Tag 635: Vom nicht mehr wollen, nicht mehr können und dem Körper, der nicht mehr will.

Schritte, Schritte, Schritte.
Das war und ist das Thema, das mich, das uns die letzten Tage begleitet hat und es auch weiter macht.

Heute war der Tag, an dem Worte fielen, die einschneidender und bedrückender nicht sein können. Gefolgt von dicken Tränen bei uns beiden. Weiterlesen „Tag 635: Vom nicht mehr wollen, nicht mehr können und dem Körper, der nicht mehr will.“

Tag 634: Eine Entscheidung ist gefallen. Ein selbstbestimmter Schritt. Besuchsverbot und andere Dinge

Eine Entscheidung wurde von meiner mir Anvertrauten verlangt.
Diese ist gestern gefallen. Sie hat sich für das Hospiz entschieden.

Trotz dieser Entscheidung, ist und bleibt alles offen. Wohin geht der Weg? Wie geht es weiter? Eine Ausnahmesituation wie die aktuelle – man beachte die Sache mit dem Corona-Virus – mischt sich auch in dieses Thema ein. Weiterlesen „Tag 634: Eine Entscheidung ist gefallen. Ein selbstbestimmter Schritt. Besuchsverbot und andere Dinge“

Tag 633: Mit großen Schritten ins große Vergessen, ins große Nichts….

Tag für Tag, sind es Schritte, die dem Ende des Menschen  zugehen, den ich kannte.
Das Vergessen wird immer mehr. Der Kopf baut ab. Die Metastasen, der Krebs, alles trägt dazu bei, den Menschen zu verändern.

Vergessen, Von einer auf die andere Minute vegessen. Alles, eine Kleinigkeit, Vieles, nur Teile. Es ist immer anders. Nichts ist mehr so, wie es war. Alles dreht sich. Weiterlesen „Tag 633: Mit großen Schritten ins große Vergessen, ins große Nichts….“

Tag 632: Ziele sind gefragt. Was soll passieren? Das Ergebnis ist bekannt, die Reise steht zur Debatte

Beschissen! Wirklich beschissen!

Das war und ist meine Antwort auf die Frage nach dem „Wie gehts!“
Aktuell ist Vieles zu entscheiden. Manches entscheidet sich von selbst. Einiges kann ich alleine eintcheiden, andere Dinge kann und will ich nicht alleine enstscheiden!

Wir haben bisher immer alles zusammen, sprich miteinander entschieden. Fakten hin, Fakten her, Entscheidung fertig. Weiterlesen „Tag 632: Ziele sind gefragt. Was soll passieren? Das Ergebnis ist bekannt, die Reise steht zur Debatte“

Tag 631: Psychologisch an den Nil gereist. Ich brauche bis 14:00 eine Badehose!

„Ich war heute psychologisch am Nil!“
Was klingt wie der Versuch eines total betrunkenen Menschen, die letzten Stunden einer harten Nacht zu erklären, war die Antwort meiner mir Anvertrauten auf die Frage, was denn so los gewesen sei.

„Psychologisch gesehen, war in Ägypten. Am Nil unterwegs!“ Kam es nochmals als Antwort auf die wiederholte Frage. Weiterlesen „Tag 631: Psychologisch an den Nil gereist. Ich brauche bis 14:00 eine Badehose!“

Tag 630: Schritte. Täglich ein Schritt. Täglich ein weiterer Schritt.

Täglich sind es Schritte. Schritte die der Körper meiner mir Anvertrauten geht. Schritt für Schritt, schreitet die Krankheit fort. Einen Tag ist es nur ein kleiner, an anderen Tagen, sind es mehrere auf einmal.

Gestern war offenbar ein Tag, an dem der Krebs mehrere Schritte gemacht hat. Weiterlesen „Tag 630: Schritte. Täglich ein Schritt. Täglich ein weiterer Schritt.“

Tag 627 – 629: Von Marillenkäfigen, unruhigen Nächten und zu großen Ringen. Die Sozialbetreuung noch nebenbei.

Die ersten Tage auf der Palliativstation verliefen ruhig und unruhig zugleich. Der Schlaf und die Ruhe, wurden die wichtigsten Dinge für meine mir Anvertraute.

Es wird umsorgt, gemacht, getan, unterstützt, vor Schmerzen bewahrt, gekümmert. Es wird auf dieser Station einfach alles unternommen, einen Menschen entweder wieder auf die Beine zu bringen, oder ihn in Würde gehen zu lassen. Je nach dem… Weiterlesen „Tag 627 – 629: Von Marillenkäfigen, unruhigen Nächten und zu großen Ringen. Die Sozialbetreuung noch nebenbei.“

Tag 626 / 2 Die Hoffnung bleibt!

Heute, zu Beginn des Tages, war die Palliativstation noch in weiter Ferne. Kein Platz, kene Chance auf irgendwas.
Heute am späten Vormittag dann die große Wende!
Meine mir Anvertraute wurde in ein Zimmer der Palliativstation verlegt!

Was sich für den einen oder anderen komisch anhören mag, ist mir meine mir Anvertraute und mich, ein Gewinn!
Sie muss nicht mehr im Alltagstrott der Krankenstation ausharren, hat Ruhe vor dem Alltag, kann sich ausrasten, zur Ruhe kommen!

Das Schmerzfreihalten, die Ruhe, die intensive und spezielle Behandlung. Das ist wichtig!

Wie es weitergeht, das bleibt offen!

Aber:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tag 624 – 626: Hoffnung! Die bleibt! Es ändern sich nur die Dinge, auf die man hofft!

Machtlos und auch Hilflos, sitzt man daneben. Man kann nichts machen. Man kann nicht helfen. Auch wenn man möchte.

Infusionen, Blutkonservern, Schmerzmittel, uvm. Mit allen nur erdenklichen Mitteln wird gegen die Schmerzen und die Auswirkungen vom Krebs angekämpft. Es scheint aber nur mehr bedingt zu wirken. Weiterlesen „Tag 624 – 626: Hoffnung! Die bleibt! Es ändern sich nur die Dinge, auf die man hofft!“

Tag 623: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Angst

Von der Diagnose bis zum Tod.

Ein Weg, viele Schritte. Auf, ab.

Irgenwann, einige Zeit nach der Diagnose, den ersten Behandlungen, den ersten Nebenwirkungen und den ersten Tiefschlägen, werden die Gespräche zwischen den Partnern immer intensiver. Auch deutlicher. Sollte zumindest so sein.

Man „plant“ Dinge, obwohl ein „planen“ eigentlich nicht mehr möglich ist. Den Tackt gibt die Krankheit vor.
Man versucht also, gewisse Dinge hinzubekommen, noch hinzubekommen. Die Krankheit zwingt einem Termine auf, zwingt einen dazu, einiges zu verschieben, anders zu machen, damit umzugehen. Alles zu ändern. Weiterlesen „Tag 623: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Angst“

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