Die wundersame Welt der Bürokratie

Ist es nicht schön, für Alles und Jeden eine eigene Abteilung, ein Amt, entsprechende Formulare, Sachbearbeiter und Sachverständige zu haben.

NIcht dass ich auf die Menschen losgehen möchte, die dort ihre Arbeit verrichten, nein, es ist diese unglaublich aufgeblasene Bürokratie, die hinter allem steckt.

Einen Antrag stellen zu müssen, ist teilweise schon so kompliziert, dass man einen Sachbearbeiter bemühen muss, um es überhaupt zu schaffen. Schlimmer geht es natürlich immer! Für gewisse Anträge muss man Beratungsstellen aufsuchen, da selbst das zuständige Amt behauptet, dass man den Antrag ohnehin nicht ausfüllen könne. Da zu umständlich.

Sollte man es dann doch geschafft haben, sich durch ein total überkanditeltes Beamtendeutsch gewuselt, den Antrag vollständig ausgefüllt und an die richtige Abteilung geschickt zu haben, kommt erst die große Welle auf einen zu.

Die Welle der Antworten….  Sollte man überhaupt welche bekommen…

Beispiel aus dem echten Leben:

  • Antrag gestellt. Mit fachlich kompetenter Hilfe natürlich.
  • Antrag an die richtige Stelle gesandt.
  • 23 Tage warten! Ja, satte dreiundzwanzig Tage warten!
  • Bestätigung des EINGANGES des Antrages als Brief erhalten (nur die BESTÄTIGUNG, das der Antrag beim Amt überhaupt angekommen ist und irgendwann bearbeitet wird)
  • Weitere 18 Tage warten…
  • Die interessant formulierte Info per Brief erhalten, dass ein Sachverständiger ins Haus kommt, der vom Amt beauftragt wurde, gewisse Dinge einzuschätzen und zu beurteilen. (Ok, beurteilen klingt ja schon mal gut)
  • Weitere 16 Tage warten….
  • Ein Schreiben trudelt per Post ins Haus, in dem man aufgefordert wird, sich mit seiner Hausbank in Verbindung zu setzen, um ein ganz spezielles Konto einrichten zu lassen. Mehr nicht! Keine Info, worauf sich das Schreiben bezieht, keine Formulierung, anhand derer man erkennen könnte, dass ein positiver Bescheid vorliegt, jemand sich wohlwollen zu einem Antrag geäußert hätte, keine Infos zu Detail, keine Belehrungen, NICHTS.
    (Auf telefonische Rückfrage bei einem sehr unentspannten Sachbearbeiter gabs dann die Antwort, dass das Schreiben ja „selbsterklärend“ sei.) Danke, nö!
  • Auf zur Bank. Das Formular anfertigen, ausfüllen, unterschreiben und bestätigen lassen.
  • Das Formular zum Antrag nachreichen….
  • Warten ………

Sollten Sie hierbei keinen technisch versierten, halbwegs mobilen und kommunikativen Menschen an Ihrer Seite haben, verkacken Sie alleine schon bei den ersten beiden Punkten schon derart, dass Sie im Falle des Falles, blöd dastehen.

Sollten Sie weiters erwarten, dass diese Formulare „selbsterklärend“ sind, haben Sie noch nie versucht, das Telefonbuch von Timbuktu rückwärts zu lesen und auf Suaheli zu übersetzen.

Sollten Sie weiters darauf angewiesen sein, durch die Antragstellung zu dringend benötigter finanzieller Unterstützung (nein keine Almosen, sondern Dinge, die einem normalen Steuerzahler ganz offiziell zustehen) zu kommen, lassen Sie sich folgendes sagen: Sie haben sich geschnitten! Es wird nicht ab dem Datum der Antragsstellung bezahlt, sondern erst ab dem folgenden Monat nachdem alle Ämter, Behörden und zuständigen Sachbearbeiter einmal auf ein lustiges Formular gestempelt haben.

Fazit:
Sie verlieren eine Unmenge von Zeit, die Sie selbst vielleicht gar nicht mehr haben, Sie verlieren die Zeit derer, die Ihnen bei solchen Dingen unbedingt helfen müssen, Sie verlieren den Glauben an Alles und Jeden, von dem Sie per Antrag etwas erbeten haben, Sie verlieren aber eins sicher nicht: Geld! Denn das hatten Sie bei der Antragsstellung ja nicht. Was Sie nicht haben, können Sie also nicht verlieren.
Frühestens im Folgemonat nach erfolgter Einreichung sämtlicher, nachzureichender Dokumente, von deren Notwendigkeit Sie vorher natürlich NICHT informiert wurden.
Es ist ja alles „selbsterklärend“

Im Hintergrund hören Sie gerade einen Amtsschimmel wiehern…..

