Bild der Woche: Die Toilettensteckdose

Das Bild der Woche:
Angeblich gibt es spezielle Toilettenaufsätze, für die man eine 220V Steckdose neben der Toilette braucht.

Man kann sich also entscheiden….

Andere behauten, dass dies zum Laden des Mobiltelefons während der Dauersitzung gedacht sei…..

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Hotels und ihre Eigenheiten…

Dass man sich inzwischen in „typisch Einheimischen“ Hotels sehr international gibt, oder es auch ist, ist ja nichts Neues! 
Da kann es schon mal vorkommen, dass man mit der Dame an der Rezeption am einfachsten Englisch spricht, die Dame, die das Frühstück organisiert, einen deutlich erkennbaren Spracheinschlag aus dem europäischen Osten hat, ebenfalls.
Etwas eigenartig wird es jedoch, wenn sich Dame Nr1 nicht mit Dame Nr2 unterhalten kann, weil eben eine unüberwindbare Sprachbarriere besteht. Die beiden schalten auf die englische Sprache um, verstehen sich aber dennoch nicht…. OK, die beiden können die deutsche Sprache auch nicht lesen! 
Das allerdings, löst beim Bezahlen des Hotelzimmers ein Problem aus: Die Verwaltungssoftware, die zum Buchen und zum Verrechnen verwendet wird, ist auf Deutsch….
Als netter Gast, lehnt man sich dann schon mal über die Theke und drückt die richtigen Knöpfe – Man hat ja schon Erfahrungen gesammelt 🙂
Die Geschichte mit der Sprachbarriere ist eine Sache, die „russische Methode“ beim Einbau der Einrichtung, ist eine andere Sache! 
Zwei Betten? Ein Doppelbett? Ein geteiltes Doppelbett? Ein Murks? Was auch immer das darstellen soll, hat sich mir nicht erschlossen! Es fällt aber eher unter die Kategorie: „Besonderes“!
Eine Lampe fürs linke Bett, eine fürs rechte Bett. Ok, aber warum schraubt man das dann fix neben das rechte Bett? Die Erleuchtung rechts ist enorm, der Linksschläfer bleibt im Dunkeln.
 Ich nehme an, es musste schnell gehen…..
  

maschinengewehrartige Unterhaltungen am Morgen, bringt Kümmer und Sorgen!

Finde es total toll, wenn sich eine ganze Truppe weiblicher Menschinen schnatternd und gackernd am frühen Morgen im Hotel beim Frühstück genau neben mich setzt. .. ich liebe diese maschinengewehrartigen Unterhaltungen gackernder, zulackierter möchtegern Prinzessinnen wirklich! !!!
Echt ja!
Und das unbedingt schon am Morgen!!!! ……. gehe jetzt eine Wand töten oder so!

"Samm tadichnall Miiiil peaseee"


Da sind sie wieder! Die Momente im Leben eines Menschen,  der die meiste Zeit unterwegs ist und in Hotels übernachten darf/muss.
Spezielle Erlebnisse versüßen einem da oft den Alltag….

Info:
Ein Hotel in der Steiermark, ein kleiner Ort, einige offenbar wichtige Betriebe mit Kunden aus allen Teilen der Welt.
Diese Kunden schicken Mitarbeiter in diesen Ort um technische Anlagen abzunehmen und in ihre Heimatländer zu verfrachten. Genau in dem Hotel, in dem ich mich hier meist einquartiere, werden diese Techniker, Monteure und Helfer dann auch einquartiert.

Szene 1:
Geschehen vor 2-3 Wochen:
2 offenbar chinesische Techniker, in blütenreine Arbeitsklamotten gekleidet, kommen am Abend ins Restaurant.
Der erste zückt ganz dem billigsten Klischee entsprechend,  einen Fotoapparat und legt los.
Er knippst alles, jeden und schiesst geradezu dauernd Fotos, die er mit unverständlichen Worten kommentiert. (No na, es ist ja ein Chinese)

Szene 2:
Die beiden Chinesen finden nach einer ausgiebigen  Fototour durchs Restaurant endlich einen Tisch und beginnen sich aufgeregt zu unterhalten. Die Kellnedin betritt die Bühne, bietet Speisen und Getränke an. Die asiatischen Wunderkerzen blicken verständnislos durch die Gegend…. Minuten vergehn, die Kellnerin blickt bedröppelt aus der Wäsche,…..  Dann gehts los! Die Show startet! !!!!

Szene 3:
Die nette Dame vom Service beginnt ihr Anliegen erneut vorzutragen! Diesmal jedoch auf Englisch!
Perfekt, wie man es eben in der Schule lernt….
Die beisen Herren aus dem Land der aufgehenden Sonne, sehen sich verständnislos an, versuchen ebenfalls die  englische Konversation und scheitern kĺäglich….

Szene 4:
„Samm tadichnall Miiiil peaseee“ tönt es vom Ersten über den Tisch! Keiner hats verstanden, aber nu ja. „Tlink tadichnall Win“ kommrs vom Zweiten….
Alles schaut, keiner verstehts…..
Irgendwann gehen irgdndwem mal die Licht  an und beginnt, den Kauderwelsch zusammen zu stoppeln.
Die guten Leute hatten versucht, „Some traditional meal please.“ Und „traditional Wine“ zu bestellen. …
Na gut, die Kellnerin hats kappiert, versuchte dann die Karte zu übersetzen.
Kam gut rüber, die beiden Asiaten habens mit Kopfnicken und einigen Fotos bestätigt.

Szene 5:
Was würden sie bestellen? Sie sind in Österreich, in der Steiermark?
Lassen sie sich die Speisekarten durch den  Kopf gehen!
Die Beiden haben sich nach langem Hin und Her doch glatt für je ein Paar Würstl (in Österreih Frankfurter genannt) und je ein Glas Schilcher Wein entschieden….
Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass man das in China als typisch österreichisch ansieht….
Aber: man lernt ja nie aus……

Szene 6:
Die Speisen und Getränke werden serviert.

