„Gefällt mir!“ Ist das die Universalantwort? Oder ist es doch die 42?

„Gefällt mir!“, der Daumen nach oben, ein Herz, ein Stern, ein Irgendwas!
Wurden diese Symbole inzwischen zur Universalantwort für Alles und Jeden?

Auf den ersten Blick, siehts ja toll aus!
Find ich gut! -> Daumen hoch!
Passt! -> Daumen hoch!
Bin auch dieser Meinung -> Daumen hoch!
und so weiter und so weiter!

Ziemlich minimalistisch!
Finden Sie nicht auch? Als Antwort nicht etwas knapp? Etwas einsilbig? Etwas …?

Ja und auch wieder Nein!
Oft ist es genau die ideale Antwortmöglichkeit, das auzudrücken, was man nicht aussprechen oder erklären kann.
Die Zustimmung! Die Anteilnahme (muss ja nicht ums Beileidwünschen gehen)!
Die Die Funktion des OK! Das wären zwar zu 2 Buchstaben, aber ein Klick aufs Däumchen geht eben am Handy und Co viel schneller!

Der „Daumen hoch“ ist eine, so finde ich, trotz Allem eine gute Möglichkeit, seine „Teilnahme“ an einem Geschehen auszudrücken!

Es gibt aber auch Dinge, bei denen ein „Daumen hoch“ nicht gewollt, nicht ideal, für viele nicht passend ist. Was dann?

Ein offenbar treuer Leser dieses Blog machts sehr interessant (wie ich persönlich finde) und sehr gut! Er postet einen einzigen Punkt als Kommentar! Keinen „Daumen hoch“, kein „passt schon“, kein „OK“, nur einen einzelnen Punkt!

Warum?
Er war da, hats gelesen, denkt sich seinen Teil, kann aber aufgrund des Gelesenen nicht wirklichden Daumen nach oben halten, da das Thema das nicht zulässt. Also, kein „Daumen hoch“. Ein Trauersmily passt nicht, ein „Daumen runter“ passt nicht, ein kurzes „Scheisse“ ist auch nicht angemessen?
Also? „Punkt!“
„Ich war da, denke mit, fühle mit, leide mit, verstehe es, stimme irgendwie zu!“

Alles mit einem einzigen Punkt!
„Die Kraft eines Punktes!“ sozusagen.

 

Das Andere, das viele von Ihnen jetzt sicher meinen, wäre die Sache mit der 42!
Die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“. Das ist wieder etwas ganz anderes! 🙂  Halten Sie dafür bitte Ihr Handtuch bereit!

Tag 520 Urlaub vom Krankenhaus! 1 Tag Pause

Auch wenn es nur ein Tag ist, aber meine mir Anvertraute hatte heute einen Tag Urlaub vom Krankenhaus. Sie durfte heim!
Morgen, Freitag, soll trotz Allem und auch genau wegen Allem, die Chemo weitergeführt werden. Weiterlesen „Tag 520 Urlaub vom Krankenhaus! 1 Tag Pause“

Fragen, Fragen, Fragen, Fragen,….. Antworten sind schwierig

Es gibt Fragen, die man nicht, schlecht, unhöflich, unfreundlich, sehr direkt oder nur schwer beantworten kann! Das ist Fakt! Weiterlesen „Fragen, Fragen, Fragen, Fragen,….. Antworten sind schwierig“

Tag 513-517 Gut, besser, Wumms! Von Scherben, Beulen und Tränen

Letzter Freitag. Die Chemo verlief anscheinend gut. Nur geringe Probleme mit Übelkeit und Co. Die Haare verabschiedeten sich zu Großteil innerhalb weniger Stunden.

Der Abend verlief ruhig. In den eigenen vier Wänden wohlgemerkt.

Samstag. Der Vormittag war ruhig, meine mir Anvertraute war etwas müde, aber sonst gut drauf. Ich erledigte den Einkauf, kochte und schmiss den Haushalt.

Nachmittags hielt sie ein Schläfchen, ich schnitt die Sträucher im Garten. Nichts ungewöhnliches.
Abendprogramm: Fernsehen und plaudern. Unspektakulär.

Bis, ja bis zu dem einen Moment. Es wurde Zeit ins Bett zu gehen. Weiterlesen „Tag 513-517 Gut, besser, Wumms! Von Scherben, Beulen und Tränen“

Träumen, träumen vom Meer

Klippen, Sonne, Meer.
Die kleinen Wellen produzieren ein leises, gleichmäßiges Geräusch, wenn sie auf die kleinen Felsen treffen. Eine kleine Leiter führt hinunter zum Wasser. Vielleicht einen Meter, nicht mehr.
Die Sonne scheint hell, wärmt die Haut, liefert Behaglichkeit und ein tolles Gefühl.

Ruhe. Ausser dem leisen Rauschen des Meeres, ist nichts zu hören.

Der Blick nach links und rechts, zeigt nur den felsigen Strand. Keine Menschen. Niemand ist zu sehen. Niemand ist zu hören. Nichts. Ruhe.

Der Blick aufs Meer. Alles glitzert. Jede einzelne Welle glänzt als wäre sie versilbert. Keine Insel, kein Schiff, kein Fischerboot, nichts stört den Blick auf die Weite. Nichts ist zu sehen. Nichts außer Weite. Der Horizont. Mehr ist nicht zu sehen.

Es ist ruhig.

Nichts drängt sich ins Gehirn, kein Gedanke, kein Streß, kein Alltag, keine Sorgen. Nichts.

Es ist ruhig.

Der eine Stein ist wie gemacht um sich auszuruhen. Wie ein perfekt geformter Sitzplatz liegt er da. Die kleinen Krebse laufen zwischen dem Sitzplatz und der Wasseroberfläche herum, verstecken sich immer wieder in den Klüften der Felsen.

Leises Rauschen. Ganz leise.

Es ist ruhig.

Nichts drängt sich ins Gehirn, kein Gedanke, kein Streß, kein Alltag, keine Sorgen. Nichts.

Es ist ruhig. Es ist so unglaublich ruhig.

Der Kopf ist frei, das Denken hat aufgehört. Das Denken ist zur Ruhe gekommen.

Träumen, träumen vom Meer.