Jahreswechsel 2018 / 2019

Sollten Sie sich jetzt gute Vorsätze fürs neue Jahr 2019 erwarten, kann ich Sie nur enttäuschen! Das wirds nichts hier nicht geben. Nicht mehr. Weiterlesen „Jahreswechsel 2018 / 2019“

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Die dritte Brust – Die Menschheit und ihr Tod durch Verblödung

Eine dritte Brust will sie haben?
Michaela Schäfer, die bekleidungsresistenteste Wunderleuchte des deutschsprachigen Raumes, hat offenbar dringenden Bedarf an einer dritten Brust.

Gut, vermarktungstechnisch kann die Dame ja ohnehin nur mit dem eigenen, meist entblösten Körper dienen. Mit mehr leider nicht.

Die allseits bekannte Tatsache, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Damenwelt mit mengenmäßig standartisierten 2 Brüsten auskommen, scheint für die offenbar geistig schon etwas durchgefrorene Frau Schäfer, nicht auszureichen.

Welche Stelle für den optisch sicher gewöhnungsbedürftigen Zuwachs, scheint noch nicht ganz sicher zu sein. Mein Vorschlag hierzu wäre der Mundbereich. Weitere, meist so und so sinnlose, akustische Ergüsse, könnte man sich dann ersparen.

Sollte dies auf den Rest der weiblichen Belegschafft dieser Erde übergreifen, könnte es lustig werden. Diverse Fetischisten dürften sich sicher jetzt schon die Hände oder Sonstiges reiben.

Herr schneiß Hirn vom Himmel!

Die wundersame Welt der Bürokratie

Ist es nicht schön, für Alles und Jeden eine eigene Abteilung, ein Amt, entsprechende Formulare, Sachbearbeiter und Sachverständige zu haben.

NIcht dass ich auf die Menschen losgehen möchte, die dort ihre Arbeit verrichten, nein, es ist diese unglaublich aufgeblasene Bürokratie, die hinter allem steckt.

Einen Antrag stellen zu müssen, ist teilweise schon so kompliziert, dass man einen Sachbearbeiter bemühen muss, um es überhaupt zu schaffen. Schlimmer geht es natürlich immer! Für gewisse Anträge muss man Beratungsstellen aufsuchen, da selbst das zuständige Amt behauptet, dass man den Antrag ohnehin nicht ausfüllen könne. Da zu umständlich.

Sollte man es dann doch geschafft haben, sich durch ein total überkanditeltes Beamtendeutsch gewuselt, den Antrag vollständig ausgefüllt und an die richtige Abteilung geschickt zu haben, kommt erst die große Welle auf einen zu.

Die Welle der Antworten….  Sollte man überhaupt welche bekommen…

Beispiel aus dem echten Leben:

  • Antrag gestellt. Mit fachlich kompetenter Hilfe natürlich.
  • Antrag an die richtige Stelle gesandt.
  • 23 Tage warten! Ja, satte dreiundzwanzig Tage warten!
  • Bestätigung des EINGANGES des Antrages als Brief erhalten (nur die BESTÄTIGUNG, das der Antrag beim Amt überhaupt angekommen ist und irgendwann bearbeitet wird)
  • Weitere 18 Tage warten…
  • Die interessant formulierte Info per Brief erhalten, dass ein Sachverständiger ins Haus kommt, der vom Amt beauftragt wurde, gewisse Dinge einzuschätzen und zu beurteilen. (Ok, beurteilen klingt ja schon mal gut)
  • Weitere 16 Tage warten….
  • Ein Schreiben trudelt per Post ins Haus, in dem man aufgefordert wird, sich mit seiner Hausbank in Verbindung zu setzen, um ein ganz spezielles Konto einrichten zu lassen. Mehr nicht! Keine Info, worauf sich das Schreiben bezieht, keine Formulierung, anhand derer man erkennen könnte, dass ein positiver Bescheid vorliegt, jemand sich wohlwollen zu einem Antrag geäußert hätte, keine Infos zu Detail, keine Belehrungen, NICHTS.
    (Auf telefonische Rückfrage bei einem sehr unentspannten Sachbearbeiter gabs dann die Antwort, dass das Schreiben ja „selbsterklärend“ sei.) Danke, nö!
  • Auf zur Bank. Das Formular anfertigen, ausfüllen, unterschreiben und bestätigen lassen.
  • Das Formular zum Antrag nachreichen….
  • Warten ………

Sollten Sie hierbei keinen technisch versierten, halbwegs mobilen und kommunikativen Menschen an Ihrer Seite haben, verkacken Sie alleine schon bei den ersten beiden Punkten schon derart, dass Sie im Falle des Falles, blöd dastehen.

Sollten Sie weiters erwarten, dass diese Formulare „selbsterklärend“ sind, haben Sie noch nie versucht, das Telefonbuch von Timbuktu rückwärts zu lesen und auf Suaheli zu übersetzen.

Sollten Sie weiters darauf angewiesen sein, durch die Antragstellung zu dringend benötigter finanzieller Unterstützung (nein keine Almosen, sondern Dinge, die einem normalen Steuerzahler ganz offiziell zustehen) zu kommen, lassen Sie sich folgendes sagen: Sie haben sich geschnitten! Es wird nicht ab dem Datum der Antragsstellung bezahlt, sondern erst ab dem folgenden Monat nachdem alle Ämter, Behörden und zuständigen Sachbearbeiter einmal auf ein lustiges Formular gestempelt haben.

