Tag 645: Transportverbot, Corona, Schnelltests auf der Palliativstation! Es bleibt alles anders!

Heute gings rund auf der Palliativstation!
Der Coronatest meiner mir Anvertrauten konnte heute zwar die Sicherheit bringen, dass sie als Negativ eingestuft, der Transport ins Hospiz also durchgeführt werden kann.

Soweit der Plan.

Aber! Wir haben irgendwann festgestellt, das wir beide nichts mehr planen können… Weiterlesen „Tag 645: Transportverbot, Corona, Schnelltests auf der Palliativstation! Es bleibt alles anders!“

Tag 644: Von verschwundenen Jahren, den Eltern, Lügnern und dicken Tränen.

Gestern, Tag 644. Die Schwester meine mir Anvertrauten kam zu Besuch.
Irgendwann im Gespräch, kam meine mir Anvertraute wieder auf ihre Eltern zu sprechen. Sie meinte, dass diese doch schon irgendwo hier im Krankenhaus wären und noch „herumgeistern“ würden. Weiterlesen „Tag 644: Von verschwundenen Jahren, den Eltern, Lügnern und dicken Tränen.“

Tag 643: Das Verschwinden schreitet voran.Von Fröschen, den Eltern und dem Hospiz

Gestern Tag 643, späterer Nachmittag. Palliativstation im Krankenhaus.
Meine mir Anvertraute lehnt am aufgerichteten Kopfteil des Bettes, leicht zur Seite gerutscht, spricht mit einer sehr fürsorglichen Krankenschwester über den riesen Frosch, der kurz zuvor im Zimmer gewesen sei.

Einerseits eine Szene, über die man eigentlich lächeln könnte. Eigentlich… Weiterlesen „Tag 643: Das Verschwinden schreitet voran.Von Fröschen, den Eltern und dem Hospiz“

Tag 637: Vom Denken ans Leben. Gespräche. Corona, Bruder, Schwester.

So Vieles hätte, wollte, könnte und sollte man. Noch.
Vieles wäre noch offen, noch zu tun, noch zu erleben, noch zu leben. Gewesen.

Der Mensch, der sich der Krankheit geschlagen geben muss, liegt im Bett, wird vom Pflegepersonal bestens versorgt und betreut. Wird ernst und wahrgenommen. Als Mensch.

Der Mensch, der sich der Krankheit geschlagen geben muss, liegt im Bett, dreht alle unnötigen Einflüsse, die so im Alltag einen meist unwichtige Rolle spielen, völlig ab.

Der Mensch, der sich der Krankheit geschlagen geben muss, dreht alles ab, blendet aus, reduziert vieles runter auf das Notwendige. Reduziert aufs Leben.

Es ist nicht leicht es zu akzeptieren, zu verstehen und damit umzugehen. Es ist nicht leicht, das zu sehen und zu fühlen. Weiterlesen „Tag 637: Vom Denken ans Leben. Gespräche. Corona, Bruder, Schwester.“

Tag 635: Vom nicht mehr wollen, nicht mehr können und dem Körper, der nicht mehr will.

Schritte, Schritte, Schritte.
Das war und ist das Thema, das mich, das uns die letzten Tage begleitet hat und es auch weiter macht.

Heute war der Tag, an dem Worte fielen, die einschneidender und bedrückender nicht sein können. Gefolgt von dicken Tränen bei uns beiden. Weiterlesen „Tag 635: Vom nicht mehr wollen, nicht mehr können und dem Körper, der nicht mehr will.“

Tag 633: Mit großen Schritten ins große Vergessen, ins große Nichts….

Tag für Tag, sind es Schritte, die dem Ende des Menschen  zugehen, den ich kannte.
Das Vergessen wird immer mehr. Der Kopf baut ab. Die Metastasen, der Krebs, alles trägt dazu bei, den Menschen zu verändern.

Vergessen, Von einer auf die andere Minute vegessen. Alles, eine Kleinigkeit, Vieles, nur Teile. Es ist immer anders. Nichts ist mehr so, wie es war. Alles dreht sich. Weiterlesen „Tag 633: Mit großen Schritten ins große Vergessen, ins große Nichts….“

Tag 632: Ziele sind gefragt. Was soll passieren? Das Ergebnis ist bekannt, die Reise steht zur Debatte

Beschissen! Wirklich beschissen!

Das war und ist meine Antwort auf die Frage nach dem „Wie gehts!“
Aktuell ist Vieles zu entscheiden. Manches entscheidet sich von selbst. Einiges kann ich alleine eintcheiden, andere Dinge kann und will ich nicht alleine enstscheiden!

Wir haben bisher immer alles zusammen, sprich miteinander entschieden. Fakten hin, Fakten her, Entscheidung fertig. Weiterlesen „Tag 632: Ziele sind gefragt. Was soll passieren? Das Ergebnis ist bekannt, die Reise steht zur Debatte“