo, bei denen sich Ihr goldig lackierter Luxusdampfer (das Brumm-Brumm)
                           in seine Einzelteile auflöst und den Marktwert verliert.
            NEIN: Sie bei der Überschreitung dieser Geschwindigkeit einen plötzlichen Hirntod sterben.
            NEIN: Der Abflugswinkel, mit dem Sie aus der Gegend geschossen werden.
            NEIN: Die Geschwindigkeit, mit der Sie direkt in die Hölle fliegen.
            NEIN: Ihr Fahrzeug stirbt NICHT ab diesem Tempo.
Diese Zahlen sind dazu da, die Obergrenze zu bestimmen, mit denen man fahren darf! Ein mutwillges Unterschreiten dieser Geschwindigkeit kann jedoch durchaus schlimme Folgend für Sie und Ihr Fahrzeug haben!!!!
Ihnen drohen schlimme Folgen!: Sie rosten am Boden fest, schlafen ein, erreichen Ihr Pensionsantrittsalter möglichweise bereits im Auto, werden Großvater ohne es zu merken, sterben währen dessen Sie sich langsam fahrend die Gesteinsmassen ansehen, werden vom Blitz erschlagen oder erleiden einen Anschlag auf Leib und Leben durch einen der vielen Menschen, die bereits seit Stunden hinter Ihnen verhungern und Ihnen schon 30x Tripper, Durchfall und einen Motorschaden gewünscht haben.
Sollten Sie sich vor den Kurven, Steigungen oder deren Gegenteil fürchten, kann Ihnen sicherlich Ihr Automobilclub beratend zur Seite stehen! Dieser bietet sicherlich einen Kurs für:       
„Wie fahre ich nen Bersch (Berg) hoch?“
„Wie fahre ich nen Bersch (Berg) runter?“
„Wie mache ich das mit den Kurven?“
Als Zusatzausbildung gibt’s da dann sicher noch den Kurs „Wie mach ich das mit Kurven und Bergen gleichzeitig?“
Diese Kurse können Ihnen sicherlich helfen….
Die gefühlte Enge zwischen den Bergen, ist für Sie erst dann dramatisch, wenn sie auf beiden Ohren gleichzeitig Schrammen haben. Auf Ihr Fahrzeug (das Brumm-Brumm-Ding, dass sie jeden Samstag an der Tanke ablecken) bezogen, bedeutet das, dass erst dann ENG ist, wenn beide Spiegel gleichzeitig deutliche Lackfehler aufweisen oder ganz entfernt wurden. (Diese Fehlteile finden Sie dann meist an den hervorstehenden Bergteilen).
Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die 30 – 40 Fahrzeuglenker, die schon seit Stunden hinter Ihnen halb fluchend, halb verwesend in Ihren Autos hängen und sich freuen, wenn Sie es sich endlich auf einem Parkplatz gemütlich machen.

Versuchte Körperverletzung am Buffet

Die Sterblichkeitsrate an einem Buffet scheint irgendwie gerade noch unter der erlaubten Grenze zu liegen. Ich kann es mir sonst nicht vorstellen, dass das noch erlaubt ist.

Unfähig, sich auch nur im Geringsten, an eine Linie, eine Richtung oder an anderen Personen zu orientieren, vergehen sich manche Menschen an Buffets, als ginge es um die letzten Mahlzeiten des Jahrzehntes.
Eine Richtung (das ist das Dings mit „von Links nach Rechts“ oder das „von Rechts nach Links“ zu erkennen, dürfte bei einigen Menschen ebenso unmöglich sein, wie das „Einer nach dem Anderen“.
Ein wirres Gerenne, Geschubse, ein Zwischendrein und Mittendurch ist die Folge.

Sich, natürlich mit total überladenen Tellern und Schüsseln beladen, schnell einfach umzudrehen und den ersten Schritt zu machen, ist ebenso schwachsinnig, wie mit dem Riesenbesteck, das zum Auflegen der Speisen gedacht wäre, einen regelrechten Fechtkampf durchzuführen.
Diese Vorlegeschaufeln sind genau aus diesem Grund schon aus eher dünnem Blech, abgerundet und nicht kampftauglich. Man sollte aber nicht glauben, wie elegant manche Menschen damit Reis, Saucen und andere Lebensmitte im Raum verteilen können.

Eine schwungvolle Bewegung aus dem Handgelenk, eine leichte Drehung aus der Hüfte, ein Schritt zur Seite, schon ist die Sauce samt Restreis von der einen, auf die andere Seite des Buffetbereiches verteilt. Der kleine, unüberlegte Schritt zur Seite, bringt den Nebenkämpfer dazu, seine bereits erkämpfte Nahrung an den Bauch zu drücken, Saucenflecken garantiert!

Ein kurzer Schrei der schrulligen Tante mit der Körperhaltung eines Massenmörders bestätigt allen, daß im Fleischbereich der Futtertheke Nachschub angeliefert wurde.
Die Masse setzt sich in Bewegung! Unkntrolliert, ohne Plan, wie eine Lawine stürzt man sich auf Hühnerteile, Rinderfilets und andere Dinge. Kleine Kinder, alte Menschen und andere kampfuntaugliche Individuen geraten da schnell mal unter die Nudelkelle, die Räder oder die Nachspeisenteller.

Die durchaus sinnvolle Teilung in Bereiche, scheint bei einigen, geistig offenbar völlig überforderten Mitesserinnen und Mitessern zusätzlich noch Verwirrung hervorzurufen.
Suppen, Vorspeisen, Haupt- und Nachspeisen nicht auf einem Haufen vorzufinden, ist offenbar in dieser Form der zwischenmenschlichen Kriegsführung unverständlich!
Suppe und Hauptspeise muss zwingend gleichzeitig in die Hand genommen werden! Das ist so! Es ist nicht erlaubt, die Flüssigspeise zuerst zitternd und beidhändig an den Tisch zu jonglieren! Nein, Dazu muss, ich wiederhole: muss natürlich auch gleich das überladene Teller mitjongliert werden.
Dass die meisten Nichtgastronomen und gelernten Tellerprofis das halbe Zeugs am Boden verteilen, gehört offenbar zu einem Ritual, dass sich mir noch nicht so ganz erschlossen hat.

Ich werde einfach das nächste mal diesem fresstechnischen Wohlstandsritual folgen, laut brüllen, alles greifbare auf die Teller packen, die hälfte davon großzügig auf dem Boden verteilen und dem Gott des Wahnsinns mit einem Trinkspruch würdigen!

Ach ja, eins hab ich vergessen!: Man darf bei Buffets natürlich niemals 2 bis 3 mal hingehen und sich kleine Portionen holen! Man darf auch in dieser Art der Nahrungsmittelkriegsführung niemals auf andere Personen achten! Die korrekte Verwendung von Besteck ist ebenfalls verboten!