Der Fetisch vom Kunstleder, den Gurten und anderen erotischen Details

Zärtlich streicheln, alle Rundungen mit den Fingern und Händen massieren, sanft und einfühlsam behandeln.
Die Spalten, Furchen, Vertiefungen und geheimsten Regionen sind es, die besonders viel Einfühlungsvermögen benötigen.

Intim wirds, wenns feucht wird!
Reiben, streicheln, zwischendurch mal eher fester werdend, behandelt man die gewissen Regionen, die Feuchtigkeit an den Fingern
wird immer mehr. Schweiß, der sinnliche Vorgang des Reibens, des Rubbels, des Massierens, das Vordringen in die verborgensten Zonen, fördert ihn!
Ja, es kann durchaus zur sinnlich, erotischen Erwärmung des Körpers kommen.
Eine gewisse Gelenkigkeit, geradezu erotische Verrenkungen lassen einem den ganzen Körper spüren. Nicht nur die Hände, die Finger, nein der gesamte Körper
ist und wird gefordert. Stöhnen, ächzen, schnauben, alles gehört dazu. Meist begleitet vom zarten Klang aus dem Radio oder dem MP3-Player ergibt man sich dem
sinnlichen Spiel.

Von großflächigen Massagen des verführerischen Stoffes, den zarten des fetischtauglichen Kunstleders bis hin zur harten, geradezu wilden und ungestümen Behandlung
der ebenso harten und doch so sinnlichen Oberflächen, geht es hin bis zu den fesselnden Gurten, den Schnallen, den Befestigungspukten.

Ja gerade die harten, so fesselnden Bereiche sind es, die eine gewisse Erotik versprühen. Das tiefe Ein- und Vordringen in diese Regionen ist meist der Punkt of No-Return!
Ein Zurück gibt es nicht mehr! Man steckt fest! Fest im Inneren, kann nicht mehr zurück, der Schweiß fließt, der Körper sinnlich bis fast schon unnatürlich verrenkt.
Die restliche, am Leib verbliebene Kleidung klebt am Körper, spannt sich über Muskeln, Gelenke, ist kurz vorm Zerreißen.
Erotisch hängt man da. Auf Knien, Ellenbogen, egal wie! Das Gegenüber, das Ineinander, das Miteinander ist das Ziel!

Am Ende! Ja am Ende, da hat mans geschafft! Erschöpft hängt man in den sprichwörtlichen Seilen. Es ist vollbracht, alle Regionen wurden getätschelt, gestreichelt, massiert
und sinnlich gerieben. Die Hände feucht, am Rücken der Schweiß als Beweis des intimen Spieles.

Ja, so ist das beim Autoputzen!
(oder was haben Sie gedacht?)

Ich wurde eingeladen!!! Juhu!!!!

Juhuu, ich habe eine Einladung erhalten! Freu, freu,…..

Per Post – ohne Absender – anonym – ohne Kuvert – nur ein A4 Blatt mit Klammer verschlossen.

Ich wurde eingeladen, an einem Jahrgangstreffen teilzunehmen. 👀

Ein Jahrgangstreffen?
Ja, ich scheine schon alt genug zu sein, mich mit anderen, vor sich hin oxidieren den Mitmenschen meines Wohnortes treffen zu dürfen.
Meine bereits fast verschwundene Haarpracht, der schon grau verfärbte Bart, die schlechten Augen, die knackenden Gelenke, jedes einzelne Zeichen der fortschreitenden Verwesung, scheint mich dafür zu berechtigen.

Einen actiongeladenen Vollgasauslug mit der Forderung nach sportlichen Höchstleistungen hätte ich ja so und so weder mitgemacht noch gefordert, aber was da geplant ist, schlägt dem Ganzen schon richtig die Krone von den Zähnen.
Altersbedingte Totalausfälle, rollatortaugliche Straßenführungen, notarztttaugliche Anfahrtswege, all das scheinen Kriterien für die Planung des wundervollen Programmes zu sein, zu dem geladen wurde!