Fazit:
Sie verlieren eine Unmenge von Zeit, die Sie selbst vielleicht gar nicht mehr haben, Sie verlieren die Zeit derer, die Ihnen bei solchen Dingen unbedingt helfen müssen, Sie verlieren den Glauben an Alles und Jeden, von dem Sie per Antrag etwas erbeten haben, Sie verlieren aber eins sicher nicht: Geld! Denn das hatten Sie bei der Antragsstellung ja nicht. Was Sie nicht haben, können Sie also nicht verlieren.
Frühestens im Folgemonat nach erfolgter Einreichung sämtlicher, nachzureichender Dokumente, von deren Notwendigkeit Sie vorher natürlich NICHT informiert wurden.
Es ist ja alles „selbsterklärend“

Im Hintergrund hören Sie gerade einen Amtsschimmel wiehern…..

Chemische Systemgastronomie mit goldenem M

Dienstag Morgens. Früh raus aus den Federn. Ab geht’s auf die Straße. Diverse Termine rufen.

Kein Frühstück, nur ein Kaffee.

2 Stunden später: ich bin völlig unterkoffeiniert, habe Hunger.

Da kommt mir ein großes, goldgelbes M vor die Nase. „Hm, die haben doch auch Frühstück “ so mein Gedanke. Vollbremsung, runter von der Autobahn, rein in die gute Stube des amerikanischen Traumes aller Dickarsch-Börger-Fresser.

Bestellung laut Bild: Frühstück total mit 2 Kornspitt und einem 0,3er Kübel Kaffee.

Bestellung sitzt! Hab’s System durchblickt!

Lieferung an den Tisch! Nicht schlecht, wusste ich noch nicht, dass diese M-Jünger auch hinter dem Tresen hervorkriechen.

Ich habe das Zeug innerhalb weniger Minuten am Tisch.

Die Optik erinnert eher an eine Fastenspeise aus Guantanamo! Wenn das Auge wirklich mitessen sollte, wären mir augenblicklich die Tränen gekommen.

Eine Schachtel verbirgt die Klebefleisch-Schinkenwurst, weitere auch eine gelbe Masse, die stark an altes Silikon erinnert, jedoch als Käse bezeichnet wird. Die beiden Kornspitze schämen sich auf dem Tablet ebenso wie der Butter, der zumindest von einer bekannten Molkerei verbrochen wurde.

Das braune Gesoff, das in eben genannter 0,3 Liter Version in einem Pappeimer serviert wurde, schmeckte, als hätte man dem Nachbarhund den Hinter gewaschen. Braun, aber bäääh.

Resümee: Das war mein erstes und letztes Frühstück bei Mäc Kotz.

Ich glaub, ich versteh die Idee hinter dem produzieren derartiger chemischer Abfälle einfach nicht….

Was ist „Montag“? – NORMal?

Wussten Sie, dass auch der Montag genormt und mit ISO und DIN-Norm versehen ist?
(Siehe Wikipedia!)

 

Der Montag ist der erste Wochentag nach international standardisierter Zählung (ISO 8601/DIN 1355 seit 1976; vorher: Sonntag), nach abrahamitischer (jüdisch-christlich-muslimischer) Zählung der zweite.

Der Name ist eine Lehnübersetzung aus lateinisch Dies Lunae („Tag der [Mondgöttin] Luna“).

SQL-Server: Ein fast schon intimes Verhältnis

Für Viele wird es ein völlig unbekanntes Thema sein, für andere weniger.

SQL-Server.

Für alle, die keine Ahnung haben, was das ist:
Das ist ein Programm von Microsaft, in dem und mit dem teilweise riesige Datenmengen gesammelt, bearbeitet und bereitgestellt werden können. So ziemlich Alles und Jeder, der es mit Daten zu tun hat, hat ein solches oder ähnliches Programm im Einsatz.

Sollten Sie schon jemals mit einem derartigen Programm zu tun gehabt haben, verstehen Sie dessen Eigenheiten möglicherweise. Nicht dass ich jetzt der begnadete Datenbänker wäre, aber die Installation, die Verwaltung und das Managementtool können einen schon gelegentlich in den Irrsinn treiben.

Man installiert. Hat Adminrechte, darf dann trotzdem die Hälfte nicht machen. Man muss sich erst einen Benutzer anlegen, der die Rechte des anderen Benutzers anpassen darf. Sollten Sie ein Update machen wollen/müssen/dürfen, wundern Sie sich nicht darüber, dass Sie zuerst Ihren Großvater mütterlicherseits schriftlich um Erlaubnis fragen müssen. Außerdem müssen Sie zuerst ein DotNet-Frameworx installieren, dass dann weitere Updates verlangt.

Sind Sie dann soweit, funktioniert die Sache nicht, da Sie zu Testzwecken ja bereits eine andere Version installiert hatten, die ebenfalls ihr eigenes Süppchen kocht!

Sie fummeln in den Eingeweiden des Programmes herum, das auf einem Server läuft, wünschen sich einen Erfolg, bekommen aber stattdessen eine Fehlermeldung, die Ihnen und den Rest der Nicht-Microsaftlern genau NULL sagt. Und jetzt wenden Sie sich dem Ding genauer zu! Sie werden intim mit dem Ding!

Sie Fummeln in dessen intimsten Stellen, Bereichen, und Eingeweiden herum, bis Ihnen der Saft ausgeht!

So lange, bis Sie draufkommen, dass ein simpler Neustart aller einzelnen Komponenten – nacheinander wohlgemerkt – alles rettet! Fertig! Nur wegen dieser Neustartroutine aller einzelnen Teile nacheinander!