Auf Tour: Das dritte Haus am Platz

Die Arten gastronomischer Vielfalt:

Der Dorfwirt, der Kirchenwirt und das dritte Haus am Platz…
Eine Geschichte, wie es fast jedes Dorf und jede Stadt schreibt.

Der Dorfwirt: Ehrlich, gerade, pur und gemütlich.
Der Kirchenwirt: direkt an der Bimmelanstalt für Gläubige gelegen, ebenfalls geradlinig, bodenständig, etwa altbacken gestrickt, aber gut und ok.

Dann kommt es, das dritte Haus am Platz: Abgehoben, stylisch, etwas daneben, weltmännisch (natürlich auch weltfräuisch – oder wie man das gendertechnisch auch immer scheiben mag) und etwas speziell. Die Portionen kleiner als bei den beiden anderen, die Tischtücher schöner, die Bedienungen gestylter, die Teller größer, die Portionen kleiner, die Preise dafür etwas abgeobenener, aaaaber: Die Hütte brummt, weil alle Voll….. ähm, weil die ganze Dorfprominenz sich dem gehobenen Stil hingeben muss um dort das Gummihuhn auf Schäumchen und Cremchen und Saucelchen auf hooohem Niveu zu verspeisen…… Die Meisten kennen sicherlich einen überfahrenen Hahn nicht von einer malträtierten Henne auseinander, aber wenn’s Teller groß und die Portion klein und die Rechnung hoch ist, muss man sich das halt eben geben.

Mahlzeit und verschlucken Sie sich nicht an Ihrem Spargelbrusthuhn auf Schäumchen vom schaumschlagenden Möchtegernkoch aus den höchsten Kreisen der Dampfgarkönner und Schäumchenschläger.
Es muss zwar nicht immer ein halbes Schwein aus der heißen Fettbratanstalt sein, aber das Schäumchen-Häubchen-Saucenwesen ist eigentlich auch keinen wirklichen Flöööt besser – nur eben teurer….

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Hilflos und verloren….

Eine .ost- oder eine .pst-Datei verschwindet, verstirbt, oder macht sich anderweitig vom Acker, schon ist man blind  wie ein Maulwurf!
Gerade das ist passiert! Diese oder eben jene Datei hat sich verabschiedet – zuständig war diese „nur“ für Mails, Kontakte, Adressen, Telefonnummern, wichtige Internas, etc – weg! Einfach weg!
Was bleibt übrig? Ein Mobiltelefon ohne Inhalt, ohne Nummern, ohne Hirn. Ein Mailprogramm ohne Mails, ohne Adressen, ohne Infos, ohne Terminkalender, ohne alles,….
Wär ja alles nicht so schlimm, wenn man nicht darauf angewiesen wäre!!
Wissen Sie als erfahrener Dauerkalenderuser, wann und wo Sie die kommende Woche eingeplant wurden? Nö? Komisch, ich auch nicht! Wann haben Sie wo die wichtige Terminserie? Was haben Sie mit diesem Kunden schriftlich vereinbart? Wissen Sie nicht?!?! Komisch, ich aktuell auch nicht….

Ich freu mich schon auf die kommende Woche!

Damen und Herren müssen weg!

Einfach weg! Das darf es nicht mehr geben! Nein! Überhaupt nicht mehr!
So müsste die Überschrift lauten, wenn man einigen „Genderwahnsinnigen“ Glauben schenken möchte.
In einem Baumarkt meines Vertrauens  gab es einen Ladies-Day . . Es gab ihn! Dank eines Genderwahnsinnigen muss dieser jetzt mit Androhung von rechtlichen Schritten abgeschafft werden!  Dieser Tag würde nicht der Gleichstellung  von Mann und Frau gerecht werden…
Hirn bitte! Hirn!!

Der Auftritt des Restspermaverwerters

Peter on Tour:
Nächste Stadt, nächstes Hotel, nächstes Restaurant…..
Die Show beginnt!
Der geleckte, protzig gekleidete Mit60er reißt die Tür des Restaurantes auf, begrüßt lautstark den italienischen Kellner, und schwafelt etwas von „gelungenem Desing“… Desing genau so gesprochen, wie hier geschrieben – das ing am Ende noch überbetont!!!

Teil 2 der Show, ist die Oberweiten-getunte Billigleuchte, die sich mangels Stoff nur mühsam richtung Tisch schiebt. Das Blüschen knapp, das Röckchen ultrakurz, die Mähne blond bis aufs Gehirn, die Stiefelchen hoch, die Lippen (die im Gesicht) knallrot…. 
Ein Traum für all jene, die auf Rotlichtschwalben aus der dritten Reihe am Bahnhof stehen…

Teil 3 der Show: Das kleine, völlig unerzogene kleine, plärrende Kind, das der alte, wiederliche Restspermaverwerter noch in die Welt setzen musste. Blondchen-Doof brüstet sich mit Kenntnissen in italienisch… Bei Fiat, Ferrari, Pizza und Spaghetti dürfte allerdings Ende sein!


Teil 4 der Show: Das Trio infernale beginnt zu bestellen.
Schampus muss her! Aber bitte den rose‘ in süüüüüss un davon eine Flasche… aber bitte die billigste!
Bis heute kannte ich folgende Speisen noch nicht: Tortinis, Pissa Moaaar (vermute Pizza al Mare), Krembrüll, … es folgten noch einige Besonderheiten mehr!


Ich musste dann das Lokal verlassen. Vermutlich hätte ich sonst noch lauter gelacht, als manch anderer Gast… 


Ach nein, ein einsamer älterer Herr hatte das „Vergnügen“ am Tisch gegenüber der illustren Runde zu sitzen : ich nehme an, er Träumt diese Nacht vom Milchdrüsen und Stringtangas durchblondierter Billigdamen!

The nativspeaker ….

„Peter on Tour“ : next Hotel, next Restaurant:
2 Damen aus dem Land der Briten am Nebentisch. Der Kellner, sehr bemüht um die Ladies, versucht die Speisekarte zu übersetzen…..
Bis heute wusste ich nicht, dass es schon reicht, diverse Angaben mit dem klassischen TH auszusprechen, um sie ins britische zu übersetzen… 🙂 ich kannte auch bisher keinen „Birdsalad with a little bit of Knofl and a dressing out of Rahm and so things“ …

Mir hätte es gerade fast a pice of grilled pig and one schluck of whitebeer outghaut!!!
He is not a nativspeaker, but he is very bemüht!