Schluss mit Urlaub: Ein Blick zurück und nach Vorne

Eine Woche Urlaub ist vorbei.

Eine Woche Ablenkung, den Heimwerker raushängen lassen, sich in die Sonne legen,
an die frische Luft begeben, irgendwo etwas herumlungern, eventuell ein Kaffeehaus überfallen, sich einen Sonnenbrand auf der Glatze holen,…..

Ach ja, so schön!!!

Soooo schön wär es gewesen!
„Wäre gewesen!“ sind die Worte, die es am besten treffen. Weiterlesen „Schluss mit Urlaub: Ein Blick zurück und nach Vorne“

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Ihr redet immer noch miteinander? Zeit gemeinsam verbringen?

Einmal mehr, einmal weniger. Aber eins ist sicher, die Zeit vergeht.

Was man damit macht, bestimmt man nicht immer selbst, kann es nicht immer selbst steuern, wer seine Zeit wie verödet, was in dieser Zeit passiert, womit die Zeit vergeudet wird.

Aber eins ist sicher! Die Zeit, die einem frei zur Verfügung steht, sollte man mit Menschen, Aktionen und Dingen verbringen, die einem Spaß bereiten, die einem den Sinn geben, den man gerne dafür einsetzen möchte.

Meine mir Anvertraute und ich wurden schon oft gefragt, ob wir wirklich noch immer miteinander reden würden. Ob wir wirklich nach über 20 Jahren Beziehung und davon aktuell fast 17 Jahren Ehe noch immer etwas zu reden hätten. Weiterlesen „Ihr redet immer noch miteinander? Zeit gemeinsam verbringen?“

Der Rat der Weisen?

Schlauheit, Lebenserfahrung, Kenntnisse, Wissen! All dies sind eigentlich Dinge, die man nicht unbedingt in die Wiege gelegt bekommt. Weder der Mensch, noch das angeblich so einfach gestrickte Tier.

Lernen, Fragen, ausprobieren, auf die Schnauze fallen, es nochmals versuchen,….

Try and error! Retry!  – so läufts offenbar.

Man fragt dort, man lernt hier, man erfährt Dinge, man holt sich Wissen, erforscht und lernt. Dies sollte eigentlich nie wirklich enden.

Stellt man sich jedoch die Frage, warum gewisse Dinge so sind, wie sie sind, wirds langsam immer schwieriger.

Die Welt war irgendwann mal kleiner. Dinge die man erfuhr, passierten in einem gewissen Umkreis, schlugen eher im kleineren Kreis Löcher, waren nicht so global angelegt.
Heute, das ist ja bereits hinlänglich bekannt, bekommt man Alles mit. Wirklich Alles, was auf dieser Welt passiert! Oder eben nicht.
Früher wurden Informationen durch die jeweiligen Berichterstatter hingebogen, manipuliert, politisch eingefärbt, es wurde schön- oder auch schwarzgemalt.

Was ist besser? Was war besser? Was wurde besser?

Nichts! Man erfährt alles über Morde, Hinrichtungen, Brände, Abstürze, chaotische Zustände, Dramen, Verluste, Gewinne, Schönes aber auch über Trauriges.

Was passiert mit diesen Nachrichten? Wer setzt sie in die Welt? Wer glaubt sie noch?

Mit den meisten dieser Nachrichten wird nicht mehr berichtet. Meist wird damit manipuliert. Die eventuell steigenden Benzinpreise sollen damit gerechtfertigt werden, da man ja in einem weit entfernten Land einen kleinen Bürgerkrieg angezettelt hat. Die Südfruchtpreise steigen, da ein südostwestafrikanischer Diktator seinen Bruder öffentlich hingerichtet und gleich auch noch 1000 Menschen hängen ließ. All dies und noch viel mehr, sind Gründe für manipulierte bzw leicht angepasste Medienberichte.

Eine brennende Kirche in einer sehr bekannten Stadt in Europa führt zu einem mehr oder weniger kleinen Glaubenskrieg in den ach so sozialen Netzwerken!

Jeder darf und will seinen eigenen Senf, seine Meinung oder auch sein Nichtwissen verbreiten, darf seinen Hass, seinen Frust, seinen Glauben an was auch immer verbreiten, wie er oder sie es will.

Das ist einerseits gut, andererseits finde ich dies Alles erschreckend! Ich finde es erschreckend, wie dumm, manipulierbar, mediengeil und schräg die Menschen geworden sind!

Früher war alles besser!

Wer diese Aussage einfach so in den Raum stellt, hat für sich selbst keinerlei Funken von Intelligenz oder hat nichts gelernt.

Früher war nichts besser! Die Menschen kannten gewisse Dinge einfach nur noch nicht!
Seit die Menschheit gewisse Dinge kennt, benutzt sie diese auch. Leider nicht immer zum Besten, oft geradezu umgekehrt. Zum Schlechten!

Soziale Medien? Ein Wort zum kotzen! Sie waren es nicht, wurden es aber. Die Möglichkeit, seine freie Meinung abgeben zu dürfen, ist toll, es ist wichtig! Aber sind diese Meinungen und Aussagen auch richtig?

