Die Raucher und die Billig-S..lampe

Als braver Raucher ist es man ja schon gewohnt, vor der Hoteltüre zu vergammeln, aber gewisse Erlebnisse versüßen einem das Leben dort immer noch….

Szene 1: man steht rauchend vor der Türe, surft am Handy im Internet… Eine durchblondierte, weibliche Vollleuchte schiebt sich durchs Bild…. Oberweitengetunt bis kurz vor dem Blüschenplatzer…. sie steigt mit den billigstdorfer-schlampen-Treteren in weiß (Weisse Stiefel, abgelatscht bis zum gehtnichtmehr) am Gehsteig vorbei….. Versucht einen auf Supermodell zu machen…. wippt dabei sowohl mit der Kunstoberweite als auch mit Hängegesäss im unvorteilhaft geschnittenen Minirock um ihre Vorteile zu präsentieren…. es geht noch schlimmer…. 

Szene 2: die Billigleuchte versucht Konversation zu betreiben und labert einen weiteren Hotelgast an, ob er nicht Lust hätte, sich eine nette Stunde machen zu wollen…. 

Szene 3: der durchaus sympatiscn wirkende Gast mit Anzug und Krawatte, lehnt sicn gegen den Pfeiler der Hoteltüre und antwortet furztrocken: “ Nein danke, du bist zu billig! Mein Horst-Willhelm reagiert auf sowas nur in besoffenem Zustand“ ….. 

Szene 4: die unterbelichtete Nachttischlampe zieht enttäuscht die Lippen samt Nase hoch, tönt etwas von „du hast mich nicht verdient“ und stöckelt von dannen. .. … 

Das Ego muss man erst mal haben…..

(Kurzbeschreibung der Dame: weiße Stiefel, 60+, bauchfreies Shirt, Minirock, blondierte, lange, aber falsche Haare, geschminkt wie nachbars Lumpi bei Gewitter und Vollmond, aus dem Ostblock stammend und hässlich wie die Nacht bei Neumond, aber einen Optimismus wie Arnold Schwarzenegger) …..


Es gibt Dinge, die erlebt man ohne es zu wollen. … aber das Leben spielt eben gerne blöd rum ….

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3 unterbelichtete Grazien

Der P. on tour! Next station, next …..
Drei Grazien im Gastgarten eines Eiskaffees.
Alle 3 in feinstes PVC von Tacco, Kik und Co gekleidet. Die, mit McDonalds aufgefütterten kugelförmigen Hinterteile in Spann-, bzw. Stretchstoff verpackt, machen sich och glatt über Leute lustig, die in eindeutig erkennbaren Arbeitsklamotten herumlaufen dürfen.
3 Grazien, die es bisher offenbar geistig nicht weiter als bis zu RTL2 geschafft haben, sich von Mutti und Vati aushalten lassen, machen sich über Leute lustig, die echt arbeiten müssen…
Selbst daherkommen als hätte man ihnen den Spiegel geklaut, das Licht abgedreht und sie in Kinderkleidung geschossen, amüsieren sich köstlich über den Strassenarbeiter in der orangen Montur…
Kurz bevor mir und/oder den anderen Gästen der Kragen platzen konnte, kam von halb links ein Mann daher – vom Verhalten her war erkennbar, dass er eine leichte körperliche und geistige Beeinträchtigung aufweist – und erklärte den drei Schwalben, wie dumm und „abartig gemein“ sie denn wären. Sie sollten sich doch schämen, so blöd daher zu reden, sich mit ihren „Speckschwarten- Schonern“ (dabei griff er sich am Bauch ans Tshirt“ am besten hinters Haus zu stellen.  …..und verschwand ums Eck!
Die spontan verstummten Wuchtbrummen mit RTL2 Hintergrund, entschlossen sich entweder auf das, spontan ausgebrochene Gelächter hin, oder aufgrund der offenbar peinlichen Situation,  für einen Spontanrückzug der flotten Art!
Danke lieber Mitmensch für den Lacher und diese nette Situationskomik!

Immer schön das Handy flachhalten….