  1. Vormittags eine gemütliche Schiffsfahrt  über den See
    (einzig mögliche Gefahrenquelle: Sonnenbrand)
  2. weiters eine Wanderung von der Schiffsanlegestelle zur Talstation der Dingsbums-Seilbahn
    (mögliche Gefahrenquelle: bei der Überquerung der Straße von einem Touristen überfahren zu werden)
  3. Seilbahnfahrt auf den Hausberg der ungeliebten Stadt am anderen Ende des Sees.
    (mögliche Gefahrenquelle: bei geschätzten 600m Höhenunterschied wegen Sauerstoffmangel einzuschlafen)
  4. Eine „freie“ Wanderung. Wohlgemerkt auf wirklich pensionistentauglichem Terrain.
    (Gefahrenpotential: Blasen an den Füßen)
  5. aber eigentlich:  4a: todesmutige Benutzung einer Sommerrodelbahn!
    (Gefahrenpotential: Vorhanden! Meine Bandscheiben könnten mir das Lied vom Tod vorjubeln!)
  6. eine gemütliche Seilbahnfahrt ins Tal! (Gefahrenpotential siehe Punkt 3)
  7. eine Fahrt mit dem Linienbus oder der Linien-Orts-Doof-Bahn zum Bahnhof der österreichischen Bundesbahn.
    (Gefahrenpotential: Tiefschlaf mit zeitgleicher fortschreitender Verwesung)
  8. Rückfahrt von Ort B in den eigenen Heimatort
    (Gefahrenpotential: Tiefschlaf mit zeitgleicher fortschreitender Verwesung)  
  9. Krönender Abschluss: Gemütlicher Ausklang (geschätzt um 17:00 in einem der wenigen Gastronomiebetrieben, die die politische und wirtschaftliche Gesamtkatastrophe in Österreich noch übrig gelassen hat.
    (Gefahrenpotential: Vollrausch aufgrund völlig depressiver Stimmung mit Hang zum Selbstmord)

Nach vielen, langen und intensiven Minuten des Überlegens und Abwägens, ob ich mich diesen Gefahren aussetzen möchte, kam ein deutliches:

NEIN

dabei raus!
Ich kann es meinem bereits 45jährigen Luxuskörper mit all seinen fortgeschrittenen Defiziten nicht zumuten, sich in solche Gefahren zu bringen!
Schade, ich kann bei solch actiongeladenen Dingen einfach nicht mehr mitspielen.
Weiters kann ich es nicht verantworten, meine kurzen und seltenen freien Tage, mit solch brutalen und gefährlichen Dingen zu verbrauchen.

Sollte jemand einen Anflug von Sarkasmus zwischen den Zeilen finden, bitte zurücksenden!

Google als Spiegel der Menschen?


Bei „Tante Google“ gibt’s ja bekannter Weise viele lustige, sinnvolle, nützliche Funktionen, Suchoptionen oder sonstiges Zeugs. 
Eines aber, ist eigentlich bedenkenswert.
Die Vorschläge, die Google liefert, sobald man auch nur einige Buchstaben eintippt.
Ich will, ich kann, ich soll, sind einige Begriffe, die wirklich seltsame Ergebnisse liefern.
Eigentlich könnte man glauben, dass man eher auf der witzigen Seite unterwegs sein würde. Dem ist leider ganz und gar nicht  so.
 „Ich will…..“ liefert Dinge wie: Ich will nicht mehr, Ich will sterben, etc. Der Anfang von „Ich kann….“ Liefert ein: Ich kann nicht mehr etc.
Humor ist natürlich auch dabei, aber leider sehr wenig….
Eigentlich erschreckend. Oder sollte man eher sagen, dass es bezeichnend ist, für den Zustand der Gsellschaft?

Der Stoff des Horrors! Oder: Einsichten in die Hintergründe der Menschheit!

