Tag 646: Schutzanzug, Verlegung, Corona, Sperren und viele Änderungen.

Als ob die ganze Sache nicht schon schlimm genug wäre, grätscht bekannterweise der Coronavirus noch mitten drein.
Der gestrige Tag bzw der frühe Abend, brachte dann noch so einige Überaschungen mit sich.

Eine Nachricht aus dem Krankenhaus folgte der Nächsten.
Die Erschreckendste kam dann gegen 18:00 Weiterlesen „Tag 646: Schutzanzug, Verlegung, Corona, Sperren und viele Änderungen.“

Tag 645: Transportverbot, Corona, Schnelltests auf der Palliativstation! Es bleibt alles anders!

Heute gings rund auf der Palliativstation!
Der Coronatest meiner mir Anvertrauten konnte heute zwar die Sicherheit bringen, dass sie als Negativ eingestuft, der Transport ins Hospiz also durchgeführt werden kann.

Soweit der Plan.

Aber! Wir haben irgendwann festgestellt, das wir beide nichts mehr planen können… Weiterlesen „Tag 645: Transportverbot, Corona, Schnelltests auf der Palliativstation! Es bleibt alles anders!“

Tag 644: Von verschwundenen Jahren, den Eltern, Lügnern und dicken Tränen.

Gestern, Tag 644. Die Schwester meine mir Anvertrauten kam zu Besuch.
Irgendwann im Gespräch, kam meine mir Anvertraute wieder auf ihre Eltern zu sprechen. Sie meinte, dass diese doch schon irgendwo hier im Krankenhaus wären und noch „herumgeistern“ würden. Weiterlesen „Tag 644: Von verschwundenen Jahren, den Eltern, Lügnern und dicken Tränen.“

Tag 643: Das Verschwinden schreitet voran.Von Fröschen, den Eltern und dem Hospiz

Gestern Tag 643, späterer Nachmittag. Palliativstation im Krankenhaus.
Meine mir Anvertraute lehnt am aufgerichteten Kopfteil des Bettes, leicht zur Seite gerutscht, spricht mit einer sehr fürsorglichen Krankenschwester über den riesen Frosch, der kurz zuvor im Zimmer gewesen sei.

Einerseits eine Szene, über die man eigentlich lächeln könnte. Eigentlich… Weiterlesen „Tag 643: Das Verschwinden schreitet voran.Von Fröschen, den Eltern und dem Hospiz“

Tag 642: Alles überschlägt sich. Der Vertrag endet mit dem Tod.

Gestern, Tag 642, meine mir Anvertraute hatte am späten Vormittag und am Nachmittag Besuch aus der Familie. Beide haben mir von Ihren Eindrücken berichtet. Vom aktuellen Stand der Dinge. Vom körperlichen und geistigen Befinden.

In der Zwischezeit bekam ich einen Anruf aus dem Krankenhaus. Es sind immer wieder erschreckende Momente, diese Nummern auf dem Display zu sehen. Weiterlesen „Tag 642: Alles überschlägt sich. Der Vertrag endet mit dem Tod.“

Wenn, wann, wie sich der Tod ankündigt? Eine Frage, die immer wieder auftaucht.

Das Leben, bzw das Leben meiner mir Anvertrauten und mir, beinhaltet auch das Thema „Fragen“.
Fragen nach Allem.
Nach dem Grund, nach dem Wie, dem Warum, dem Ende, dem Leben, dem Tod, aber auch dem „Wann“. Viele, oder besser gesagt, all diese Fragen, kann man nicht beantworten. Nicht mit Fakten, nicht mit klaren Aussagen.
Es gibts für Vieles keine Erklärungen. Man muss sich seine eigenen schaffen.
Meist kommt ein „weil es so ist“ dabei heraus.
Diese Antwort ist zwar auch falsch, aber man lernt irgendwann auch damit zu leben.

Eine Frage stellt sich jedoch zum aktuellen Punkt immer intensiver. Intensiver, nicht öfter. Intensiver deshalb, weil es passieren wird. Das ist Fakt. Öfter deshalb nicht, weil es ein Dauerzustand ist. Das ist auch Fakt. Weiterlesen „Wenn, wann, wie sich der Tod ankündigt? Eine Frage, die immer wieder auftaucht.“

Tag 641: Der Fritatt als neuer Mitbewohner, Hunger und andere Dinge

Eigentlich gibt es nur bedingt Neuigkeiten zu vermelden. Meiner mir Anvertrauten geht es den Umständen entsprechend gut. Soweit man von gut sprechen kann.

Es schmerzt der ganze Körper irgendwie immer wieder mal. Einerseits vom Liegen, andererseits melden sich der Krebs, die Metastasen, die Geschwüre etc gelegentlich deutlich. Weiterlesen „Tag 641: Der Fritatt als neuer Mitbewohner, Hunger und andere Dinge“