Träumen, träumen vom Meer

Klippen, Sonne, Meer.
Die kleinen Wellen produzieren ein leises, gleichmäßiges Geräusch, wenn sie auf die kleinen Felsen treffen. Eine kleine Leiter führt hinunter zum Wasser. Vielleicht einen Meter, nicht mehr.
Die Sonne scheint hell, wärmt die Haut, liefert Behaglichkeit und ein tolles Gefühl.

Ruhe. Ausser dem leisen Rauschen des Meeres, ist nichts zu hören.

Der Blick nach links und rechts, zeigt nur den felsigen Strand. Keine Menschen. Niemand ist zu sehen. Niemand ist zu hören. Nichts. Ruhe.

Der Blick aufs Meer. Alles glitzert. Jede einzelne Welle glänzt als wäre sie versilbert. Keine Insel, kein Schiff, kein Fischerboot, nichts stört den Blick auf die Weite. Nichts ist zu sehen. Nichts außer Weite. Der Horizont. Mehr ist nicht zu sehen.

Es ist ruhig.

Nichts drängt sich ins Gehirn, kein Gedanke, kein Streß, kein Alltag, keine Sorgen. Nichts.

Es ist ruhig.

Der eine Stein ist wie gemacht um sich auszuruhen. Wie ein perfekt geformter Sitzplatz liegt er da. Die kleinen Krebse laufen zwischen dem Sitzplatz und der Wasseroberfläche herum, verstecken sich immer wieder in den Klüften der Felsen.

Leises Rauschen. Ganz leise.

Es ist ruhig.

Nichts drängt sich ins Gehirn, kein Gedanke, kein Streß, kein Alltag, keine Sorgen. Nichts.

Es ist ruhig. Es ist so unglaublich ruhig.

Der Kopf ist frei, das Denken hat aufgehört. Das Denken ist zur Ruhe gekommen.

Träumen, träumen vom Meer.

Tag 17 – Es ist Ruhe eingekehrt!

Samstag. Meine, mir anvertraute Ehefrau ist daheim. Ich habe den Einkauf fürs Wochenende erledigt. Die verschriebenen Pillen aus der Apotheke geholt, die notwendige Spritze verabreicht (man hat ja inzwischen Erfahrung in solchen Dingen),
geschaut drauf, dass die Medikation eingehalten wird.

Mittags haben wir dann etwas Essbares auf den Tisch gezaubert.
Ablauf: Ich hab gekocht, meine Frau hat die Kommandos gegeben 😉

Das Mittagsschläfchen war dann für beide dringend notwendig. Ich, weil ich endlich mal wieder zur Ruhe kam, meine Frau, weils einfach dringend notwendig ist, gelegentlich Pausen einzulegen. Anstrengungen und Aufregung ist verboten.

Es ist gut, wieder gemeinsam am Tisch sitzen zu können, ein privates Gespräch mit ihr führen zu können, sich gegenseitig in den Arm nehmen zu können, einfach wieder ein Miteinander zu haben! Es ist wirklich gut!

Der weitere medizinische Weg ist geklärt. Es gibt einen Weg. Einen langen Weg, aber es gibt einen! Am Montag gehts weiter…

Wir hoffen!
Denn – jetzt kommt dieser eine Satz, den Sie hier schön öfters lesen mussten/konnten!:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Stand der Dinge

  • Harte, lange Woche hinter mir
  • der vergangende Feiertag wurde für mich gestrichen
  • Freitag später Feierabend
  • Samstag: bis 17:00 nett und entspannt, dann nicht mehr
  • Nacht auf Sonntag: schlaflos, anvertraute Ehefrau ziemlich krank…
  • Sonntag: nach Schlecht-kurz-mühsam-Schlaf-Nacht spät und unausgeschlafen aus dem Bett, dann Büroarbeit nachholen, Vorarbeiten erledigen,….
  • kommende Woche? Erwartung: lange, anstrengend …….

Sonst noch Fragen?