Wieviele völlig dumme und verblödete Seiten und Einträge haben sich dem Markt und der einseitigen Berichterstattung verkauft? Wieviele Leute gibt es, die sich der Tragweite Ihrer Meldungen nicht bewusst sind. Viele!

Früher lernte man von Menschen, die etwas wussten, die etwas erlernt hatten, es weitergeben konnten. Es waren nicht immer gebildete Leute, die Wissen weitergaben, aber man gab auch einfaches Wissen weiter.

Heute? Heute glauben und saugen Menschen Halb- Falsch- und Nichtwissen geradezu in sich hinein, ohne auch nur annähernd zu versuchen, Dinge zu hinterfragen oder auch nur einen kleinen Ansatz von Denken zu verwenden.

Die, die nicht alles glauben, die etwas hinterfragen, die mehrere Quellen verwenden, schaffen es, sich irgendwie geistig über Wasser zu halten. Der Rest, der leider immer mehr zu werden scheint, sieht sich Realityshows, Soaps und anderen Müll im TV rein, glaubt alles und postet dieses Mangelwissen dann auch noch vereinfacht auf Fakebook und Co.

Danke und Guten Morgen!

Es hätte nicht geschadet, den „Rat der Weisen“ einzuholen, sich hinzusetzen, die Bücher zu wälzen, die Großeltern, Eltern oder andere Ahnen zu befragen, zu lernen, sich Wissen anstatt Unwissen durch die Nase zu ziehen!

Warum dieser Text? Warum so gehässig?
Ganz einfach! Ich durfte mich mit 3 theoretsch jungen Leuten (zwischen 22 und 31 Jahre) unterhalten. Es war erschreckend für mich.

Rasende Rollatoren auf dem „Highway to Hell“

Diese Woche. Abends im Restaurant.
Am Nebentisch einige sehr rüstige Rentner, sportlich gekleidet, junggeblieben, top drauf.

Einer aus der Truppe erzählt von einem Freund, der aktuell ziemlich schlecht auf den Beinen sei, da er ein neues Hüftgelenkt bekommen hätte. Das mit den Krücken würde nicht so klappen, also hätte er als Gehhilfe einen Rollator bekommen.

Im Gespräch, hat sich in dieser Rentnerbande die Sache zum humoristischen Salto hochgehschaukelt. einen dummen Spruch nach dem anderen, eine Spitzfindigkeit folgte der nächsten. Bis es zu folgender Idee kam: Weiterlesen „Rasende Rollatoren auf dem „Highway to Hell““

Tag 275 Der nächste Tiefschlag / Ein weiterer treuer Begleiter hat seinen letzten Weg angetreten.

Als ob es nicht schon genug gewesen wäre, musste gestern Abend auch noch unser fast 19jähriger Kater seine letzte Reise antreten.
Vor wenigen Tagen war es unsere Lady, bei der es soweit war, jetzt hat es leider unseren großen, ehemals dicken Kampfknutscher erwischt. Weiterlesen „Tag 275 Der nächste Tiefschlag / Ein weiterer treuer Begleiter hat seinen letzten Weg angetreten.“

Die wundersame Welt der Bürokratie

Ist es nicht schön, für Alles und Jeden eine eigene Abteilung, ein Amt, entsprechende Formulare, Sachbearbeiter und Sachverständige zu haben.

NIcht dass ich auf die Menschen losgehen möchte, die dort ihre Arbeit verrichten, nein, es ist diese unglaublich aufgeblasene Bürokratie, die hinter allem steckt.

Einen Antrag stellen zu müssen, ist teilweise schon so kompliziert, dass man einen Sachbearbeiter bemühen muss, um es überhaupt zu schaffen. Schlimmer geht es natürlich immer! Für gewisse Anträge muss man Beratungsstellen aufsuchen, da selbst das zuständige Amt behauptet, dass man den Antrag ohnehin nicht ausfüllen könne. Da zu umständlich.

Sollte man es dann doch geschafft haben, sich durch ein total überkanditeltes Beamtendeutsch gewuselt, den Antrag vollständig ausgefüllt und an die richtige Abteilung geschickt zu haben, kommt erst die große Welle auf einen zu.

Die Welle der Antworten….  Sollte man überhaupt welche bekommen…

Beispiel aus dem echten Leben:

