Ich bins! Der Hüter des Grabes!

Nicht erschrecken! Es ist nichts dramatisches passiert! Zumindest nicht aktuell!
Inzwischen ist es wirklich schon viele Jahre her, dass zuerst mein Großvater, dann auch meine Großmutter verstarb.
Traurig genug war die Sache, aber in meiner damals fast noch jugendlichen Leichtigkeit (ich spreche nicht vom Gewicht), dachte ich nur an die beiden, nicht jedoch an die Bürokratie. Die Jahre zogen ins Land, die Zeit verging. Weiterlesen „Ich bins! Der Hüter des Grabes!“

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Nicht für Jugendiche unter 16 Jahren geeignet: Froschfotzenleder

Ein böses, garstiges Wort? Eine sexistische, der groben Sprachkultur entsprungenes Wort? Tief aus den Untergründen der deutschen Sprache emporgehupft? Weiterlesen „Nicht für Jugendiche unter 16 Jahren geeignet: Froschfotzenleder“

Jetzt ist es wieder soweit! Die Wickeltanten mit Eisbein kommen!

Von oben nach unten betrachtet, erinnert mich das ganze immer etwas an Eistüten,
weiche, labbrige Eistüten. Oben beginnend eine Softkrone, also Mütze oder Schal-Kopf-Gebilde-Wickel-Dings, dann etwas Gesicht mit möglichst viel Schminke, noch besser Fettcreme, dass alles nur noch so glänzt.
Dicht gefolgt von einem Zweimannzelt in form eines Schales. Weiterlesen „Jetzt ist es wieder soweit! Die Wickeltanten mit Eisbein kommen!“

Der Rat der Weisen?

Schlauheit, Lebenserfahrung, Kenntnisse, Wissen! All dies sind eigentlich Dinge, die man nicht unbedingt in die Wiege gelegt bekommt. Weder der Mensch, noch das angeblich so einfach gestrickte Tier.

Lernen, Fragen, ausprobieren, auf die Schnauze fallen, es nochmals versuchen,….

Try and error! Retry!  – so läufts offenbar.

Man fragt dort, man lernt hier, man erfährt Dinge, man holt sich Wissen, erforscht und lernt. Dies sollte eigentlich nie wirklich enden.

Stellt man sich jedoch die Frage, warum gewisse Dinge so sind, wie sie sind, wirds langsam immer schwieriger.

Die Welt war irgendwann mal kleiner. Dinge die man erfuhr, passierten in einem gewissen Umkreis, schlugen eher im kleineren Kreis Löcher, waren nicht so global angelegt.
Heute, das ist ja bereits hinlänglich bekannt, bekommt man Alles mit. Wirklich Alles, was auf dieser Welt passiert! Oder eben nicht.
Früher wurden Informationen durch die jeweiligen Berichterstatter hingebogen, manipuliert, politisch eingefärbt, es wurde schön- oder auch schwarzgemalt.

Was ist besser? Was war besser? Was wurde besser?

Nichts! Man erfährt alles über Morde, Hinrichtungen, Brände, Abstürze, chaotische Zustände, Dramen, Verluste, Gewinne, Schönes aber auch über Trauriges.

Was passiert mit diesen Nachrichten? Wer setzt sie in die Welt? Wer glaubt sie noch?

Mit den meisten dieser Nachrichten wird nicht mehr berichtet. Meist wird damit manipuliert. Die eventuell steigenden Benzinpreise sollen damit gerechtfertigt werden, da man ja in einem weit entfernten Land einen kleinen Bürgerkrieg angezettelt hat. Die Südfruchtpreise steigen, da ein südostwestafrikanischer Diktator seinen Bruder öffentlich hingerichtet und gleich auch noch 1000 Menschen hängen ließ. All dies und noch viel mehr, sind Gründe für manipulierte bzw leicht angepasste Medienberichte.

Eine brennende Kirche in einer sehr bekannten Stadt in Europa führt zu einem mehr oder weniger kleinen Glaubenskrieg in den ach so sozialen Netzwerken!