Geformt aus Lurex, Spandex, oder wie man diese Strechmaterialien auch immer nennen mag, sind Sie sicher der Liebling so mancher Dame und auch so manchen Fetischisten.
Sie umspannen Körper, schmiegen sich fast nahtlos und auch faltenlos an alle Rundungen des Körpers, lobpreisen die verführerischsten Körper, glänzen in allen nur erdenklichen Mustern und Schattierungen.
Leggings, Jeggings, Yogapants oder wie man diese vorgespannten Kunststoffteile auch bezeichnen mag!

Die Idealvorstellung ist sicher eher die, wie oben beschrieben! Sportlich, elegant, säääääxyyyyyyy, grazil geschmückte Rundungen etc, bla bla…
Die Realität holt die Fantasie dann aber meist schneller runter, als es so manch erotischer Wunschtraum machen könnte.

Bei einem der wenigen Besuche bei meinem Diskonter des Misstrauens habe ich es zuletzt erlebt. Das Wunder der stofffressenden Hinterteile!

 Da spannt sich dieses Material schon völlig selbstlos, ja geradezu todesmutig um die strammen Beine und das Sitzgerät einer Dame, die dem Sportwahn offensichtlich mutwillig und absichtlich widerstrebt, dann gehts los!!!!!
Die Dame bückt sich lasziv zur Haltbarmilch, liebäugelt mit der Biobutter und greift schliesslich zum Topfen…..
Das Alles wäre ja nicht so schlimm, wenn sich nicht zeitgleich das ohnehin schon sehr unentspannte Höschen vollständig dehnen würde! Die Einblicke durch den, zum zerreissen gespannten Stoff werden immer mehr und mehr. Die Hose wird dünner, durchsichtiger, spannt sich noch mehr und gibt alles preis! Wirklich alles!
Die bunt gemusterte Unterwäsche, sämtliche natürlich vorhandene und bereits entstandene Falten, einfach Alles!
Ich wollte eigentlich nur Einkaufen! Mit solch intimen Einblicken geradezu erschlagen zu werden, kenne ich im Normalfall nur von diversen Fachmagazinen, Filmen und Onlineangeboten für Erwachsene!

Habe ich eigentlich schon betont, dass ein solcher Anblick durchaus ein netter sein kann? Verkaufsfördernd ist dieser zwar beim Diskonter nicht, kann aber durchaus nett sein.

In diesem, und auch anderen Fällen, scheint dies eher das Vorzeigen todesmutiger Beinkleidung mit dem letzten, erbärmlichen Rest von Erotik zu sein…..

Meine lieben Damen, es mag zwar praktisch und angenehm sein, sich in diese Strechhosen zu schmeissen, den EInkauf und Alltägliches zu managen, aber bitte denkt auch an eure Mitmenschen! Stellt euch vor, hinter einer solch gekleideten Dame steht ein Kind! Ein Kind in Augenhöhe mit der M… dem A… den L… den F…. dem Ahhhhhhhh……… !  Das kann grausam werden. 

News aus der Welt des alltäglichen Irrsinns

Was gibts Neues? Unbeachtet der Tatsache, dass sich die Welt anscheinend gerade völlig in den Dreck dreht, hat sich auch bei meinen Alltagsgeschichten einiges getan.
Teils Wichtiges, teils Unwichtiges, teils Lustiges, teils völlig verblödetes….

Aber nun ja, so ist es eben!

Von Montags bis Freitags in ganz Österreich unterwegs zu sein, viele Kilometer zu fressen und sich unzählige unbezahlte Stunden um die Ohren zu hauen, ist ein Teil, den man eher als negativ bewerten kann.
> Die Änderungsabsicht wurde bereits kundgetan. Entsprechende Schritte eingeleitet….

Sich mit negativen Auswirkungen herumzuschlagen, die von reinen „Verkäufern“ verursacht werden, denen alles außer ein unterschriebener Vertrag unwichtig ist, gehören ebenfalls zu den negativen Teilen.
Stichwort: „Ich verspreche einem Kunden das Blaue vom Himmel, Details die das Produkt nicht hergibt, Zeiteinteilungen, die vorne und hinten nicht passen, sowie Termine, die bereits anderweitig verplant sind! Aber der Kunde hat unterschrieben! Hinter mir die Sintflut – ich muss es ja nicht ausbaden – bin ja nur der Superverkäufer“
> Der, der das aktuell noch ausbaden darf, ist ebenfalls meine Person…..