Streng im 45 Grad Winkel den Arm nach vorne,  das Handy dabei im 90 Grad Winkel zum Boden gehalte,…. So latscht man offensichtlich seit geraumer Zeit durch die Cities und Dörfer…
Ja ne, alles noch ganz richtig in der Oberstube?
Die Dinger, die dafür gebaut wurden, ans Ohr und zeitgleich in Richtung Laberluke (Mund) gehalten zu werden,  hält man anscheinend jetzt srylisch korrekt waagrecht zum boden, als würde man das letzte bisschen Hirn darauf balanzieren. Das Headset, das nicht mehr bunt und groß genug sein kann, verkabelt man dabei noch möglichst auffällig mit dem mobilen Ersatzpotenzmittel namens Handy, um ja aufzufallen!  Um seine geistige Defizite nich weiter hervorzuheben,  labert man dazu noch möglichst laut und unverständlich ins untere Ende des überteuerten Kommunikationsprügels. Dieser muss mindestens rosegold mit himmelblauen Sternen drauf, und 3 qm gross sein und einen abgefaulten Apfel als Logo tragen.
Aber Statussymbole braucht ma ja nicht, das war ja was für Oldies und die alten Säcke von gestern. Man ist ja ein Junge aus dem Ghetto und hat sowas nicht notwendig.

Jungs und Mädels,  mit „Arsch in der Hose“ und „Hirn unterm Hut“ ist nicht gemeint, sich tregbare, kabellose Geräte zu kaufen, um sie dann vollverkabelt und laut plärrend durch die Gegend zu balanzieren!

Ihr seid nicht so cool, wie wir alten das waren!

Der Auftritt des Restspermaverwerters

Peter on Tour:
Nächste Stadt, nächstes Hotel, nächstes Restaurant…..
Die Show beginnt!
Der geleckte, protzig gekleidete Mit60er reißt die Tür des Restaurantes auf, begrüßt lautstark den italienischen Kellner, und schwafelt etwas von „gelungenem Desing“… Desing genau so gesprochen, wie hier geschrieben – das ing am Ende noch überbetont!!!

Teil 2 der Show, ist die Oberweiten-getunte Billigleuchte, die sich mangels Stoff nur mühsam richtung Tisch schiebt. Das Blüschen knapp, das Röckchen ultrakurz, die Mähne blond bis aufs Gehirn, die Stiefelchen hoch, die Lippen (die im Gesicht) knallrot…. 
Ein Traum für all jene, die auf Rotlichtschwalben aus der dritten Reihe am Bahnhof stehen…

Teil 3 der Show: Das kleine, völlig unerzogene kleine, plärrende Kind, das der alte, wiederliche Restspermaverwerter noch in die Welt setzen musste. Blondchen-Doof brüstet sich mit Kenntnissen in italienisch… Bei Fiat, Ferrari, Pizza und Spaghetti dürfte allerdings Ende sein!


Teil 4 der Show: Das Trio infernale beginnt zu bestellen.
Schampus muss her! Aber bitte den rose‘ in süüüüüss un davon eine Flasche… aber bitte die billigste!
Bis heute kannte ich folgende Speisen noch nicht: Tortinis, Pissa Moaaar (vermute Pizza al Mare), Krembrüll, … es folgten noch einige Besonderheiten mehr!


Ich musste dann das Lokal verlassen. Vermutlich hätte ich sonst noch lauter gelacht, als manch anderer Gast… 


Ach nein, ein einsamer älterer Herr hatte das „Vergnügen“ am Tisch gegenüber der illustren Runde zu sitzen : ich nehme an, er Träumt diese Nacht vom Milchdrüsen und Stringtangas durchblondierter Billigdamen!

The nativspeaker ….

„Peter on Tour“ : next Hotel, next Restaurant:
2 Damen aus dem Land der Briten am Nebentisch. Der Kellner, sehr bemüht um die Ladies, versucht die Speisekarte zu übersetzen…..
Bis heute wusste ich nicht, dass es schon reicht, diverse Angaben mit dem klassischen TH auszusprechen, um sie ins britische zu übersetzen… 🙂 ich kannte auch bisher keinen „Birdsalad with a little bit of Knofl and a dressing out of Rahm and so things“ …

Mir hätte es gerade fast a pice of grilled pig and one schluck of whitebeer outghaut!!!
He is not a nativspeaker, but he is very bemüht!