Juli! Neustart!

Büros, Innendienst, geregelte Zeiten, Stempeluhren, jeden Tag zuhause, all das hatte ich. Es war Alltag.
Irgendwann, vor einigen Jahren, hat es sich dann ergeben, in den Außendienst zu wechseln. Cool!
Es war cool, neu, anders! Nicht den ganzen Tag im Büro zu sitzen, nicht alles fix zu haben, fast schon ungebunden und
irgendwie auch ungebunden zu sein.
Von einem Ort zum anderen zu düsen, die Tage bei Kunden zu verbringen, Abends ein nettes kleines Restaurant, noch ein 2 Mails,
jeden Tag in einem anderen Ort (fast zumindest), arbeiten nach den Zeiten des Kunden, keine Stempeluhr, nicht immer im Büro,
kein 8 bis 12, kein 13 bis 17Uhr, toll!

Es war wirklich anders! Es war toll!

Irgendwann drehte sich die Sache allerdings in eine etwas andere Richtung. Weiterlesen „Juli! Neustart!“

Werbung: Schwachsinn hat einen Namen!

Werbung.

An und für sich schon ein sehr schräges Thema, wenn man sich aber mal die Zeit nimmt, ins Detail zu gehen, tauchen die interessantesten Dinge hervor.

Werbung soll einen verleiten, steuern, animieren, ja überzeugen, etwa zu kaufen. Man soll es haben wollen, man soll sich das Produkt merken, es sich holen, es besitzen wollen!
Meins, meins, meins!!! So soll es laufen! Nicht anders!

Gezielt werden Plätze und Orte gesucht, an denen man den einfachen Mnschen mit eben solcher Werbung zudröhnen kann. Dem Kunden etwas aufs Auge drücken, ihn informieren, dass er es will, es braucht, es haben muss!!! Jaaaaa, das ist Werbung!

Dann aber, ja dann gibt es Werbeflächen, die einfach gnadenlos abkacken! Bitte entschuldigen Sie den AUsdruck, aber andere Ausdrücke wären hier nicht passend!

Werbung auf Toiletten? Yessssss! Auf einfachen Toiletten! Weiterlesen „Werbung: Schwachsinn hat einen Namen!“

Rasende Rollatoren auf dem „Highway to Hell“

Diese Woche. Abends im Restaurant.
Am Nebentisch einige sehr rüstige Rentner, sportlich gekleidet, junggeblieben, top drauf.

Einer aus der Truppe erzählt von einem Freund, der aktuell ziemlich schlecht auf den Beinen sei, da er ein neues Hüftgelenkt bekommen hätte. Das mit den Krücken würde nicht so klappen, also hätte er als Gehhilfe einen Rollator bekommen.

Im Gespräch, hat sich in dieser Rentnerbande die Sache zum humoristischen Salto hochgehschaukelt. einen dummen Spruch nach dem anderen, eine Spitzfindigkeit folgte der nächsten. Bis es zu folgender Idee kam: Weiterlesen „Rasende Rollatoren auf dem „Highway to Hell““

Man erwischt immer einen davon! Golden-Drivers – Die goldene Hölle auf 4 Rädern!

Egal wohin man fährt, egal wie lange man unterwegs ist, egal in welchem Land man sich gerade die Straßen unter die Räder klemmt, es gibt sie überall!

Die goldenen Chaoten!

Man erwischt ihn wirklich immer! So auch diese Woche. Den einen, besonderen….

Den älteren Herren, der sich in seinem (meistens) großen, goldenen, mit bestickten Pölsterchen auf der Hutablage dekorierten Automobil verkeilt, den restlichen Verkehr auf eine neue Stufe bremst.
Strecken, die Sie bisher in normalem Tempo, in gewohnter Weise, oder auch mal etwas zügiger gefahren sind, bekommen eine völlig neue Bedeutung! Diese Strecken werden dann schlagartig zur Ruhezone, zur Ausflugsstrecke mit Entspannungswerten, die Sie noch nicht kannten.
Sie tuckern mit Ihren Golf Plus, mit Ihren Mercedessen, Audi-Dingern und co derartig zäh durch die Gegend, dass es Ihnen den Schlaf in die Augen treibt.
Sollten Sie einen 40Tonner vor der Nase haben, können Sie sich sicher sein, dass dieser zügiger fährt, als einer dieser Golden-Drivers.

Abbiegemanöver werden zur mehrstündigen Nervenprüfung, jede Kurve mit einem deutlich erkennbaren Bremslichttest angekündigt, jeder Kreuzung mit nervösem getue begrüßt, das Gaspedal wird jedoch geschont, als wäre es zerbrechlich.
Die Gänge der Karosse, werden ebenfalls geschont. Einen eventuell sechsten Gang, könnte man ausbauen, verschenken oder klauen, Die Golden-Drivers würden es nicht bemerken.

Parken ist auch ein Thema für sich! Abstände zum nebenstehenden Fahrzeug oder Gebäude, müssen anscheinend mindestens so groß sein, dass gegebenenfalls noch die persönliche Krankenschwester einen Spagat hinlegen kann.

Sollte ich irgendwann auch mal einen Fahrstil dieser Art entwickeln, bitte ich um die klare Ansage, mich mit Bus- und Bahntickets ausstatten zu lassen.

 

Chemische Systemgastronomie mit goldenem M

Dienstag Morgens. Früh raus aus den Federn. Ab geht’s auf die Straße. Diverse Termine rufen.

Kein Frühstück, nur ein Kaffee.

2 Stunden später: ich bin völlig unterkoffeiniert, habe Hunger.

Da kommt mir ein großes, goldgelbes M vor die Nase. „Hm, die haben doch auch Frühstück “ so mein Gedanke. Vollbremsung, runter von der Autobahn, rein in die gute Stube des amerikanischen Traumes aller Dickarsch-Börger-Fresser.

Bestellung laut Bild: Frühstück total mit 2 Kornspitt und einem 0,3er Kübel Kaffee.

Bestellung sitzt! Hab’s System durchblickt!

Lieferung an den Tisch! Nicht schlecht, wusste ich noch nicht, dass diese M-Jünger auch hinter dem Tresen hervorkriechen.

Ich habe das Zeug innerhalb weniger Minuten am Tisch.

Die Optik erinnert eher an eine Fastenspeise aus Guantanamo! Wenn das Auge wirklich mitessen sollte, wären mir augenblicklich die Tränen gekommen.

Eine Schachtel verbirgt die Klebefleisch-Schinkenwurst, weitere auch eine gelbe Masse, die stark an altes Silikon erinnert, jedoch als Käse bezeichnet wird. Die beiden Kornspitze schämen sich auf dem Tablet ebenso wie der Butter, der zumindest von einer bekannten Molkerei verbrochen wurde.

Das braune Gesoff, das in eben genannter 0,3 Liter Version in einem Pappeimer serviert wurde, schmeckte, als hätte man dem Nachbarhund den Hinter gewaschen. Braun, aber bäääh.

Resümee: Das war mein erstes und letztes Frühstück bei Mäc Kotz.

Ich glaub, ich versteh die Idee hinter dem produzieren derartiger chemischer Abfälle einfach nicht….

Dienstag ist der neue Montag!

Gestern hab ich mich noch über genormte Montage lustig gemacht!

Heute musste ich jedoch feststellen dass gewisse Dienstage auch nur gemeine Montage sind, die sich hinter den besagten Klischees eines Montages verstecken.

Kann mal jemand diesen Tag in die Tonne treten? Bitte!

Die Fehler anderer ausbaden zu müssen, ist nicht so mein Ding!