Fundstück des Tages

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Heut gabs ein Kartonagenmenü

Sollten Sie auch viel unterwegs sein, hat Sie das Verlangen nach Nahrung sicher auch schon mal abseits von halbwegs guten Speiselokalen erwischt.

So wie mich heute!

Einer der Schachtelgastronomen meines Misstrauens hat mich erwischt. Nicht der mit dem Mäc Kotz, nein der Labberbrotkönig war es.

Direkter Ausblick auf die Waschanlage, scharfes Wrapp-Dings samt Zuckerschock müsste es gewesen sein . Muss aber erst nachlesen

Danke für diese Erfahrung. Nächstes Jahr dann wieder. Vielleicht…

Humor versus Wixhausen

Ok, Humor ist ja bekanntlich eine Sache, die jeder etwas anders sieht…..
Aber bei „Darmstadt – Wixhausen“ musste ich schon etwas schmunzeln!
Die Abkürzung auf diversen Schildern „DA-Wixhausen“ machts irgendwie auch nicht besser!
Na ja, die einen wohnen dort, die anderen findens halt „leicht“ verfänglich! 😉

Gastgarten der Männlichkeit! Die Frau hat dort nichts zu suchen!

Scheint es manchem schon übertrieben, alle Texte zu genderisieren, mit Innen und Inninen zu verschönern, in jedem Formular und in jeder Ausschreibung darauf zu verweisen, dass es auch MannInnen und Frauer gibt, sollte man (und natürlch auch Frau) auch an die zwischengeschlechtliche Schiene denken.

Auch das ES sollte man einführen!

Bitte entschuldigen Sie dieses vielleicht unpassende Wort „einführen“ –  diese Tätigkeit soll in diesem Zusammenhang natürlich jeder Art von Geschlecht freigestellt sein.

Auswüchse nimmt das Ganze natürlich nie an! Weder in fast unlesbaren Formulierungen, Texten, noch in Ausschreibungen und in Hinweisen, welches Chromosom den nun gemeint sei oder sich angesprochen fühlen darf/kann/muss.

Nein, das ist natürlich alles notwendig, da es sonst zu Mistverständnissen kommen könnte. Es darf sich natürlich niemals eine Frau angsprochen fühlen, wenn ein Monteur, ein Mechaniker, ein Zerspanungstechniker, ein Außendiensttechniker, ein Sprengmeister oder ein anderer Mitarbeiter gesucht wird. Diese Bezeichnungen sind natürlich mit Innen und Inninen niederzugendern oder zu vergeschlechtern.

Die Gleichbehandlung von Frau, Mann und dem möglichen ES ist ohne solche Tschenderisierung völlig unmöglich.
Obwohl ich ich als Mann eigentlich gelegentlich diskreminiert fühle. Es wurde mir jahrelang verwehrt, beim Friseur in den Damenbereich zu gelangen (ok, ich hatte mal lange Haare und durfte trotzdem rein), es wird mir bis zum heutigen Tag verwehrt, die gleiche Umkleidekabine zu benutzen, auch beim schminken wird man als Mann schlecht behandelt und beraten, die Auswahl der Unterwäsche ist ein ebenfalls diskriminierend, und so weiter.

Aber!!! Wie ich diese Woche erfahren durfte, ist die Gleichstellung zwischen Frau, Mann und Es nicht bis in alle Bereiche und Landstriche vorgedrungen.

Nahe der Oberösterreichsichen Landeshauptstadt wurde ich fündig! Das Sodom und Gomorra der sexistischen, ungegenderten, unvergeschlechterten und geschlechtsspezifisch desaströsen Art und Wise mit Frau, Mann und Es umzugehen.

Als Mann wird man gezwungen, in den Gastgarten zu gehen um dort Speisen und Getränke zu sich zu nehmen und auch sein Geschäft zu verrichten! Oder ist der Gastgarten männlich? Die Frau ist genötigt, rechts abzubiegen. Auf Es wird offenbar generell  keine Rücksicht genommen!

Ich sehe einen Untergang der intergeschlechtlichen Kultur auf uns zukommen!

Aber sehen sie selbst:

Sexistischer Gastgarten

Sollte Ihnen Wörter wie Sarkasmus, Ironie oder ähnlich Passendes fremd sein, schlagen Sie diese bitte bei Duden, Wikipedia oder im Telefonbuch der Ihnen nächstgelegenen Hauptstadt nach.
Aber vegessen Sie das Innen und das Es nicht!

Hotels und ihre Eigenheiten…

Dass man sich inzwischen in „typisch Einheimischen“ Hotels sehr international gibt, oder es auch ist, ist ja nichts Neues! 
Da kann es schon mal vorkommen, dass man mit der Dame an der Rezeption am einfachsten Englisch spricht, die Dame, die das Frühstück organisiert, einen deutlich erkennbaren Spracheinschlag aus dem europäischen Osten hat, ebenfalls.
Etwas eigenartig wird es jedoch, wenn sich Dame Nr1 nicht mit Dame Nr2 unterhalten kann, weil eben eine unüberwindbare Sprachbarriere besteht. Die beiden schalten auf die englische Sprache um, verstehen sich aber dennoch nicht…. OK, die beiden können die deutsche Sprache auch nicht lesen! 
Das allerdings, löst beim Bezahlen des Hotelzimmers ein Problem aus: Die Verwaltungssoftware, die zum Buchen und zum Verrechnen verwendet wird, ist auf Deutsch….
Als netter Gast, lehnt man sich dann schon mal über die Theke und drückt die richtigen Knöpfe – Man hat ja schon Erfahrungen gesammelt 🙂
Die Geschichte mit der Sprachbarriere ist eine Sache, die „russische Methode“ beim Einbau der Einrichtung, ist eine andere Sache! 
Zwei Betten? Ein Doppelbett? Ein geteiltes Doppelbett? Ein Murks? Was auch immer das darstellen soll, hat sich mir nicht erschlossen! Es fällt aber eher unter die Kategorie: „Besonderes“!
Eine Lampe fürs linke Bett, eine fürs rechte Bett. Ok, aber warum schraubt man das dann fix neben das rechte Bett? Die Erleuchtung rechts ist enorm, der Linksschläfer bleibt im Dunkeln.
 Ich nehme an, es musste schnell gehen…..