Den letzten beissen die Hunde?

Der wohlverdiente Endjahres-Weihnachts-Urlaub neigt sich langsam dem Ende zu. Noch ein ruhiger, hoffentlich entspannter, stinkfauler Sonntag, dann brüllt mir der erste Arbeitstag des Jahres 2017 ins Ohr.
Nun ja, irgendwann geht jeder Urlaub zu Ende….
Ungeachtet der Tatsache, dass der vor sich hin alternde Körper, sich mit einer netten Erkältung und anderen Verwesungserscheinungen gerächt hat, sind auch andere Dinge aufgetaucht, die einschneidende Veränderungen nachsich ziehen könnten/sollten/….

Während des vergangenen Arbeitsjahres war zwar Zeit, sich um diverse Dinge zu kümmern, sich gewisse Zahlen anzusehen, diese auch grob zu kontrollieren, aber eben nur grob.

Die Details, für die ich „leider“ keine Zeit hatte, oder mich auf deren Richtigkeit verlassen habe, wurden gerade in diesem Urlaub zum Thema.
Abrechnungen zu kontrollieren, sollte eigentlich kein Thema sein. Sollte, sollte, sollte, ist es aber nicht.
Langsam haben sich Dinge eingeschlichen, die für mich nicht gerade positive Auswirkungen haben. Eine kleine „Beschwerde“ darüber, wurde mit völlig eigenwilligen Argumenten, Angaben und eher unlustigen Aussagen abgetan. Eine weitere, detailliertere Nachfrage, brachte ans Licht, dass den Letzten, wie immer die Hunde beissen (sollen – ist ja egal).

Sich die Arbeitswochen im Aussendienst um die Ohren zu knallen, sich korrekt um Kunden und deren Zufriedenheit, das Unternehmen und auch um den Umsatz zu kümmern, ist offenbar für einige kein Grund ebenfalls korrekt zu handeln.
Zahlen zu schubsen, zu chonglieren, zu verschieben, um möglichst verbogen weitergeben zu müssen, ist nur dann gut, solange man nicht auch noch versucht, den „Letzten“ zu verarschen…..

Ob dies ein Startsignal für einen notwendigen Wechsel war oder ist, wird sich in absehbarer Zeit zeigen.

… und es kam schlimmer!

Nehmen Sie mal an, Sie hätten das Weihnachtsfest gut überstanden, der Schwiegerdrache, die vielen, nervigen restlichen Anverwandten, oder was ihnen auch immer das Leben zu Hölle machte, wären friedlich verschwunden. Sie hätten alle Geschenke verteilt, vergeben, alles wäre ok.
Sie denken, es kann nicht schlimmer kommen, aber es kam noch schlimmer!
Aber dann!!!! Ja dann kommen sie drauf, dass ja da noch das eine Geschenk in der Ecke steht! Das eine, wundervolle Geschenk, dass sie von der heißgeliebten Tante Olga bekommen haben. Tante Olga (oder wie die Lieblingstante bei Ihnen auch heißen mag), die Ihnen bei jeder Gelegenheit ihren Damenbart samt feuchtem Küsschen auf die Backe drücken will. Die stilsichere Tante, von der Sie jedes Jahr das eine Geschenk bekommen. Genau das Eine! 
Da steht es! Schön in altrosa Papier gewickelt, eine lila Schleife drangetackert, das Klebeband herumgewickelt, ein Traum für farbenblinde Dreijährige. Sie haben es bisher erfolgreich verdrängt…. Aber das Geschenk schreit geradezu danach, jetzt, fast zwei Wochen nach Weihnachten geöffnet zu werden.
Und, was kommt da zum Vorschein: Tante Olgas stilsicherer Geschmack für eines der hässlichsten Teelichthalterdingern, die es auf weiter Flur gibt (hoffen wir zumindest).  Ostasiatischer Billigluxus aus verchromten Blechteilen, blaues Pressglas und ein stinkendes Teelicht.
 
Eine Einordnung nach Tonnenfarben ist nicht möglich! Wir werden wohl im Altstoffsammelzentrum fragen müssen, ob diese wundervolle Leuchte zum Sperrmüll, Altglas oder doch eher als Sondermüll zu behandeln ist.

Der Wunsch nach Nachwuchs ???

Sollte jemand den dringenden Wunsch verspüren, sich vermehren zu wollen, sei es ihm oder auch ihr vergönnt, sich eines guten Einkaufstages, Samstags oder auch Freitags in den Shopping-Tempel des Vertrauens zu bewegen.