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Äpfel – Tripper – Birnen – Lattenrost: Vorschläge der Hölle

Aus dem Land der Amazonen kennt mans ja. Algorithmen, anhand derer man Produkte vorgeschlagen bekommt, die man laut Idee eines Systems kaufen soll.
Manchmal triffts ja, manchmal eben nicht. Lustige Ergebnisse sind vorprogrammiert.

Als gelegentlicher Nutzer von Twitter, war ich dort heute mal wieder zu Besuch. Nette Leute dort! Kann man so sagen.

Aber….

Die Vorschläge, die mir dort unterbreitet wurden, finde ich dann doch etwas eigenwillig.
Ich solle/könne mich doch zwischen Tripper, Lattenrost, Äpfel, Birnen oder doch folgenden Personen folgen:

Ein Österreichischer Politiker der obersten Kaste bzw der obersten Gehaltsklasse. Sowie einem völlig und über aller Vernunft bezahlter Fußballer, der gelegentlich auch noch das Tor trifft.

Wie lustig! Ich darf mich zwischen einem hochgepuschten, übergalaktisch bezahlten Typen, der angeblich Österreich vertritt und einem Mann, der gelegentlich gegen einen Ball tritt und dabei eine gut gepflegte Wiese ruiniert, entscheiden.

Ich frage mich gerade, was mir diese beiden sagen könnten!

„Alles ist super! Zahl mehr Steuern! Erwarte Nichts, aber zahle! Verarscht, mit Werbung, heißer Luft und einer gewissen Massenhysterie verkackeiern wir dirch beide!“

Habe mich gegen beide entschieden, dankend abgelehnt, Vorschläge gelöscht.

 

Theater, Possen, Politik. Der Unterschied ist nicht mehr erkennbar.

Ich bin in Normalfall keiner, der sich politisch äußert, sich in eine Ecke drängen, oder auch nur annähernd links, mitte oder rechts einordnen lässt, aber das was gerade in Österreich, Deutschland und anderen Ländern dieses ach so tollen Europas passiert, grenzt wirklich an ein grottenschlechtes Theaterstück!

Da befetzen sich Parteien und auch noch deren Untergruppen derart auf Kosten der Steuerzahler, dass es einem die Schuhe auszieht!
Linkslinke stellen anscheinend Alles, was nicht deutlich links genug ist, als total Rechts hin, Rechte stellen Alles, was nicht rechts ist, als linkslinkslinks hin, und so weiter.
Erschreckend, wie politisch „erzogene“ Menschen werden oder sein können.

Ein Postengeschachere, ein Finanzräubertum, ein Kommen und Gehen von angeblich so tollen Ministern, Ministerinnen nicht zu vergessen, ein Geschiebe, Gedränge und Gemauschle!

Mehr ist Politik nicht (mehr)!  Langsam ist es wirklich genug!

Die eine Partei ist sich nicht mal mehr klar oder einig, wer den Kopf spielen soll, bei den anderen werden diese Köpfe schneller abgesägt, als sie nachwachsen können. Bei anderen Gruppen, Parteien oder wie man diese Steuergeldvernichter auch nennen mag, werden einfach diejenigen nach oben befördert, die noch übrig bleiben.

Es wird geSödert, geKurzt, geSeehofert, geKernt, was auch immer! Die Namen, die Peronen, all das ist radikal autauschbar. Das Wissen, das Hirn, das Gefühl, der Verstand, zählt offenbar nicht mehr.

Die Einen klatschen zu oft, zu schnell, zu laut, die Anderen brüllen zu schnell, zu laut, zu oft. Eines ist bei beiden Seiten sicher: Extrem ist falsch!

Inzwischen wäre es sinnvoller einen Beamer in die Klassenzimmer zu hängen, anstatt Bilder von diversen Präsidenten, Kanzlern und Ministern an die Wand zu nageln. Man könnte sie dann per Fernwartung innerhalb von Sekunden tauschen. Ginge schneller.

Egal ob im kleinen oder im großen Stil, es wird alles nur mehr hin- und herpolitisiert, verbrüsselt und zu Tode verkompliziert. Solche Wege können doch nur dazu führen, dem Ganzen System ein Ende zu setzen.

