Würstlstand-Meetings und Dönerbuden-Treffen. Der Versuch einer Analyse von Streetfood-Treffen.

Gelegentlich, aber nur gaaaanz selten, unterstell man (nicht viele, aber davon wenige) mir, ich wäre ein bisschen zu kritisch. Aber nur ganz wenige, ganz selten wohlgemerkt.

Aber!
Irgendwie kann ich mit diesem Streetfood-Gedöns-Zeugs-Dingens einfach nicht so ganz.

Der Versuch einer (rein persönlich, internen) Analyse:

  • Es treffen sich bei einem solchen Treffen Fahrzeuge aller Art, in/an/bei denen zubereitet wird.
  • wie bei einem Catering, sind dafür Vorarbeiten notwendig.
  • Es gibt bei einem solchen Treffen eine Ausspeisung von Dingen, die ich bezahle. OK
  • Oft muss man bei solchen Treffen auch noch Eintritt bezahlen. Entweder ist der Eintritt zu einem solchen Treffen generell zu bezahlen, oder ich bezahle für die Veranstaltung Eintritt, bei der diese Fresswagenburgen aufgebaut werden.
  • Man kann sich dort kleine, meist eher exotische, teure und durchdesignte Speisen kaufen.
  • Man isst diese an Stehtischen, im Stehen selbst, oder eben im Gehen. Je nach Lust und Laune.
  • Speisen, ob exotisch, „neuartig“ oder nicht, werden „neu interpretiert“…. Was eine „Neuinterpretation“ einer Wurstsemmel auch immer sein mag.
  • Es treffen sich dort „die besten der Szene“.
  • Es gibt „Streetfood-Versammlungs-Management-Obergurus“ die solche „Streetfood-Truck-Fahrzeug-Volksverköstigungs-Meetings“ veranstalten.
  • Das sind dann also „Fixtermine“ an meist schon „Fixstandorten“ mit „Fix-Street-Köchen“
  • Es wird auf das Design der Fahrzeuge, Köche und Budengeachtet.

Jetzt, wenn man sich diese ganzen Fakten so durchliest, sieht die Sache doch irgenwie lustig aus…

Weil …….  (Der nächste Versuch einer (rein persönlich, internen) Analyse:

Dann ist ja so ein Streetfood-Truck-Verköstigungsmeeting eigentlich nicht viel mehr als:

Ein durchgeplanter, vielleicht perfekt organisierter Wurstsemmel, Burger und „Finger-Food“ Verkaufswahn, der stark an ein „Wurstelstand-Meeting“ ala „Bringservice“ oder an einen Wochenmarkt erinnert!
Vor Jahren waren die Würstelstände noch top in Mode, dann wurden diese von „Dönerbuden“ an allen Ecken abgelöst, der Ruf einer ganzen Institution damit fast völlig ruiniert, die Qualität in den Keller geschickt und fast begraben.
Jetzt gibt man dem „fahrenden Würstlstand“ einen hippen Namen, „designt“ die Sache neu, streicht irgend eine alte Karre etwas cool an und verkauft die Sache als „Street-Food“

Wo ist da jetzt die Besonderheit? Das hatte man, als Alles noch „uncool“ und „not crunshy“ war, schon. Der Name war einfach zu merken. Es war meist der „Wochenmarkt!“

Es war aber nicht so „Streetfood-stylisch“ nicht so „hip“ nicht so „wow“, denn dort gingen auch „old people“ hin, kauften sich ihr „Bun“ eben nicht mit „Patty“, sondern ein Semmerl mit Leberkäse und Senf. Manche waren sogar damals schon so cool und kauften sich dazu auch noch „a Dosnbier“ oder a „Coke“. Später dann auch „Icetea with Peaches & Lime“.

Aber eins war anders…. Man war nicht so blöd, dafür auch noch Eintritt zu bezahlen.

Vielleicht lags aber auch daran, dass der „Streetfood-Marketing.Amusement-Meeting-Manager“ einfach einen Wochenmarkt plante und kein „Streetfood-to-Go-cooking-Event“.

Wie oben schon erwähnt, halten mich einige wenige, ganz ganz selten, für vielleicht (aber nur sehr gering) für kritisch. Was solls?

Sarkasmus und Ironie sind gratis, aber nicht umsonst!

Influencer? Der Tripper der Werbeindustrie?

„Tripper wird durch eine Infektion mit dem Bakterium Neisseria gonorrhoeae verursacht. Für gewöhnlich werden die Schleimhäute von Harnröhre, Gebärmutterhals, Enddarm, Rachen oder Augen infiziert. Die Folgen sind entzündliche Reizungen und eitriger Ausfluss (Quelle: Tante Google)“ Bilder erspare ich uns allen!

Hm, irgendwie hat das doch was von Werbung! Weiterlesen „Influencer? Der Tripper der Werbeindustrie?“