Sollte es ihm, ihr, oder beiden dann noch in den Sinn kommen sich mehr als spaßtechnisch in die Lustzentrale der erogenen Zonen seines Gegenübers zu begeben, viel Spaß ….. Wundert euch dann bitte nicht über Folgeerscheinungen der besonderen Art.

Lasset es sein, verwendet die Pille, den Gummi, den “ach zieh ihn doch bald genug raus”-Interruptus oder schlagt euch mit Steinen den Genuss aus dem Kopf, aber produziert bitte keines dieser kleinen, unerzogenen, kleinen Menschenkinder, die tag-täglich dem Rest der Menschheit auf den Keks gehen.

Erzieht diese zu Menschen, zu Kindern zu Teilnehmern des Lebens, aber bitte nicht zu kleinen, egomanen, Kevins, Chantalles, oder anderen komisch wirkenden Monstern, die ihr in bildungsfernen Seifenstories seht!

Bleibt normal!

Niveau ist keine Hautcreme, die ihr euch unter die Schamlippen oder den wund gescheuerten Dödel schmieren könnt!

Es geht um mehr im Leben!

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob ihr dem kleinen Menschen, den ihr spaßeshalber erzeugt, ein vernünftiges Leben samt Erziehung bieten könnt, lasst es beim Spaß!

Viel Spaß, aber versaut nicht die Zukunft! Nicht die der Menschheit, und auch nicht die eures lustigen Nachwuchses! Das Ding, das da rauskommt, ist maximal genauso doof wie die beiden, die sich da einen Spaß erlaubt haben!

Die Verwesung in Beige

Manche Menschen verwesen offenbar bereits während ihres Lebens in dezentem Beige….
Offenbar hat man (meist unsere deutschen Kollegen) das dringende Bedürfnis, sich nach einem gewissen Teil seiner Karriere, seines Lebens oder in Anbetracht seiner noch verbleibender Restlebenszeit, sich in halbtotes Beige (für alle Farbenblinden: die Mischung aus allen möglichen hellen Braun- und Erdtönen) zu kleiden.
Da wird auf einmal die schicke, helle Farbgebund der Kleidung zum Teufel geschickt, das lebensfrohe Rot, das Grün, das helle Blau und alle anderen Farben, die noch einen kleinen Furz an Fröhlichkeit versprühen, zum Teufel gejagt, und das halbtote, aber offenbar für halbverweste passende Beige aus der Mottenkiste geholt.
Oh Mann, oh Frau! was ist denn bei euch passiert???
40 +, die Uhr tickt, oder hat sie etwa schon ausgetickt? Die Hormone sind mit dem standartsierten Kind Nummer 1komma irgendwas den Bach runter gegangen, die Karriere wird nach plansoll ausgehebelt, mann/frau merkt, dass die ersten optischen Defizite eingetreten sind……
Ja aber hallo!!!!! Was ist denn los??? Muss man sich denn deswegen bereits  Oma Uschi und Opa Hans-Jürgen verkleiden und in klassischem Germanen-Touristen-Beige sein Dasein fristen!?!?!?
Halloooo!!! Ich, fast 45, habe zwar auch nicht die Ambitionen, mich in zartem Hellrosa, gestreiftem Tussenpink und anderen Leuchtfarben durch die Landschaft zu schieben, aber etwas Farbe kann man seiner Umwelt doch wohl noch antun!
Die letzte Erdfarbe, das letzte Aschengrau oder der letze Liegescchrank in Fichte-Vollholz kommt noch bald genug.
Ich rede hier auch nicht vom dezenten Businesslook in optischem Halbtot, nein, von normaler Alltagskleidung.  Pupsegal ob Sommer oder die kalte Jahreszeit an der Haustür nagt, es muss doch nicht sein, dass nach erfüllter Vermehrungspflicht, die die Farbe Ich-mach-mir-in-die-Hose-ich-werd-altbeige-alles-nur-mehr-gedeckte-Farben-Story kommen muss!

Seid ihr schon beige, oder lebt ihr noch?

Die Vollpfosten-Säufer-Bild-Kamera-Halterung für die Flasche des Vertrauens

Der Deppenzepter, auch Selfie-Stick genannt, hat ja weltweit schon für einiges an Gelächter gesorgt,
aber jetzt gibts noch eins draufzusetzen!

Die Vollpfosten-Säufer-Bild-Kamera-Halterung für die Flasche des Vertrauens! Egal ob Sie sich mit Whisky, Vodka, Cola oder sonstigen Spezialitäten die Birne wegblasen möchten, es gibt das Ganze jetzt auch noch mit Bild!