„Push or Pull?“  Wie sollte es sein?
Ein Produkt wird ständig weiterentwickelt! Ist so! Ist auch gut so!
Aaaaber! Wenn einem hierzu keine Infos weitergegeben werden, kann man das an der Front nur schwer bis garnicht umsetzen.
„Push“ wäre hier also die passende Methode, Infos an die Front zu bringen! Infos weitergeben, wenn diese verfügbar sind.
„Pull“ ist der faslche Weg! Grund: Man müsste ständig die heiligen Hallen der Entwicklung, der Denker und Dichter besuchen und ebenfalls ständig nachfragen, was es so neues gibt – geht aber nicht, da man ja an der Front die Welt retten soll und Termine schaukeln muss….

> Die Lösung? Nicht in Sicht! Der Mann an der Front soll sich doch bei diversen internen Stellen erkundigen, was es neues gibt…
> Kopf -> Tisch -> Wumms!

Lustiges, hat sich aber auch getan! Nicht viel, aber doch!
Neben einem kleinen Fest im eher familiären Kreis mit netten Leuten und gutem Essen, ergab sich noch eine wirklich bemerkenswerte Situation bei einem Kunden.
Die Dame des Hauses, genannt „die Chefin“ war am Ende meiner erbrachten Dienstleistung so nett, mich mit Trinkgeld zu würdigen! Coole Sache, hat man nicht mehr sehr oft, aaaaber ……
Die nette Dame stand nicht nur mit dem Trinkgeld vor mir, sondern auch noch einem Beleg eines „Kassenausgangs“ mit dem Buchungstext „Trinkgeld xxxxxx“! Ich durfte doch tatsächlich den offiziell verbuchten Erhalt des Trinkgeldes selbst unterschreiben!
> Dieses Ereignis würde ich doch eher als „völlig ungewöhnlich“ verbuchen…. 

Was war sonst so los…..
Der Schnee schmilzt, ……..  Aufregenderes war in den letzten Tagen nicht los…..

Geriatrisch orthopädische Hauptspeise samt flüssiger Lösung

Was klingt wie eine ausgefallene oder sogar exotische Speise, angerreichert mit besonderen Zutaten, gekrönt mit Gewürzen aus dem Orient, war leider nur ein Gespräch am Nebentisch.

Zwei Herrschaften, beide älteren Baujahres, haben sich angeregt über die altersbedingt, besonderen Eigenheiten ihrer Körper unterhalten. Na ja, da könnte man glauben, dies sei nichts besonderes.

Doch! Es war ein bisschen besonders. Beim Griechen. Im Restaurant. In einer Stadt im Speckgürtel Wiens. Abends. Bei fast vollem Restaurant. In guter, verständlicher Lautstärke.

Intime, ekelige Details wurden lobenswert ausgelassen, aber die körperlichen Defizite wurden doch fast in allen Details besprochen. Mangel- oder Überschusserscheinungen, von denen ich bisher noch nie etwas gehört habe, kamen ebenso ans Tageslicht, wie Blut- und sonstige Werte.

Seis drum, ich mit Mitte 40 hab auch schon meinen Schaden weg, aber was da noch auf mich zukommen mag? Vor mich hin sinnierend, halb positiv, halb negativ denkend, hab mich dann entschlossen, spontan etwas für meine Gesundheit zu tun!

Ich hab mir ein Desinfektionsmittel bestellt! Die Hände, die Arme, den Körper von Aussen, hab ich ausgelassen. Ich hab das Zeug mal gegen innere Geschichten und Geschichtelchen angewandt.

Ich hab mir einen Ouzo bestellt und sofort gegen die Zukunft gerunken!!

Jamas!

Möge die Zukunft gut verlaufen, die Gegenwart ist besch…en genug!