Schluss mit Urlaub: Ein Blick zurück und nach Vorne

Eine Woche Urlaub ist vorbei.

Eine Woche Ablenkung, den Heimwerker raushängen lassen, sich in die Sonne legen,
an die frische Luft begeben, irgendwo etwas herumlungern, eventuell ein Kaffeehaus überfallen, sich einen Sonnenbrand auf der Glatze holen,…..

Ach ja, so schön!!!

Soooo schön wär es gewesen!
„Wäre gewesen!“ sind die Worte, die es am besten treffen. Weiterlesen „Schluss mit Urlaub: Ein Blick zurück und nach Vorne“

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Tag 299 – 310 Die Welt dreht sich noch!

Aktuell dreht sich die Welt. Alles bewegt sich, alles dreht sich!

NIchts ist so, wie es einmal war. Alles wird anders. Alles läuft irgendwie irgendwo hin.
Es geht auf, es geht ab, mal so, mal so….

Veränderungen? Vielleicht!

Gute Nachrichten? Vielleicht!
Schlechte Nachrichten? Derzeit nein!

Alles greift inneinander.

Warum so kurz und knapp? Es dreht sich gerade alles um, stellt sich auf den Kopf, ….

Mehr Infos gibts die nächsten Tage!

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tag 296 – 298 Die Gedanken kreisen und kreisen!

Nach der niederschmetternden Diagnose vom Donnerstag kreisen die Gedanken noch intensiver als sie es bisher taten.

Worum? Gute Frage!:

Es geht ums Leben! Es geht ums Überleben, es geht ums Sterben!

Immer diese Fragen!
Nein, es nervt nicht, es hängt einem nicht zum Hals raus, es ist nicht schon wieder der selbe Mist, über den man redet, denkt und sich das Hirn zermartert. Sie sind einfach da!
Die Themen, die Fragen, Die Fragen ohne Antworten. Die ganze Show! Der ganze, beschissene Film, der hier abläuft.

Ich? Ich sitze daneben und kann nur versuchen zu helfen.

Ich kann und werde nicht sagen: „Hör mit der Behandlung auf“, oder „Du musst unbedingt weitermachen!“ Ich kann und werde es nicht sagen!

Ich kann es nicht sagen, da es nicht mein Körper ist. Ich sehe und fühle die Belastung, die Ängste, die Schmerzen, die durch die Krankheit und die Nebenwirkungen auftauchen, aber ich kann es nicht entscheiden, wann es zuviel ist!

Ich werde es nicht sagen, da ich nicht über das Leben meiner Frau entscheiden will! Ich will es nicht, da ich es nicht entscheiden kann.

Ich liebe meine mir Anvertraute! Daher kann und will ich das nicht!

Der eine Satz ist und bleibt:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

 

Tag 295: Die Untersuchungsergebnisse sind da: Ein weiterer Tiefschlag…..

Gestern die Untersuchungen, heute gings ab ins Krankenhaus. Befundbesprechung.

Ergebnis? Niederschmetternd….

Die Bilder der Computertomographie der Lunge zeigten keine Verschlechterung der Situation. Die weiteren Bilder hingegen, schlugen voll zu! Weiterlesen „Tag 295: Die Untersuchungsergebnisse sind da: Ein weiterer Tiefschlag…..“

Tag 287 – 293 Die Angst ist grausam!

Morgen, Mittwoch der 24.4.2019.

Für viele einfach der Mittwoch nach Ostern.

Für meine Frau ist es DER Tag! Der Tag an dem die erste große Untersuchung fällig wird, nachdem der Albtraum mit dem Krebs losging, operiert, mit Chemotherapie und Strahlung gegen ihn vorgegangen wurde. Weiterlesen „Tag 287 – 293 Die Angst ist grausam!“

Tag 276 – 286 Ausgang ungewiss! Kopfkino…

Der nächste, große Untersuchungstermin im Krankenhaus rückt immer näher und näher. Das Kopfkino spielt immer schlimmere, bedrückendere und grauere Szenen.

Sterben.

Wie.

Wann.

All das sind momentan für meine mir Ange- und Anvertraute keine Fragen mehr.
Ihr Körper spielt an vielen Stellen derzeit verrückte Spielchen. Schmerzende Muskeln, schmerzende Gelenke, gelegentliche Kopfschmerzen, usw.

Die schlimmsten Schmerzen bereitet aber der Kopf! Er spielt eine deutliche Rolle in diesem schrecklichen Film. Er spielt Film ab, die schlimmer nicht sein könnten. Dramen, Horrorszenarien, Ängste, …. Keine Ahnung, wie man das beschreiben soll.

Die starke Frau, die sie ist, hat Angst davor, was mit all dem, was sie geschafft hat, passiert! Nicht mit dem was sie geschaffen hat, nein mit den vielen Dingen, die sie geschafft hat!

Sie hat vieles geschafft! Sie hat mich, die Tochter, und noch Vieles mehr aufgebaut, unterstützt, nach oben gezogen, geschoben, hat geholfen, hat gemacht, gespart, gesorgt, gemüht,….

„Alles umsonst? Alles vergebens? Geht das Alles unter? Geht alles verloren?“

Fragen! Es tauchen so viele Fragen auf!

Ich? Gute Frage! Abgelenkt durch irre Termine, viel Arbeit. Aber auch viel Zeit zum denken, denken, denken. Denken an Alles….  Schrecklich…..

Meine Frau? Sie ist zuhause…. Denkt nach, denkt, denkt, denkt,…. und räumt auf.
Sie räumt auf, möchte sich selbst „aufräumen“, ihre Dinge, ihre viel zu groß gewordenen Klamotten entsorgen, alle Dinge entsorgen, die „von ihr so rumliegen“….
„Es soll ja nicht alles an dir hängenbleiben, wenn ich mal nicht mehr bin!“ sind ihre Worte! Ich hasse diese Worte. Hassen ist vielleicht nicht richtig, aber ich finde kein passenderes Wort daür. Bin teilweise sprachlos über diese Kraft.

Hoffnung besteht! Hoffnung bleibt! Hoffnung ist wichtig! Der Realismus kommt bald genug! Aber:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!