Die kleinste Kleinigkeit wird zum EU-Politikum, muss monatelang zwischen Ministerien und Ausschissen (ja mit i geschrieben) herumgeschoben werden, anstatt eine sinnvoll, wirtschaftliche Lösung zu nehmen und diese (rasch und sinnvoll) umzusetzen.

Und was machen die angeblichen Köpfe der Länder? Sie schieben sich hin und her, tauschen Pöstchen um Pöstchen, tauschen Amt um Amt, malen Diagramme, verarschen die zahlende Unterklasse, sprich den Steuerzahler und Wähler.

Was kommt bei so viel angeblicher „Arbeit“ raus? NICHTS

Traurig geht die Welt zugrunde

Was ist „Montag“? – NORMal?

Wussten Sie, dass auch der Montag genormt und mit ISO und DIN-Norm versehen ist?
(Siehe Wikipedia!)

 

Der Montag ist der erste Wochentag nach international standardisierter Zählung (ISO 8601/DIN 1355 seit 1976; vorher: Sonntag), nach abrahamitischer (jüdisch-christlich-muslimischer) Zählung der zweite.

Der Name ist eine Lehnübersetzung aus lateinisch Dies Lunae („Tag der [Mondgöttin] Luna“).

Hölle, Hölle, Haarausfall und Autowerkstatt

Der Zusammenhang ist mir leider noch etwas unklar, aber (un)passend zum Beitrag Kommentare aus der Hölle, wurde hier ein Kommentar hinterlassen, der es irgendwie trifft.

Ein Mensch, der Haarwuchsmittel online an den kahlen Mann (oh wie passsend bei mir) bringen will, hat sich mein Posting zum Thema Autowerkstatt ausgesucht, seinen Senf abzugeben.

Man würde mir DAS Wundermittel überhaupt anbieten, mich glücklich machen, eine tolle Tolle auf die kahle Rübe zaubern, mich geradezu in Haaren verstecken wollen!

Meine Infos seien hilfreich, gab man mir zu verstehen!?!
Leute, das ging wohl in die Hose!

Spam

(der gelb markierte Bereich ist hier die einzig wahre Lösung)
Dem eingefügten Link konnte man entnehmen, wohin die Reise gehen sollte.

Diese Spam-Maschinerie ist immer wieder amüsant und erschreckend zugleich. Einerseits schaffen diese technischen Sonderbarkeiten immer wieder, mich zu amüsieren, andererseits frage ich mich doch, ob der Einsatz dieser Energie nicht in sinnvollen, ehrlichen und legalen Bereichen mehr Geld bringen würde. Aber lassen wir das….

Kommentare aus der Hölle eben!

 

Kommentare aus der Hölle

Ich möchte mal eine Frage in die Runde schubsen:

Denken manche Leute deutlich schneller als sie schreiben können, oder schreiben sie so wie sie denken?
Bei Ersterem, würde es mich nicht wundern, daß solch Wunderwerke an Kommentarbrei verbreitet wird. Na gut, gedacht, schnell getippt, fertisch is die Show.

Bei Zweiterem, verhält sich die Sache jedoch etwas anders. Sollte jemand wirklich einen derartigen Brei denken und ihn dann auch noch schreiben, wird es schlimm!

Manch Formulierung, manch ausdruckslose Wortsammlung, manch Knoten in Sätzen und Texten, sind echt der Brüller im Negativen. Da kann man direkt Angst bekommen.

Ich bin gewiss kein Intimfreund von Duden und Co, aber kennen sollte man solche Schriftstücke schon. So mancher Deutschlehrer hängt sicher schon vertrocknet an einer „Vichte oder Tahne“. Zumindest dann, wenn er/sie sich beim Versuch, mehr als Stroh in diverse Köpfe zu pusten, mehr als nur „Schei.. drauf“ gedacht hat.

Manchem oder Mancher, sollte man ernsthaft den Rat geben, zuerst zu denken, nochmals zu denken, dann langsam zu schreiben, es zu lesen, nochmals zu denken, nochmals zu lesen, es auszubessern, es zu lesen, zu denken, zu lesen, zu……..    und dann erst abzusenden oder auf Speichern zu klicken.

Beispiele, führe ich hier und jetzt lieber nicht an! Diese wurden bereits gelöscht, oder von WordPress schon als „Häää?“ oder Spam markiert.