Sogar die Presse berichtet schon über die neueste Erfindung, sich zum Vollhonk machen zu können:
„Coka Cola baut die Selfie Kamera für Trinkflaschen“

Ich würde ja gerne das Wort „Trink“ bei Trinkflasche weglassen, aber nu ja! Blöder gehts wohl fast nicht mehr!

Wer es nicht glauben mag, die Dinger schiessen automatisch bei 70 Grad Schräglage ein Bild. 70 Grad bitte, nicht erst bei 70 Prozent totaler Verblödung!

Siehe Infos
Bildquelle: DerStandard:
http://derstandard.at/2000047532550/Coca-Cola-baut-Selfie-Kamera-fuer-Trinkflaschen
http://adland.tv/adnews/coca-cola-creates-selfie-bottle/1934664595

Die wunderbare Welt der motorisierten Vollpfosten


Die wunderbare Welt der motorisierten Vollpfosten scheint nicht von Aussterben betroffen zu sein.
Nein, dank erfolgreicher Nachwuchsarbeit der Fahrschulen…. (Ich hab keine Ahnung, was dort aktuell unterrichtet wird, aber „denken“ ist es eher nicht.)
und der osteuropäischen und ostösterreichischen Deppen auf Österreichs Straßen, haben wir auch in Zukunft noch viel Spaß zu erwarten.
Heute erlebt: 
A1 Fahrtrichtung Salzburg. Ein LKW hat einen Anhänger mal locker flockig auf den Fahrspuren dekorativ hingelegt. Blaulicht. Abschleppfahrzeuge. Megastau dahinter. Sonst nix!
Was machen die lieben Autofahrer auf der gegenüberliegenden Fahrbahn, die Richtung Wien führt???? SCHAUEN!!!! SCHAUEN!!!! SCHAUEN!!!!
Und damit man als Volldepp auch noch genug vom Unfall sehen kann, wird auf Schrittgeschwindigkeit heruntergebremst. Ein netter Rückstau war die Folge!
Als gelernter und braver Österreicher hält man sich natürlich daran, die Rettungsgasse einzuhalten.
Was machen die lieben Leuterinnen und Leuterer aus dem Ostblock Österreichs und der EU???????  Sie fahren locker, flockig MITTER DURCH als gäbe es kein Morgen, keine Beschränkungen, keine Regeln, kein nix, nada.
Da könnte man sich doch glatt fragen, ob es noch bei allen richtig tickt…. könnte man, wenn man sich nicht gerade ärgern würde!

Der "Furz des Todes"

So gelegentlich habe auch ich mal die Zeit, mir Gedanken über Dieses und Jenes machen zu können….
Soll ja mal passieren…

Wirbelstürme, Hurricans oder andere Unwetter sind ja nicht wirklich etwas Schönes, aber bei den letzten Meldungen über den Hurrican, der Richtung Amerika gezogen ist,
fiel mir ein altbekannter Spruch wieder ein:

„Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Amerika auslösen?“

Nun ja, wenn man die Theorie in die Praxis umsetzt, die Geodynamik hernimmt, Temperaturen einbezieht und was sonst noch alles mitnimmt, ist es sicher möglich.

Das Schlimmste an der Sache ist aber eine ganz andere Überlegung! Was passiert, wenn der Auslöser nicht ein einziger „Flügelschlag eines Schmetterlings“ ist, sondern ein richtig flotter Furz???

So eine übelriechende Pressluftabgabe kann schon mal ein Lüftchen bewegen, manchmal auch einen gestandenen Mann umhauen…..

Die Druckwelle ist es dann zwar nicht gerade aber eben ein anderer Effekt.

Sollte der Flügelschlag eines kleinen Flattermanns schon solche Auswirkungen haben, könnte man doch rein von der Physik her annehmen, dass auch ein kleines Fürzchen einen riesen Schaden anrichten kann.
Jetzt nicht gerade mittels Geruch, nein eben mit seinen Auswirkungen in vielen tausenden Kilometern.

So ein kleines, frisch entfleuchtes Darmwindchen würde laut dieser Theorie dann ja ganz schnell zu einem „Furz des Todes“!!!

Ich finde schon, dass dies ein erschreckender Gedanke ist!

(Jetzt möchte ich gerne wissen, wieviele sich darüber Gedanken machen 🙂  und dies nicht mehr aus dem Kopf bekommen)