Jeder darf und will seinen eigenen Senf, seine Meinung oder auch sein Nichtwissen verbreiten, darf seinen Hass, seinen Frust, seinen Glauben an was auch immer verbreiten, wie er oder sie es will.

Das ist einerseits gut, andererseits finde ich dies Alles erschreckend! Ich finde es erschreckend, wie dumm, manipulierbar, mediengeil und schräg die Menschen geworden sind!

Früher war alles besser!

Wer diese Aussage einfach so in den Raum stellt, hat für sich selbst keinerlei Funken von Intelligenz oder hat nichts gelernt.

Früher war nichts besser! Die Menschen kannten gewisse Dinge einfach nur noch nicht!
Seit die Menschheit gewisse Dinge kennt, benutzt sie diese auch. Leider nicht immer zum Besten, oft geradezu umgekehrt. Zum Schlechten!

Soziale Medien? Ein Wort zum kotzen! Sie waren es nicht, wurden es aber. Die Möglichkeit, seine freie Meinung abgeben zu dürfen, ist toll, es ist wichtig! Aber sind diese Meinungen und Aussagen auch richtig?

Wieviele völlig dumme und verblödete Seiten und Einträge haben sich dem Markt und der einseitigen Berichterstattung verkauft? Wieviele Leute gibt es, die sich der Tragweite Ihrer Meldungen nicht bewusst sind. Viele!

Früher lernte man von Menschen, die etwas wussten, die etwas erlernt hatten, es weitergeben konnten. Es waren nicht immer gebildete Leute, die Wissen weitergaben, aber man gab auch einfaches Wissen weiter.

Heute? Heute glauben und saugen Menschen Halb- Falsch- und Nichtwissen geradezu in sich hinein, ohne auch nur annähernd zu versuchen, Dinge zu hinterfragen oder auch nur einen kleinen Ansatz von Denken zu verwenden.

Die, die nicht alles glauben, die etwas hinterfragen, die mehrere Quellen verwenden, schaffen es, sich irgendwie geistig über Wasser zu halten. Der Rest, der leider immer mehr zu werden scheint, sieht sich Realityshows, Soaps und anderen Müll im TV rein, glaubt alles und postet dieses Mangelwissen dann auch noch vereinfacht auf Fakebook und Co.

Danke und Guten Morgen!

Es hätte nicht geschadet, den „Rat der Weisen“ einzuholen, sich hinzusetzen, die Bücher zu wälzen, die Großeltern, Eltern oder andere Ahnen zu befragen, zu lernen, sich Wissen anstatt Unwissen durch die Nase zu ziehen!

Warum dieser Text? Warum so gehässig?
Ganz einfach! Ich durfte mich mit 3 theoretsch jungen Leuten (zwischen 22 und 31 Jahre) unterhalten. Es war erschreckend für mich.

Almhütten und rosa Elefanten

11:00 Vormittags, nicht alkoholisiert wohlgemerkt, auf der Autobahn unterwegs. Nicht zu schnell, alles im legalen Rahmen. Leicht in diverse Gedanken vertieft, setzt vor mir ein Lkw zum Überholen an.

Kurzer Anflug von „na geh, muss das jetzt sein“, bis mir bewusst wurde, dass ich nun eine bunte, kitschige Almhütte vor mir habe, der ich nun einige Kilometer folgen darf.

Neben mir, auf dem Lkw der gerade überholt wird, taucht ein riesiger rosa Elefant auf, der neben fahrbaren Baumstämmen festgebunden wurde.

Ein bunter Stern, der davor montiert war, verdeckte diverse Teile eine Drachen.

Irgendwie fürchte ich mich vor dem Rest des Tages. Hab’s Vormittags schon mit rosa Elefanten, Drachen und so zu tun.

Mal sehen, was der Tag noch so bringt…

Hotel / Rezeption – Wie im Zoo!

