Und noch einer musste gehen.

Nachrufe sind zwar nicht gerade eine meiner besten Leistungen, Namen nenne ich hier im Sinner der Familie auch nicht, aber einige Worte zu verlieren, empfinde ich als angebracht.

Ein weiterer Mensch, der mich einige, meist lustige Jahre meines Lebens begleitet hat, wurde heute am Freitag den 13.12.2019 zu Grabe getragen.

Nicht ganz 48 Jahre waren ihm gegönnt.

Er verstarb vor wenigen Tagen bei einem Unfall, den man am Besten nicht zu beschreiben versucht!

Servus Robert!
Ich wünsche dir immer genug Holz in deiner Werkstatt! Wo auch immer die stehen mag!

Das Garagentor als Blick in die Vergangenheit …

Da stand ich. Diese braune Blechtür. In deren Mitte ein runder, schwarzer Knopf mit einem Schlüsselloch in der Mitte. Ausgebleicht von vielen Jahren Sonne, bearbeitet
von Wind und Wetter. Ich fummle mit dem Schlüssel rum, schaffe es das Schloss zu öffnen. Alles klemmt irgendwie. Links oben ans Tor gedrückt, gewackelt, gedruckt, und
schon ging es quietschend auf.
Ich kam mir vor, als würde ein Museum aufsperren. Ein sehr sehr kleines Museum, aber immerhin. Spinnweben hingen vom Tor, der Staub hing in der Luft.
Eigentlich wollte ich jetzt so stehenbleiben, mir dieses Bild ansehen, es mir einprägen, aber einerseits kannte ich das, was ich da sah, schon ca 40 Jahre sehr gut, andererseits
regnete es zu stark um da blöd vor einer Garage stehenbleiben zu wollen.

Ein Schritt und ich war im Trockenen, aber auch in der Vergangenheit. Weiterlesen „Das Garagentor als Blick in die Vergangenheit …“