  • Antrag gestellt. Mit fachlich kompetenter Hilfe natürlich.
  • Antrag an die richtige Stelle gesandt.
  • 23 Tage warten! Ja, satte dreiundzwanzig Tage warten!
  • Bestätigung des EINGANGES des Antrages als Brief erhalten (nur die BESTÄTIGUNG, das der Antrag beim Amt überhaupt angekommen ist und irgendwann bearbeitet wird)
  • Weitere 18 Tage warten…
  • Die interessant formulierte Info per Brief erhalten, dass ein Sachverständiger ins Haus kommt, der vom Amt beauftragt wurde, gewisse Dinge einzuschätzen und zu beurteilen. (Ok, beurteilen klingt ja schon mal gut)
  • Weitere 16 Tage warten….
  • Ein Schreiben trudelt per Post ins Haus, in dem man aufgefordert wird, sich mit seiner Hausbank in Verbindung zu setzen, um ein ganz spezielles Konto einrichten zu lassen. Mehr nicht! Keine Info, worauf sich das Schreiben bezieht, keine Formulierung, anhand derer man erkennen könnte, dass ein positiver Bescheid vorliegt, jemand sich wohlwollen zu einem Antrag geäußert hätte, keine Infos zu Detail, keine Belehrungen, NICHTS.
    (Auf telefonische Rückfrage bei einem sehr unentspannten Sachbearbeiter gabs dann die Antwort, dass das Schreiben ja „selbsterklärend“ sei.) Danke, nö!
  • Auf zur Bank. Das Formular anfertigen, ausfüllen, unterschreiben und bestätigen lassen.
  • Das Formular zum Antrag nachreichen….
  • Warten ………

Sollten Sie hierbei keinen technisch versierten, halbwegs mobilen und kommunikativen Menschen an Ihrer Seite haben, verkacken Sie alleine schon bei den ersten beiden Punkten schon derart, dass Sie im Falle des Falles, blöd dastehen.

Sollten Sie weiters erwarten, dass diese Formulare „selbsterklärend“ sind, haben Sie noch nie versucht, das Telefonbuch von Timbuktu rückwärts zu lesen und auf Suaheli zu übersetzen.

Sollten Sie weiters darauf angewiesen sein, durch die Antragstellung zu dringend benötigter finanzieller Unterstützung (nein keine Almosen, sondern Dinge, die einem normalen Steuerzahler ganz offiziell zustehen) zu kommen, lassen Sie sich folgendes sagen: Sie haben sich geschnitten! Es wird nicht ab dem Datum der Antragsstellung bezahlt, sondern erst ab dem folgenden Monat nachdem alle Ämter, Behörden und zuständigen Sachbearbeiter einmal auf ein lustiges Formular gestempelt haben.

Fazit:
Sie verlieren eine Unmenge von Zeit, die Sie selbst vielleicht gar nicht mehr haben, Sie verlieren die Zeit derer, die Ihnen bei solchen Dingen unbedingt helfen müssen, Sie verlieren den Glauben an Alles und Jeden, von dem Sie per Antrag etwas erbeten haben, Sie verlieren aber eins sicher nicht: Geld! Denn das hatten Sie bei der Antragsstellung ja nicht. Was Sie nicht haben, können Sie also nicht verlieren.
Frühestens im Folgemonat nach erfolgter Einreichung sämtlicher, nachzureichender Dokumente, von deren Notwendigkeit Sie vorher natürlich NICHT informiert wurden.
Es ist ja alles „selbsterklärend“

Im Hintergrund hören Sie gerade einen Amtsschimmel wiehern…..

Man erwischt immer einen davon! Golden-Drivers – Die goldene Hölle auf 4 Rädern!

Egal wohin man fährt, egal wie lange man unterwegs ist, egal in welchem Land man sich gerade die Straßen unter die Räder klemmt, es gibt sie überall!

Die goldenen Chaoten!

Man erwischt ihn wirklich immer! So auch diese Woche. Den einen, besonderen….

Den älteren Herren, der sich in seinem (meistens) großen, goldenen, mit bestickten Pölsterchen auf der Hutablage dekorierten Automobil verkeilt, den restlichen Verkehr auf eine neue Stufe bremst.
Strecken, die Sie bisher in normalem Tempo, in gewohnter Weise, oder auch mal etwas zügiger gefahren sind, bekommen eine völlig neue Bedeutung! Diese Strecken werden dann schlagartig zur Ruhezone, zur Ausflugsstrecke mit Entspannungswerten, die Sie noch nicht kannten.
Sie tuckern mit Ihren Golf Plus, mit Ihren Mercedessen, Audi-Dingern und co derartig zäh durch die Gegend, dass es Ihnen den Schlaf in die Augen treibt.
Sollten Sie einen 40Tonner vor der Nase haben, können Sie sich sicher sein, dass dieser zügiger fährt, als einer dieser Golden-Drivers.

Abbiegemanöver werden zur mehrstündigen Nervenprüfung, jede Kurve mit einem deutlich erkennbaren Bremslichttest angekündigt, jeder Kreuzung mit nervösem getue begrüßt, das Gaspedal wird jedoch geschont, als wäre es zerbrechlich.
Die Gänge der Karosse, werden ebenfalls geschont. Einen eventuell sechsten Gang, könnte man ausbauen, verschenken oder klauen, Die Golden-Drivers würden es nicht bemerken.

Parken ist auch ein Thema für sich! Abstände zum nebenstehenden Fahrzeug oder Gebäude, müssen anscheinend mindestens so groß sein, dass gegebenenfalls noch die persönliche Krankenschwester einen Spagat hinlegen kann.

Sollte ich irgendwann auch mal einen Fahrstil dieser Art entwickeln, bitte ich um die klare Ansage, mich mit Bus- und Bahntickets ausstatten zu lassen.