Sollten Sie jemals die Chance haben, in einem Hotel die Rezeption und / oder den Frühstücksraum  über eine gewisse Zeit beobachten zu können, nutzen Sie diese!
Sie werden mit etwas Glück, die wunderbarsten Dinge erleben.

An einem einzigen Tag, gegen 8:00 Morgens, hatte ich die Chance, mehrere Besonderheiten erleben zu dürfen.

Gast Nr.1:
Der voll motivierte Vertreter (oder wie man jetzt sagt: Key-Account-Manager).
Der gute Mann konnte es, trotz mehrerer Personen, die auf das Auschecken warteten, nicht lassen, die Rezeptionistin über die Vorzüge der Schließbleche, die er anscheinend vertreibt, zu informieren. Langatmig und ausführlich noch dazu.
Gast Nr.2:
Der Topmanager aus dem asiatischen Raum.
Dieser hatte offenbar das erste Mal im Leben mit einem Kreditkartenterminal zu tun. Die Eingabe eines Pincodes, war offenbar derart fremd für ihn, dass er eine Denkpause von mehreren Minuten einlegen musste. Die Zwangspause der anderen Hotelgäste wurde immer länger und länger.

Gast Nr.3:
Der leicht verwirrte, deutsche Urlauber, samt dominanter Ehefrau.
Dank beiger, knielanger Hose, Sandalen mit ebenso furchterregend beiger Socken, einem T-Shirt-ähnlichen Oberteil in optisch nicht sehr ansprechender Farbe, konnte man den Herrn bereits ohne Probleme als typisch deutschen Touristen einstufen oder klassifizieren.
Die Ehefrau oder Domina des Herren zeichnete sich ebenfalls durch eine sportlich, beige Bekleidung aus, die auf ein vorzeitiges Absterben jeglicher Farbe im Leben hinwies. Frei nach dem Motto: Ab 40 trägt man nur noch gedeckte Beigetöne. Man beginnt ja optisch bereits zu sterben.
Ihr dominantes Verhalten, gepaart mit der druckvollen Ausgabe von Kommandos gegenüber ihres Ehemannes, deutete auf ein eingefleischtes Rollenspiel hin. Sie gibt die Befehle, der leicht überforderte Ehemann hat diese zu befolgen. Über die Auswirkungen wollte ich mir um diese Uhrzeit noch keine Gedanken machen. Auch jetzt, einige Zeit nachher, graut mir vor dem Gedanken, wie dieser Devotling die Konsequenzen eines Fehlverhaltens am Frühstücksbuffet zu spüren bekommen hat.
Die Kreditkarte hatte natürlich Mutti in der Tasche! Das Begleichen der Zimmerrechnung übernahm sie ebenfalls. Die Koffer waren dann wieder die Aufgabe vom devoten Vati, der brav hinterherdackelte. Schöne Reise noch!
Gast Nr.4:
Der Angestellte, der offenbar sehr selten seinen Firmensitz verlassen darf.
Auch dieser Typ Hotelgast kommt immer wieder vor. Das erste Mal an die Front geschickt, unerfahren in Sachen Hotel, unerfahren im Kampf um die weichgekochten Eier, den Frühstückskaffee und die besten Brötchen, hat er gegen die Übermacht an Erfahrung der Key-Account-Top-Management-Consulting-Gurus und den Außendienst-Kollegen der tatsächlich noch arbeitenden Klasse, keine Chance.
Geradezu verloren kämpft er sich durch den Frühstücksraum, ergattert einige Stücke fürs Tellerchen und kämpft sich anschließend ganz schüchtern zur Rezeption um sein hart kalkuliertes Reisebudget zu minimieren. Kein Fläschchen Wasser, kein Päckchen Erdnüssen, nichts davon darf die Reisekostenabrechnung belasten. Er würde ja sonst von Controller des Arbeitgebers gesteinigt, geteert und/oder gefedert werden.

Sie sehen, die Welt besteht aus immer den gleichen bunten Tierchen. Einerseits kann man diese im Zoo bewundern, andererseits auch an Orten und zu Zeiten, an die niemand glauben würde.