Tag 555 Schwäche und Schmerzen bestimmen den Tag. Der Weg wird (gefühlt) immer enger und enger…

Woher dieser Tiefschlag, diese Schwäche aktuell kommt, müssen die Ärzte klären. Dringend.
Aktuell beherrschen schmerzende Knochen, Gelenke, Arme, Beine, etc. den Tag und auch die Nacht. Aufstehen, hinsetzen, hinlegen, umdrehen, all das verursacht offenbar starke Schmerzen.

Ich kann nur helfen. Helfen verursacht auch Schmerzen. Sie bei aufstehen unter dem Arm einzuhaken klappt nur unter Schmerzen, sie an den Händen aufzuziehen klappt nur bedingt, da ihr die Kraft teilweise fehlt. Der Gang ist sehr unsicher. Wackelig. Weiterlesen „Tag 555 Schwäche und Schmerzen bestimmen den Tag. Der Weg wird (gefühlt) immer enger und enger…“

Tag 554 Warum immer nachts? Tiefschläge und Gedanken

Tiefschläge! Wir kennen diese inzwischen leider auch schon sehr gut, kommen (gefühlt) immer öfter. So auch letzte Nacht. Wieder. Weiterlesen „Tag 554 Warum immer nachts? Tiefschläge und Gedanken“

Tag 547 – 553 Mit Vollgas ins neue Jahr! 2020 wir kommen!

Silvester ist vorbei, die obligatorische Flasche Sekt wurde enthauptet, das Jahr 2020 mit Promibrause begrüßt. Danke 2019, das wars. Weiterlesen „Tag 547 – 553 Mit Vollgas ins neue Jahr! 2020 wir kommen!“

Tag 535 – 546 Rückblick, der Start ins neue Jahr, der Blick nach Vorne

Weihnachten verlief, wie geplant, sehr ruhig. Wir hatten zwei mal kurz Besuch, Mehr nicht. Es war gut so.

Die Tage verliefen, bis auf den vergangenen Freitag eigentlich ganz gut. Ruhig. Weiterlesen „Tag 535 – 546 Rückblick, der Start ins neue Jahr, der Blick nach Vorne“

Tag 532 Wir planen! Wir planen unseren Sommerurlaub!

Wir beide, meine mir Anvertraute und ich, wissen zwar inzwischen sehr gut, dass eine Planung etwas für Anfänger ist, aber wir machens trotzdem!
Planen kann man ja, das Leben grätscht da aber leider immer wieder ganz böse dazwischen.
Aber!: Weiterlesen „Tag 532 Wir planen! Wir planen unseren Sommerurlaub!“

Tag 525 – 531 Die Höhen und Tiefen geben sich die Hand. Weitere Flughöhe? Unbekannt!

Die Tage vergingen wie im Flug.
Was ist passiert? Weiterlesen „Tag 525 – 531 Die Höhen und Tiefen geben sich die Hand. Weitere Flughöhe? Unbekannt!“

„Ich hab da einen guten Satz gefunden!“

Sätze, Worte, Aussagen. Gesagtes kann vernichten, belustigen, betrüben, ins Herz stechen oder auch einfach nur zum Denken bringen.

Ich verliere alles was ich habe und alle anderen nur mich.

Gerade einen solchen Satz findet meine mir Anvertraute bei Ihren wenigen Runden, die sie durchs Internet dreht. Gerade einen solchen Satz!

Bedrückend!

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Vom Ehemann zum Pfleger? Wege die man nicht beschreiten sollte!

Dieser Blogeintrag sollte sich auf keinen Fall anhören, als würde ihn ein gelernter Psychoonkel, ein Krankenpfleger, Mediziner oder eine sonstige Fachkraft geschrieben haben. Ich möchte nur (auch mich selbst) darauf hinweisen, dass man immer noch Ehemann, Anvertraute, Ehefrau und/oder Partner eines Erkrankten ist.

Irgendwann, ganz langsam, aber sicher, schleicht es sich ein, dass man einige rollen übernimmt.
Es beginnt mit Hilfestellungen ganz einfacher Art, macht dann irgendwann Dinge, die bisher immer der Partner gemacht hat. Hilft natürlich im Haushalt, macht dies, macht jenes. Man geht auf einmal alleine Einkaufen, kocht dann, versucht die Wohnung in Schuss zu halten, macht eben dies und eben jenes.

Ist ja alles kein Problem! Sollte man ja auch machen! Man verfrisst ja auch einen gewissen Anteil am Eingekauften, Verursacht genauso Mist und Staub in der Wohnung etc! Das alte Machogehabe ist so und so schon lange überholt. Hatte ich auch so noch nie.

Aber!
Irgendwann wirds dann mal soweit, dass man die Pillen vorsortieren sollte, Spritzen verabreichen muss, beleidigte Körperstellen verbinden soll, Verbandsmaterial auffüllen muss, etc. Irgendwann passiert auch mal ein kleines Unglück. Na ja, Augen und Nase zu, aufgehts.
Man gerät sehr schnell in eine Schiene, die irgendwie an eine pflegende Hilfskraft erinnert. Mit einem kleinen Unterschied!
Man ist keine pflegende Hilfskraft! Man ist Ehemann, Partner, Anvertraute(r) was auch immer! Man liebt diesen Menschen, ist aber kein Pfleger, keine Krankenschwester.

Irgendwann erwischt sich offenbar jeder mal dabei, sich eher als Pfleger anzuhören, als als Partner(in).

Mir wurde es bewusst, als ich meine Frau irgendwann aus dem Krankenhaus abgeholt und nachhause gebracht habe.
Ich brachte Sie heim, in die Wohnung, half hier, half da, sortierte Wäsche aus, brachte sie zur Couch, versorgte sie mit allem möglichen, schmiss die Waschmaschine an, las den Arztbrief, cremte ihre blauen Flecken ein, legte Pillen parat, zack zack zack zack…..
Irgendwann bemerkte ich für mich selbst, dass ich nur mehr völlig systematisch vorging. Dass es sich hier um meine mir Anvertraute handelt, die ich da so „versorge“ ging irgendwie unter.
Ich ertappte mich selbst dabei, in eine Art „maschinelle Abarbeitung  allfälliger Tätigkeiten“ zu verfallen.
Der Mensch, der mir so viel bedeutet, war in den Hintergrund gerutscht, ich handelte nur mehr alles ab, was rumstand oder (in diesem Fall) auf der Couch lag.

Ich stoppte mich selbst, trat mal einen Schritt zur Seite, holte tief Luft und begann mich wieder um den Menschen zu kümmern. Ich hoffe, gut genug…..

Denn eins ist sicher, diesen Weg möchte ich nicht wieder beschreiten….

Tag 520 Urlaub vom Krankenhaus! 1 Tag Pause

Auch wenn es nur ein Tag ist, aber meine mir Anvertraute hatte heute einen Tag Urlaub vom Krankenhaus. Sie durfte heim!
Morgen, Freitag, soll trotz Allem und auch genau wegen Allem, die Chemo weitergeführt werden. Weiterlesen „Tag 520 Urlaub vom Krankenhaus! 1 Tag Pause“