Tag 146 – 2 Tage reichen nicht mehr

Sonntag Abend. Die Angst vor den letzten 5 Tagen Bestrahlung steigt.

Die Erkenntnis, dass inzwischen die 2 Tage Pause bei Weitem nicht mehr ausreichen, hat zugeschlagen. Weiterlesen „Tag 146 – 2 Tage reichen nicht mehr“

Tag 145 – Wenns morgen nicht besser wird …

„Wenns morgen nicht besser wird, dann fahren wir ins Krankenhaus.“

Ein Satz, der sich einbrennt. Ein Satz der die Angst auslöst, die ohnehin schon kratzt, die ohnehin schon da ist. Eine Angst, die ich nicht zeigen will, meiner Frau gegenüber nicht in dieser Form nicht zeigen will. Weiterlesen „Tag 145 – Wenns morgen nicht besser wird …“

Tag 143 – Heute ist kein guter Tag!

Donnerstag, der Start in diesen Tag verläuft wiedermal nicht so besonders gut.
Schon beim Aufstehen hat meine Frau die Unsicherheit bemerkt. Die Beine spielen nicht so ganz mit. Die Kraft, die Sicherheit, nichts ist so, wie sie es von sich selbst kennt oder von sich selbst verlangt.

Als ich dann in die Küche kam, stand sie trotz allem da und bereitete das Frühstück vor. Auch das Mittagessen für mich, stand schon vorbereitet am Herd.

Es ist unglaublich. Weiterlesen „Tag 143 – Heute ist kein guter Tag!“

Tag 140 – 142 Countdown und schlechte Werte

Der Countdown läuft. Nur mehr X Tage!
Ich ziehe das durch! Ich schaffe das! Ja, ich ziehe es durch! Es sind nur mehr X Tage!

Worte, die ich bewundere. Weiterlesen „Tag 140 – 142 Countdown und schlechte Werte“

Tag 134 – 137 Eine weitere lange Woche geht zu Ende

Dienstag bis Freitag gings zäh dahin. Die tägliche Dosis an Cobalt-Strahlen. Täglich greift das Zeug wieder mehr und mehr den Körper an.

Schritt für Schritt, Tag für Tag wird es wieder schlimmer, die Schmerzen werden wieder stärker, der Körper wieder schwächer,…

Der Kopf bekommt auch seine Dosis ab. Aber an Unmut, an Verzweiflung, an Unwillen, an „Das ist so anstrengend, etc“.

Die blöde Frage „Wie gehts dir heute?“ darf und kann ich nicht mehr stellen. Es ist eine Frage, die einfach zu erklären ist: Beschissen, aber ich lebe.

Die Reaktion auf diese Frage, ist (verständlich) nicht gerade eine friedliche. Ich muss auch das lernen, akzeptieren und verstehen. Auch wenns weh tut.

Diese Krankheit tut weh! Nicht nur dem Betroffenen!

Aber, wie schon so oft, halte ich mich an dem folgenden Satz fest:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Tag 131 – 132 Mit Babynahrung gings bergauf!

Am Tag 130 – der Freitag – sah es wieder mal erschreckend schlecht aus. (Siehe Beitrag).

Himmel und Hölle waren es nicht gerade, sonst haben wir alles Mögliche versucht, um die Lage meiner Frau zu verbessern. Irgendwann kam dann am Freitag die Idee, die helfen sollte!

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Tag 130 – die zweite Woche 2 der Strahlentherapie geht zu ende.

2 Tage Pause von den Strahlen.
2 Tage Pause bevor es weitergeht.
2 Tage Pause an denen sich der Körper erholen soll.
2 Tage Pause für sie bzw sich selbst.
2 Tage Pause und dann????

Dann wird entschieden, ob meine mir Anvertraute stationär im Kranenhaus aufgenommen werden muss. Als Nicht-Mediziner kann ich mir kaum vorstellen, dass sich die Blutwerte bis Montag verbessern. Ich möchte es glauben, kann es aber nur schwer.
Das Blut, die Abwerstoffe, etc. Alles ist angegriffen, teilweise zerstört. Blutmangel….
Worte und Sätze, die man eigentlich nicht hören oder lesen mag, aber sie sind leider Realität.

Und was macht meine Frau?
Sie sitzt mit müden Augen vor mir, erklärt mir, dass ich mir keine Sorgen machen muss….

Die Hoffnung stirbt zuletzt!