Szene 7:
Die Jungs aus dem fernen Osten machens uns allen lustig….
Sie greifen zu Messer und Gabel! Na ja, ich wüsste bei einigen Dingen im fernen Ausland auch nicht, wie man sie isst, aber nu ja!
Ein Paar Würstchen mit Messer und Gabel zu essen, ist die eine Sache, aber auch das Semmerl mit Messer und Gabel zu vernichten, ist eine Sache, mit der niemand rechnen würde. Begleitet von vielen Fotos, die die Herrschaften während des Essens geschossen haben, wurde ein Würstchen nach dem anderen seziert, feinsäuberlich seines Lebens beraubt und genüsslich verspeist.
Ein Bild für Götter! Nicht DIE beiden, sondern die anderen Gäste!
Szene 8:
Der erste der beiden Chinawunder greift zum Weinglas! Schilcherwein ist ja nicht jedermanns Sache, aber was den beiden durch den Körper gefahren ist, muss ein Wahnsinn gewesen sein! Beide haben sich schon nach dem ersten Schluck geschüttelt wie es der nasseste Hund nicht hinbekommen würde.
Angeblich „verrry gut“ wie sie bestätigten, kam es aber eher wie eine schmerztechnische Grenzerfahrung für Gaumen und Restkörper rüber. Da sie bereits über mandelförmige Augen vefügten, kam es nicht so gut zur Geltung, dass es den beiden die Augen zu schmalen Schlitzen verzog. Ein Schilcher kann einem ja auch die Falten aus dem Gesicht schiessen!
Szene 9:
Die asiatischen Jungs haben sich nach dem Kulinarikum der speziellen Art – Ein Glas Wein samt Wurtsbegleitung reichte aus – „fleundlich abel helzlich“ vom Acker gemacht und „ihle blütenweisse Albeitskleidung“ richtung Zimmer verfrachtet….
Abschluss:
Aus fernen Ländern nach Österreich zu reisen, kann seltsame Blüten treiben!
Aber nicht vergessen!!! Umgekehrt wirds wohl ebenso sein!!!!

Die Raucher und die Billig-S..lampe

Als braver Raucher ist es man ja schon gewohnt, vor der Hoteltüre zu vergammeln, aber gewisse Erlebnisse versüßen einem das Leben dort immer noch….

Szene 1: man steht rauchend vor der Türe, surft am Handy im Internet… Eine durchblondierte, weibliche Vollleuchte schiebt sich durchs Bild…. Oberweitengetunt bis kurz vor dem Blüschenplatzer…. sie steigt mit den billigstdorfer-schlampen-Treteren in weiß (Weisse Stiefel, abgelatscht bis zum gehtnichtmehr) am Gehsteig vorbei….. Versucht einen auf Supermodell zu machen…. wippt dabei sowohl mit der Kunstoberweite als auch mit Hängegesäss im unvorteilhaft geschnittenen Minirock um ihre Vorteile zu präsentieren…. es geht noch schlimmer…. 

Szene 2: die Billigleuchte versucht Konversation zu betreiben und labert einen weiteren Hotelgast an, ob er nicht Lust hätte, sich eine nette Stunde machen zu wollen…. 

Szene 3: der durchaus sympatiscn wirkende Gast mit Anzug und Krawatte, lehnt sicn gegen den Pfeiler der Hoteltüre und antwortet furztrocken: “ Nein danke, du bist zu billig! Mein Horst-Willhelm reagiert auf sowas nur in besoffenem Zustand“ ….. 

Szene 4: die unterbelichtete Nachttischlampe zieht enttäuscht die Lippen samt Nase hoch, tönt etwas von „du hast mich nicht verdient“ und stöckelt von dannen. .. … 

Das Ego muss man erst mal haben…..

(Kurzbeschreibung der Dame: weiße Stiefel, 60+, bauchfreies Shirt, Minirock, blondierte, lange, aber falsche Haare, geschminkt wie nachbars Lumpi bei Gewitter und Vollmond, aus dem Ostblock stammend und hässlich wie die Nacht bei Neumond, aber einen Optimismus wie Arnold Schwarzenegger) …..


Es gibt Dinge, die erlebt man ohne es zu wollen. … aber das Leben spielt eben gerne blöd rum ….

Übernachten "Spezial"

Gerade wenn man viel unterwegs ist, kann einem ein vernünftiges, gemütliches, bezahlbares, aber auch manchmal ein „besonderes“ Hotel den Tag oder die Tour retten.
Ob klein, ob groß, die meisten Hotels sind durchaus annehmbar, nett eingerichtete Zimmer, sind sich aber ziemlich ähnlich. Gerade da fällt einem ein Haus auf, das aus dieser Linie ausbricht und mit Besonderem glänzt.
Den Geschmack des Betrachters bzw. des Hotelgastes muss es natürlich treffen 🙂

Eines dieser besagten, etwas „anderen“ Hotels habe ich diese Woche erwischt:



der Spiegel über dem Bett….

Sollten Sie jetzt an einen Bezirk mit roten Laternen oder Zimmern, die man stundenweise mieten kann, denken, NEIN, Sie liegen falsch!
Es handelt sich hier um ein ganz normales Hotel , das offenbar gerne aufgrund genau dieses Stils gebucht wird. Der Preis ist ebenfalls durchaus annehmbar und wird tatsächlich mit Frühstück, jedoch ohne Damenbegleitung verbucht 🙂

Es gibt einfach Häuser, die gewollt aus der Masse der „normalen“ Hotel herausstechen wollen und offenbar auch können.