Juli! Neustart!

Büros, Innendienst, geregelte Zeiten, Stempeluhren, jeden Tag zuhause, all das hatte ich. Es war Alltag.
Irgendwann, vor einigen Jahren, hat es sich dann ergeben, in den Außendienst zu wechseln. Cool!
Es war cool, neu, anders! Nicht den ganzen Tag im Büro zu sitzen, nicht alles fix zu haben, fast schon ungebunden und
irgendwie auch ungebunden zu sein.
Von einem Ort zum anderen zu düsen, die Tage bei Kunden zu verbringen, Abends ein nettes kleines Restaurant, noch ein 2 Mails,
jeden Tag in einem anderen Ort (fast zumindest), arbeiten nach den Zeiten des Kunden, keine Stempeluhr, nicht immer im Büro,
kein 8 bis 12, kein 13 bis 17Uhr, toll!

Es war wirklich anders! Es war toll!

Irgendwann drehte sich die Sache allerdings in eine etwas andere Richtung. Weiterlesen „Juli! Neustart!“

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Ihr redet immer noch miteinander? Zeit gemeinsam verbringen?

Einmal mehr, einmal weniger. Aber eins ist sicher, die Zeit vergeht.

Was man damit macht, bestimmt man nicht immer selbst, kann es nicht immer selbst steuern, wer seine Zeit wie verödet, was in dieser Zeit passiert, womit die Zeit vergeudet wird.

Aber eins ist sicher! Die Zeit, die einem frei zur Verfügung steht, sollte man mit Menschen, Aktionen und Dingen verbringen, die einem Spaß bereiten, die einem den Sinn geben, den man gerne dafür einsetzen möchte.

Meine mir Anvertraute und ich wurden schon oft gefragt, ob wir wirklich noch immer miteinander reden würden. Ob wir wirklich nach über 20 Jahren Beziehung und davon aktuell fast 17 Jahren Ehe noch immer etwas zu reden hätten. Weiterlesen „Ihr redet immer noch miteinander? Zeit gemeinsam verbringen?“

Tag 37 – Arbeit und Chemie

Ein Tag, wie es noch viele werden…

Meine Frau:
Krankenhaus. Onkologiestation. Meine Frau erhält den zweiten Tag Chemotherapie der zweiten Chemo-Welle. Die sofort feststellbaren Auswirkungen sind einerseits eine leichte Benommenheit, Schwindelgefühle, Müdigkeit,….. Die langfristig feststellbaren Auswirkungen, hoffentlich ein lebbares Leben…

Ich:
Viel Arbeit. Weit weg von Zuhause.
Denken an meine Frau. Kurz mit ihr telefonieren. Besuchen geht sich heute nicht aus.
Morgen! Morgen kann ich sie wieder besuchen bzw nach dem dritten Chemotag der zweiten Welle abholen. Hoffentlich…

Der Satz, der sich bei mir eingebrannt hat:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!