Tage 99 – 103: Eine Übersicht

Von Montag bis Freitag…
Ich im Außendienst unterwegs, ein netter Kunde, aber viel Arbeit.

Meine mir Anvertraute daheim. „Es geht halbwegs gut!“ berichtet sie mir täglich am Telefon. Müde, leicht wackelig und zittrig finde ich sie am Donnerstag spät Abends zuhause vor.

Heute, Tag 103, Freitag, ist wieder eine Blutkontrolle angesagt. Die roten Blutkörperchen sind nicht gerade sonderlich aktiv. Der Wert ist zwar nicht viel, aber trotzdem leicht gesunken. Die übliche Sonntagsspritze muss also weiter gegeben werden. Vielleicht hilft das ja auch gegen die Müdigkeit und das Unsichere…. Hoffen wir mal….

Ich hab alles im Kopf! Termine hier, Termine da, kommende Woche einen Termin in der Nähe von Wien, am Mittwoch meine Frau zur nächsten Großuntersuchung ins Krankenhaus bringen, dann gleich weiter an die Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg….

Irgendwie wird und muss das alles klappen….

Die große Untersuchung kommende Woche! Die ist es, die uns beiden momentan etwas im Magen liegt. „Restaging“ nennt sich das. Eine Neueinstufung aller Werte. Ein MR ein CT, Röntgen, etc, das volle Programm.

Da kommt dann raus, wie es weiter geht……

Wir hoffen, gut!

Denn

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Schwachfug des Tages: Freitag

Der Link da unten, der kam gerade per Mail angeflogen… Nicht wundern! Es scheint, als hätte diese Arbeitswoche bei einigen einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben…

Es ist Freitag!

Dienstag ist der neue Montag!

Gestern hab ich mich noch über genormte Montage lustig gemacht!

Heute musste ich jedoch feststellen dass gewisse Dienstage auch nur gemeine Montage sind, die sich hinter den besagten Klischees eines Montages verstecken.

Kann mal jemand diesen Tag in die Tonne treten? Bitte!

Die Fehler anderer ausbaden zu müssen, ist nicht so mein Ding!

Was ist „Montag“? – NORMal?

Wussten Sie, dass auch der Montag genormt und mit ISO und DIN-Norm versehen ist?
(Siehe Wikipedia!)

 

Der Montag ist der erste Wochentag nach international standardisierter Zählung (ISO 8601/DIN 1355 seit 1976; vorher: Sonntag), nach abrahamitischer (jüdisch-christlich-muslimischer) Zählung der zweite.

Der Name ist eine Lehnübersetzung aus lateinisch Dies Lunae („Tag der [Mondgöttin] Luna“).

Tag 94 bis 97

Donnerstag bis Sonntag. Die Tage 94 bis 97 nach X.

Wie beschrieben, verlief die erneute, große Blutkontrolle zur Zufriedenheit der Ärzte und auch zu unserer. Soweit so gut.

Die Tage 94 – 97 verliefen unspecktakulär, gemischt und eigentlich ganz gut.
Ich im Büro, etwas Aussendienst, aber nicht zu weit weg. Meine mir Anvertraute daheim.
Der Alltag läuft bis auf einige Einschränkungen.

Sonntags, am Tag 97 kam dann noch eine sehr nette Überraschung! Besuch von guten Freunden aus Bayern. Extra für meine Frau 2,5 Anreise!

Sonst? Viele Pausen sind notwendig, die Leistungsfähigkeit ist etwas eingeschränkt, die Konzentrationsfähigkeit ist auch etwas beeinträchtig,….. Aber das ist alles gut zu schaukeln.

Der Tag 95 brachte dann nebenbei noch eine kleine Besonderheit hervor.

Die Bürokratie!
Ämter und Behörden sind ja bekannt für Besonderes, für eigenwillig Umständliches und für die Felxibilität eines Betonblockes.

Aufgrund der Konzentrationsprobleme und Co darf ich meine Frau zu gewissen Terminen begleiten und sie unterstützen. Auch in diesem, speziellen Fall.

Die Pensionsversicherungsanstalt Österreichs. Eine Außenstelle bzw Beratungs- und Anlaufstelle, die nur 2x pro Monat besetzt ist.
Eine sehr nette, noch unversaute, daher noch motivierte Mitarbeiterin der PVA war für uns zuständig. (Wir) Meine Frau erklärte ihr Anliegen, die junge Frau hört zu, wundert sich über ihren Arbeitgeber, erfüllt den Wunsch eines Antrages sofort und stempelt diesen auch ab.
Nebenbei kommt die Frage nach Arztbriefen, Diagnosen, Befunden, etc. die man ggf beilegen könnte.
Da kam meine Stunde! Ich hatte alles griffbereit! Alles! Wirklich alles!
Die Mappe auf den Tisch geschoben, aufgeklappt, bot ich ihr alles an. Alles in Papierform. Da man aber bei einem Antrag dieser Art anscheinend nur sehr wenig anfügen kann, konnte nur der erste und der letzte Befund mitgeschickt werden.

Hallo!?!?! Wir sind im Jahre 2018 angekommen! Haben die ECard, auf der alle Patientendaten und Akten gespeichert werden sollten….. NEIN, darauf können wir als Amt, das genau für dies zuständig ist, kann angeblich nicht auf diese Daten zugreifen???

Eine lustige Sache! …. man kann sogar selbst als Besitzer der Karte ALLE Daten auslesen! Ohne Software, ohne Kartenlesegerät, ohne alles!

Aber ein Amt, eine offizielle Behörde kann das angeblich nicht! NEIN, das Amt muss einen Teil der Akten in Papierform vorgelegt bekommen, sich dann auch noch mit Hausbesuchen von hochbezahlten Sachverständigen ein Bild vom Patienten machen!

Na gut, Kontrollen müssen sein! ABER: Solche Termine kann man natürlich NICHT kombinieren! Warum auch? Wäre ja effektiver, als 2x zu kommen! Termine sind auch (angeblich) nicht zu verschieben!  Schade, das müssen sie aber, da das Krankenhaus Termine dazwischengekrätscht hat.

Wir sind gespannt, was aus diesem „Befundungstermingedöns“ der Ämter noch wird!

Aber!

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

 

Tag 93 – Die große Kontrolle

7:00 Aufgehts ins Krankenhaus. Werte bestimmen.
Anstich, Blut abzapfen, warten, warten warten….
Hoffen auf gute Werte! Hoffen auf Stabilität, Hoffen auf Verbesserung.
Warten auf die Befunde….

Erlösung: Der zuständige Arzt gibts vorsichtige Entwarnung!
Die Hämoglobin-, die Calcium-, die anderen Werte haben sich stabilisiert bzw verbessert.

Die Müdigkeit, die meine Frau die letzten Tage beschäftigt hat, kommt nicht von schlechten Werten. Wir sind (fast) überglücklich!

Die Spritzen müssen weiterhin wöchentlich sein, sind aber nur mehr zur restlichen Stabilisierung und den weiteren Aufbau der Blutqualität!

Es läuft!

Wie gesagt:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!