Tag 295: Die Untersuchungsergebnisse sind da: Ein weiterer Tiefschlag…..

Gestern die Untersuchungen, heute gings ab ins Krankenhaus. Befundbesprechung.

Ergebnis? Niederschmetternd….

Die Bilder der Computertomographie der Lunge zeigten keine Verschlechterung der Situation. Die weiteren Bilder hingegen, schlugen voll zu! Weiterlesen „Tag 295: Die Untersuchungsergebnisse sind da: Ein weiterer Tiefschlag…..“

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Tag 287 – 293 Die Angst ist grausam!

Morgen, Mittwoch der 24.4.2019.

Für viele einfach der Mittwoch nach Ostern.

Für meine Frau ist es DER Tag! Der Tag an dem die erste große Untersuchung fällig wird, nachdem der Albtraum mit dem Krebs losging, operiert, mit Chemotherapie und Strahlung gegen ihn vorgegangen wurde. Weiterlesen „Tag 287 – 293 Die Angst ist grausam!“

Tag 276 – 286 Ausgang ungewiss! Kopfkino…

Der nächste, große Untersuchungstermin im Krankenhaus rückt immer näher und näher. Das Kopfkino spielt immer schlimmere, bedrückendere und grauere Szenen.

Sterben.

Wie.

Wann.

All das sind momentan für meine mir Ange- und Anvertraute keine Fragen mehr.
Ihr Körper spielt an vielen Stellen derzeit verrückte Spielchen. Schmerzende Muskeln, schmerzende Gelenke, gelegentliche Kopfschmerzen, usw.

Die schlimmsten Schmerzen bereitet aber der Kopf! Er spielt eine deutliche Rolle in diesem schrecklichen Film. Er spielt Film ab, die schlimmer nicht sein könnten. Dramen, Horrorszenarien, Ängste, …. Keine Ahnung, wie man das beschreiben soll.

Die starke Frau, die sie ist, hat Angst davor, was mit all dem, was sie geschafft hat, passiert! Nicht mit dem was sie geschaffen hat, nein mit den vielen Dingen, die sie geschafft hat!

Sie hat vieles geschafft! Sie hat mich, die Tochter, und noch Vieles mehr aufgebaut, unterstützt, nach oben gezogen, geschoben, hat geholfen, hat gemacht, gespart, gesorgt, gemüht,….

„Alles umsonst? Alles vergebens? Geht das Alles unter? Geht alles verloren?“

Fragen! Es tauchen so viele Fragen auf!

Ich? Gute Frage! Abgelenkt durch irre Termine, viel Arbeit. Aber auch viel Zeit zum denken, denken, denken. Denken an Alles….  Schrecklich…..

Meine Frau? Sie ist zuhause…. Denkt nach, denkt, denkt, denkt,…. und räumt auf.
Sie räumt auf, möchte sich selbst „aufräumen“, ihre Dinge, ihre viel zu groß gewordenen Klamotten entsorgen, alle Dinge entsorgen, die „von ihr so rumliegen“….
„Es soll ja nicht alles an dir hängenbleiben, wenn ich mal nicht mehr bin!“ sind ihre Worte! Ich hasse diese Worte. Hassen ist vielleicht nicht richtig, aber ich finde kein passenderes Wort daür. Bin teilweise sprachlos über diese Kraft.

Hoffnung besteht! Hoffnung bleibt! Hoffnung ist wichtig! Der Realismus kommt bald genug! Aber:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tag 275 Der nächste Tiefschlag / Ein weiterer treuer Begleiter hat seinen letzten Weg angetreten.

Als ob es nicht schon genug gewesen wäre, musste gestern Abend auch noch unser fast 19jähriger Kater seine letzte Reise antreten.
Vor wenigen Tagen war es unsere Lady, bei der es soweit war, jetzt hat es leider unseren großen, ehemals dicken Kampfknutscher erwischt. Weiterlesen „Tag 275 Der nächste Tiefschlag / Ein weiterer treuer Begleiter hat seinen letzten Weg angetreten.“

Tag 273 – 274 Durchtauchen und/oder den Kopf hochhalten

Letzten Sonntag hat sich ja leider eine unserer bisher 3 Katzen in die Ewigkeit verabschiedet. Massive Probleme mit irgend einem Tumor, einem Gewächs oder ähnlichem in der Lunge. Es war laut der Tierärztin nichts mehr zu machen….

Diese Sache brachte natürlich einiges etwas in „Schieflage“. Weiterlesen „Tag 273 – 274 Durchtauchen und/oder den Kopf hochhalten“

Tag 272 Irgendwie machts das Alles nicht einfacher

Es machts nicht einfacher.

Die Sache mit unserer Katze, die Sache mit dem Job im Außendienst, die Sache mit dem ewigen herumgedüse in ganz Österreich, in halb Deutschland, dem „nie zuhause sein“, dem ganzen Gewirkse,…..

All das rächt sich irgendwann.

Es rächt sich insofern, als man nie mal schnell Zeit für Dieses oder Jenes hat. Es bleibt viel an meiner Frau hängen, es muss Vieles dann schnell am Wochenende erledigt werden, es muss alles auf den Freitag, der vielleicht mal halbwegs verfügbar ist, verschoben werden.

Alles muss so gelegt werden, dass ich es auch aus der Ferne greifbar habe, alles muss gemanagt werden.

Nur! Ich bin kein Manager meines eigenen Lebens! Und schon gar kein Manager, der das Leben von Anderen managen soll, muss, darf.

Ich möchte da sein! Für meine Frau da sein! Mehr da sein.

Leben ist angesagt! Sich Zeit nehmen! Zeit zum Leben, Zeit zum Reden, Zeit füreinander, Zeit miteinander.

Wo schreibe ich das? Beim Verfassen dieses Textes, sitze ich schon wieder in einem Hotel. Sitze schon wieder in der Nähe eines Kunden, der Alles geregelt haben will. Diesmal „nur“ ca 200KM von Zuhause weg. Nur! Gegen die letzten Wochen ist das sehr sehr wenig.

Wie erkennbar ist, hinterfrage ich momentan so Einiges.

Warum? Ganz einfach. Irgendwie machts das Alles nicht einfacher.

Aber! Der Kopf bleibt oben! Untergehen ist nicht! Brust raus, Kopf hoch, Krone richten! Weitergehts!

Denn:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Es ist so! Und bleibt so!